nachdem mir ja vor kurzem ein Akku dahingeschieden ist habe ich mir gedacht ich treffe ein paar Vorkehrunfen. So zum Beispiel kürzere Flugzeiten und einen Lipowarner.
Dieses Teil soll warnen wenn unter Last die Spannung zu sehr fällt. Ich habe dann auch mit dem älteren meiner Akkus das Spiel mal durchexerziert und den Heli geflogen bis es piepste. Dafür habe ich ihn 8 Minuten normal geflogen (Bei meinem Flugstil hat sich das als praktikabel rausgestellt um nicht unter die kritische Spannung zu kommen...) und dann auf ungefähr einem Meter Höhe geschwebt bis es piepst. Es hata uch noch 1-2 Minuten gedauert da haben zuerst die roten LEDs geblinkt und dann hats laut gepiepst. Ich habe den Heli dann sofort auf den Boden gebracht und die Spannungen gemessen. Alle Zellen lagen recht nache bei 3.5 Volt.
Eigentlich heisst es ja immer man soll schauen das er ohne Last nicht unter 3.7 fällt. Heisst das jetzt der Warner setzt zu spät ein? Sollte ich ihn nicht weiterverwenden (Nur als Notfallwarner, geflogen wird trotzdem nach Uhr)? Ist 3.5 Volt schon bedenklich?
Dann noch eine Frage: Ich habe jetzt ein wenig rumexperimentiert wo ich das Teil platziere und der beste Ort bezüglich Sichtbarkeit und Schutz scheint unter der Hauptplatte in der nähe der hinteren Langestellquerstrebe zu sein. Das ist dann aber gute 20cm Kabelweg vom Akku weg und ich müsste mir eine Verlängerung basteln. Würde das die Funktion des Warners beeinträchtigen?
Du kannst nicht nach der Spannung gehen! Einziges Indiz, ob ein Akku leer ist, ist die entladene Kapazität. Daher habe ich einen Lipo-Warner mit einstellbarer Spannung. Meine alten Kokams kann ich bis 3.3V unter Last fliegen und sie sind ca. 80% leer. Meine Turnigy fliege ich immer auf 3,6V Warnschwelle. Dann sind sie ca. 80% leer. Ich habe einen Flightmax mal aus Versehen auf 3,4V geflogen. Dann war er heiss und ich konnte mehr als die Nennkapazität nachladen. Das hat er mir auch übel genommen und war kurz danach platt.
Von daher taugt in meinen Augen ein Warner mit einheitlicher Schwelle nichts. Hier ein Link zum Warner von Meury, den ich im Einsatz habe. Ich würde an Deiner Stelle weiter nach der Uhr fliegen und den Warner nur als letzten Notnagel nutzen.
Schau Dir mal den Tipp "Welchen Grenzwert stelle ich am besten ein?" in den FAQ von Meury an, der beschreibt das Verfahren, wie ich zum Spannungswert für einen Akku komme, ganz gut.
Aber als Antwort auf Deine Frage: Es kann sogar sein, dass Dein Warner nicht mal als Notnagel taugt, da er einfach für einen modernen Akku zu spät warnt.
Lipo Warner sind meiner meinung nach total unnütz der sicherste weg ist die Flugzeit zu erfliegen und dann noch Reserve einzurechnen.
Ich hab zwar auch einen Lipo Blitzer von Lipoblitzer.de jedoch nutze ich ihn nur als Orientierungs hilfe und es sieht gut aus 14 Luxeon Leds am Heck pro Seite und jeweils ein Luxeon auf der Haubenseite.
Wenn ich noch Blitzer fliege müsst ich nach 10 min Landen dann haben die Zellen 3,5V unter Last pump dann aber 4370 mah in die 5000er Turnigys rein.
So flieg ich 7min und lad 3000 nach.Das ganze bei gemischten Flug mit Kunstflug einlagen bei 1800 upm.
Also ich würd mich eher auf nen Timer nach erflogener Zeit verlassen als nach einem Blitzer.Wobei das Blitzer von Lipos mit einer sehr Stabilen Spannungslage sowieso sehr heikel ist.
Auch Dein Blitzer ist nicht einstellbar. Ich habe mir zur Kontrolle meiner Akkus noch den Junsi Celllog 8s gekauft, den ich mir heute auch nur als Lipo-Blitzer anschaffen würde. Der hat richtig viele Warnfunktionen (Unterspannung, Überspannung, zu hohe Spannungsdifferenz der Zellen), kann mehrere Warnschwellen für mehrere Akkus abbilden (ich habe z.B. einen Speicherplatz für Kokam und einen für Turnigy) und hat einen Anschluss für z.B. einen lauten Warner oder LEDs beliebiger Art.
Mein Blitzer ist Beliebig einstellbar jedoch bringt das bei Akkus mit langer Spannungslage nix weil was nutzt nen Schwellwert der Spannung wenn die kapazität aus dem Akku ist,nix der Akku macht dan nämlich dicke Backen
OK, ich habe auf lipoblitzer.de nicht gesehen, dass man ihn einstellen kann. Natürlich kann man auch bei modernen Akkus mit flachem Spannungsabfall die Spannung ermitteln, bei der 80% aus dem Akku raus sind. Aber der Spannungsbereich, in dem die 80% liegen, ist bei modernen Akkus sehr klein und von der Spannung her höher als bei den alten Akkus.
Nur um das ganze noch zu komplettieren: Nach dem Laden habe ich festgestellt das ich bis zum Warnton dem Akku 2100 mAh entnommen habe. Das ist weit weg von akzeptabel.
Damit ist noch klarer das es sich damit keineswegs um ein Warnsystem handelt mit dem die Flugzeit definiert werden kann, allerdings schon um eine möglichkeit im Ernstfall zumindest schlimmeres zu verhindern, sofern sich der Pilot um das Warnsignal kümmert und es nciht ignoriert!
Ich lasse das Teil einfach dran, die paar Gramm stören mich nicht und lieber ein tief hängendes Sicherungsnetz als gar keins