Graupner kennt die neuen LiPo-Zellen noch nicht, hier wird noch vor den Brand- und Explosionsgefahren gewarnt. In der Vergangenheit war Graupner immer recht vorsichtig mit neuen technologischen Errungenschaften.
Aber auf den Munich Heli Masters haben wir auch einmal über neue Akkutechniken gesprochen, und seit 6 Monaten geistern die ja auch schon herum.
Robbe hat die scheinbar schon im Angebot und empfiehlt die für den T-Rex. Dabei handelt es sich scheinbar um dotiertes Lithium-Material, weshalb auch die folgenden, bisher für die LiPo-Akkus tödlichen Fehlbehandlungen ohne Folgen bleiben:
- Durchbohren
- Aufschlitzen
- Erwärmung auf 150°C
- Überladung auf 5 Volt
- Verpolte Ladung
Gerüchteweise soll dort Eisen verwendet werden. Hat einer von Euch hier bereits nähere Infos oder Tests? Ich hatte gehört, dass sich die Spannungen leicht geändert haben sollen: ist das relevant oder müssen neue LiPo-Lader und -Balancer her? Stammen die auch von Kokam oder wer hat die entwickelt? Sollte man noch warten mit den neuen Technologien oder gleich zugreifen? Hat gar schon einer einen Test gemacht?
Würde mich stark interessieren, da ich ja in Richtung T-Rex gehen möchte.
ich plante einen Umsteig. bisherige Erkenntnisse:
3.3V pro Zelle ergibt 9.9V gesamtspannung.
Die Spannung bricht stärker ein.
Die Akkus sind schwerer.
Ein leerer Akku macht sich nicht durch abregeln, sondern durch Motor aus erkenntlich. 3s und 4s werden beide zum scheweben gehen, zum fliegen wohl nicht genug druck in der 450er klasse. bei den 600ern sieht es anders aus. dort: jederzeit lifepo4. Ich habe Kokam H5 genommen, die kann man mit 2C laden und die halten 30/60c aus. man hört auch von Lebensdauern zwischen 100-300 Zyklen bei Kokam, also sicher eine gute Wahl mit riechlich Dtuck
das hört sich ja noch nicht so gut/ausgereift an. Na, eigentlich wollte ich so ab der Weihnachtszeit in die 450er-Klasse einsteigen, aber bis dahin wird sich wohl noch keine Überarbeitung der Akkus eingestellt haben.
Scheinen dann aber normal am LiPo-Lader/Balancer geladen werden zu können, oder?
das hört sich ja noch nicht so gut/ausgereift an. Na, eigentlich wollte ich so ab der Weihnachtszeit in die 450er-Klasse einsteigen, aber bis dahin wird sich wohl noch keine Überarbeitung der Akkus eingestellt haben.
Scheinen dann aber normal am LiPo-Lader/Balancer geladen werden zu können, oder?
Viele Spaß beim Sonntagsflug, Roger
Die zellen sind ausgereift, aber nicht für diesen Zweck. sie wurden für Dewalt entwickelt und sollen viel Leistung bei guter Zyklenzahl bringen. Damit werde Sägen und Bohrer betrieben. Die Geräte sind sehr teuer aber Leistungsstark.
Das wir diese verwenden können ist ein schöner nebeneffekt.
wenn du die zellen mit dem lipo programm lädst werden sie überladen (lipo: 3.7v, fepo 3.3V)
Das soll angeblich gehen, aber geht auf die Lebensdauer
Hallo,
die Fepo4 von der Firma A123 sind Zellen die in Deutschland nur von 2 -3 Händlern vertrieben werden. Im Moment sind sie mit etwas 15€ pro Zelle auch nicht so Preiswert wie sie sein könnten.
Die DEWALT Akkupacks mit 10 Zellen gibt es bei EBAY USA bereits ab ca 90$.
Die Zellen sind sehr robust. Aber leider auch etwas schwerer.
Für den 450 rex würden die 2300er etwa 230 Gramm wiegen.
mittlerweile hat sich die situaion geändert. habe schon bei 5-10 händlern die akkus gesehen.
Dennoch etwas schwer und die Spannungslage passt nicht 100prozent
Ihr redet aber jetzt nur von FePo, nicht von den dotierten LiPo-Zellen. Diese werden von Robbe unter dem Label Ro-Power vermarktet. Mit diesen Akkus habe ich direkt keine Erfahrungen, weiss aber, dass in den Packs Saehanzellen verwendet werden, die die gleichen Eigenschaften haben. Von allem, was ich bisher von Saehanzellen gesehen und gehört habe, gibt es nur positive Eigenschaften: Neben der geringeren Brandgefahr entsteht in den Akkus bei hohen Entladeströmen weniger Hitze, weswegen die Zellen auch dicht auf dicht gepackt werden können. Die Werte sind wahrlich im oberen Feld angesiedelt, so dass diese Akkus neben Akkus der Marken Flightpower und Kokam bestehen können. Zudem sind die aufgedruckten C-Zahlen und nicht wie bei manchen Chinaakkus, bei denen 20C draufsteht und man froh ist, am Schluss 5C zu bekommen. Weitere Infos gibt es hier. Alles in allem werde ich mir wohl als nächsten hochpreisigen Akku so einen zulegen.
ich habe mir mal einen neuen Robbe-LiPo geleistet, (3S1P Art.Nr 4829). Der hatte im ungeladenen? Zustand, also ladenneu ca. 3,87V pro Zelle. Somit also kein Leistungsverlust durch geringere Spannung.
Das einzige was nicht passt ist der Balancer-Stecker, da ich ansonsten nur Align-Technik verwende. Ansonsten kein Problem ihn bis 4,2 V zu laden. Auf das freiwillige Testen der besonderen mechanischen Fähigkeiten des Akkus werde ich allerdings verzichten.
Kraftei hat geschrieben:Hallo Is4, wieso passt die Spannungslage nicht?? Ich gehe bei meinem Schulz in den fepo4 Mode und dort passt die Spannungslage.
Gewicht, ja etwas schwerer. Aber dafür auch extrem schnell wieder voll und lange haltbar.
Gruß Ralf
Hi Kraftei. due hast eine Referenzspannung vo 9.9V im Gegensatz zu 11.1V
Dann brechen die Fepos laut Kennlinie viel stärker ein, halten hier ihr Niveau aber bis zum Schluß Konstant.
Ich denke einige Regler werde nicht klar kommen, wegen der veränderten Spannungslage.
Das hohe Gewicht tut den Rest, genau deshalb habe ich als eigentlich überzeugter FEPO Fan mich doch gegen diese zellen im 450er entschieden, auch wenn ich sie bei Fliegern z.b. den Lipos vorziehen würde
bin gerade erst wieder aus den US zurück... Dank' Euch für die guten Infos! Ich denke, dass dann die dotierten LiPos von Robbe doch die richtigen für den T-Rex sein müssten. Die sollten sich ja wegen der gleichen Technologie problemlos mit den Standard-LiPos bezüglich Geräte und Technik (Laden, Saver, Regler) vertragen.
Werde dann über den Jahreswechsel mal so eine Zelle testen (vorher lässt es das Budget noch nicht zu )
lese gerade den Thread hier und kann nur bestätigen das die Robbe LiPos klasse sind ! Ist zwar erst mein 2. er Lipo aber ich habe den 2500er 3S 30C der nun wesentlich entschärft sein soll durch die Dotierung. Fakt ist : Laden kein Problem mit dem bantam BC6 - sogut wie keine Erwärmung nach ca. 10-15 minuten rumfegen..im gegensatz zu dem "10C" 1500er von Walkera...)