ein Freund von mir hat sich nen' 59D gekauft welcher er nach wenigen Minuten üben, "zerlegt" hat (wie sooooo viele von uns).
Blattlagerwelle und Paddelstange verbogen, Rotorblätter zerlegt.
Ich habe die beschädigten Teile nachbestellt und eingebaut.
(Die Hauptrotorachse war ok und musste nicht erneuert werden,
da sie sauber über den Glastisch rollte.)
Zunächst lies ich den Rotor ohne Blätter laufen also nur mit den Paddels.
Etwas hin und her geschoben und verdreht bis der Rotor ohne unwucht lief.
Dann Rotorblattwage ausgepackt und die Blätter ausgewuchtet.
Draufgeschnallt und Testlauf. Wäre der Heli nicht angeleint gewesen hätte ich gleich wieder neue Ersatzteile ordern können...
Also Teseband ausgepackt und nachgewuchtet.
Leider ohne Erfolg. Das Ding eiert kurzfristig im mittleren Drehzahlbereich und kontienuierlich im oberen Drehzahlband und das so stark das er mir fast aus der "Verankerung" hüpft.
Den Blattspurlauf habe ich eingestellt, beide Blätter laufen fast exakt in einer Spur.
Ganz gleich wieviel und wo ich Tesa anbringe, der Rotor bekommt keinen ruhigen Lauf.
Meine bisherige Vorgehensweise bzgl. Einstellung nach Crash:
Rotor ohne Paddel laufen lassen - wenn Ok
Paddel drauf und einstellen bis unwucht beseitigt - wenn Ok
Blätter drauf und ggf. nachwuchten...
Was mache ich falsch ???
Sollte hier irgendwo eine Anleitung existieren in welcher genau die Einstellungsreihenfolge beschrieben wird so bitte ich um den Link.
Eine Suche ergab nämlich keinen Treffer.
Hallo Patrick,
mögliche Ursachen, die mir jetzt einfallen, wären:
- evtl. noch vorhandener Schaden im Bereich Zentralstück bzw. Blatthalter
- bei Montage der Blattlagerwelle die Gummis mit eingeklemmt
- bei der Montage evtl. etwas vergessen einzubauen bzw. verkehrt herum
- Blätter zu fest / zu locker montiert
hilf mir mal auf die Sprünge was den Einbau der "Scheibchen" zwischen Gummis und Blatthalter anbelangt.
Diese kleinen Scheiben verlaufen zu einer Seite hin Konisch. Leider wird in der Explosionszeichnung keinerlei Hinweis darauf gegeben zur welcher Seite der Konus zeigen muss. Entweder zum Rotorkopf oder zu den Blatthaltern.
Wenn ich die Schrauben der Blatthalter komplett, also bis zum Anschlag anziehe, lässt sich der Blatthalter fast nicht verdrehen. Dabei ist es völlig egal wie rum die Scheiben eingebaut sind. Das kann doch nicht normal sein?
Die Gummis sind richtig eingesetzt , danach habe ich schon geschaut. Dennoch werden sie leicht gequetscht bei voll angezogenen Schrauben.
Habe das Problem mit den Schrauben gefunden. Eines der Außenlager der Blatthalter war nicht komplett auf dem Sitz. Somit waren die Blatthalter viel zu straff angezogen bei ganz eingedrehten Schrauben.
So, jetzt werd ich mal Blätter drauf schrauben und erneut einen Testlauf starten...
das mit dem Festschnallen ist auch keine gute Idee ! das muß elastisch sein ! sonst kannst du dir durch die Resonanzschwingungen den Heli wirklich zerlegen ! das passiert wenn man sie auf einem tisch oder so richtig festmacht !!!
Gabs auch mal Videos drüber !
Trägt also auch zum eiern dazu.
Hallo Patrick,
die Scheiben sind konisch, damit sie an den Lagern nur am Innenring anliegen. Die dünnere Seite (konische) muss also zu den Lagern zeigen.