Hallo Fans,
habe seit kurzem einen Dragonfly 4. Er stand am Boden, Fernbedienung war noch an (ich wollte das Fliegen gerade beenden). Auf einmal geht der Motor los und er schebt im Zimmer davon an die Wand und es gibt Totalschaden.
Wie kann sowas passieren - liegt da nicht ein Herstellerfehler vor?
Hat jemand was ähnliches beobachtet?
Schöne Ostern waren das nicht.
Dragonfan
Ich hatte beim DF37 zweimal, dass der Heli nach dem Anstecken die Drehzahl hochgeschraubt hat. (Knüppel natürlich unten)
Ein Glück war genug Negativpitch vorhanden, damit er nicht abgehauen ist. Einmal im Zimmer, einmal im Garten.
Die einzige Möglichkeit das zu beenden war den Akku abzuziehen...
Direkt danach ohne etwas zu verändern nochmal angeschlossen und alles war in Ordnung. Ich war dann doch ziemlich froh den Regler aus Versehen gegrillt zu haben.
Von daher würd ich mich bei der Elektronik nicht wundern.
Ich hatte das beim DF 60B und habe mich dann entschlossen alles was größer als ein 5#4 von Walkera ist, in die Tonne zu werfen.
War fast das gleich was Du sagst, nur dass ich ihn gerade abgestellt hatte und den Akku-Stecker ziehen wollte, als die Blätter mir aus mein Handgelenk gehämmert haben.
Ich denke ne ordentliche Funke und ein Empfänger sollten es sein, dann klappt es auch mit dem Heli.
Trotzdem mein Beileid, ist immer schei.. ein Heli zu Schrotten, vor allem wenn man keine Schuld hat.
Holla
das ist mir dem DF 4 am Anfang auch schon passiert,
ich glaub das liegt an der Antennenverlegung,
hatte die Antenne recht kurz gehalten und dann:
haut das Teil ab und sticht in den Boden,Gas weg, ich renn hin um das Teil aufzuheben, dann fängts an zu rauchen, heb den Heli auf und er fängt voll an mir auf den Arm zu klopfen bis ich den Akkustecker ziehe.
Fazit Empfänger durchgebrannt.
Beim nächsten Empf. hab ich mal so mit der Empfangsweite rumprobiert.
Sobald dei Antenne am Rumpf verlegt war hatte ich keine 25 Meter Emfang mehr, am besten wars für mich Antenne durch ein 30cm langes Bouwdwenzugröhrchen das ich mit Kabelbindern am Landegestell befestigt hab und dann hängen lassen. Damit hatte ich den besten Empfang.
Musst vielleicht auch mal testen. Funke an dann Akku anstöpsel, dann lässt du ihn mal stehn und läufst mit der Funke weg, irgend wann wird der Rotor dann anfangen zu laufen und du siehst dann wie weit der Empfang geht.
Geh aber dann gleich wieder zum Heli und er wird wieder brav und still werden.
Dann kannste ja mal mit der Antennenverlegung rumspielen und kucken.
Das liegt bestimmt nicht an der Verlegung des Antennenkabels. Seit ich eine MX-12 habe ist endlich Ruhe damit. Meiner Meinung nach taugen Sender und Empfänger nichts.
Ja,ja, das Problem kennt glaub ich jeder 4er Pilot!
Ich hatte da auch so meine Probleme mit. Beim 4er ist´s definitiv die Antennenverlegung. Ich hatte mal anfangs aus Unwissenheit und falschen Tipps die Antenne ans Heckrohr verlegt. Da liefen mir die Motoren anbwohl die eingeschaltete Funke direkt neben dem Heli stand...
Eine vernünftige Antenneverlegung (weiiiiiit weg von der Elektronik inc. Akku) hat bei mir das Problem vollständig gelöst.
Ich hab nen 5#6 mit der WK0405 und auch da musste ich feststellen, daß
1. die Empfangsantenne keinesfalls irgendwie aufgerollt sein darf oder in irgendeiner Weise eine Spirale bilden darf (hatte ich mal in den Heckausleger geflochten)
2. Das ganze Funksystem extrem Störsender-anfällig ist. Ich musste nur in die Nähe des Meerschwein-Zauns (Drahtgeflecht) kommen, und schon gab's Zuckungen
Also: Empfangsantenne lang verlegen, höchstens in einem Bogen durch ein Röhrchen o.a. wie schon gesagt.
Weiterhin gilt für alle Walkera-Funken: NICHT mit Akkus betreiben! Das geht einfach nicht, ganz einfach: Die Versorgungsspannung der Funken liegt zw. 9,6 und 12V. Acht volle Akkus haben? Richtig: 9,6V. Sobald man aber aus einem NiCD oder NiMH Akku Strom zieht, ist er natürlich nicht mehr voll und die Nennspannung unter Last sinkt unter 1,2V und der Akkupack unter 9,6V und damit wird die Funke mit weniger Spannung betrieben als zulässig und damit haben die Walkera-Funken definitiv ein Problem (Ausnahmen bestätigen die Regel und vor allem die extreme Qualitätsstreuung)
Hinzu kommt, daß so ein Akkupack aus 8 Zellen 16 Kontaktfächen hat, die Probleme machen können, sei es durch Korrosion oder durch mechanische Faktoren. Also rate ich grundsätzlich zu einem LiPo-Akku für die Walkeras
Womit ich meinen Abschluss zur WK0701 bringe:
Keine Diskussion über die Funke und deren Funktionen. Sie ist spartanisch und es fehlen alle möglichen Funktionen und sie ist nicht Anfängerfreundlich. ABER: sie funktioniert und das einwandfrei, WENN o.a. Punkte beachtet werden. Man kann das auch immer wieder nachvollziehen - mit Akkus gibt's oft Aussetzer, mit Batterien gelegentlich, mit nicht korrekt verlegter oder gar gekürzter Antenne oder auch mit nicht ganz herausgezogender Sender-Antenne gibt's haufenweise Aussetzer.
Beachtet man jedoch o.a. Punkte, funktioniert die WK0701 ebenso zuverlässig wie jede andere Funke. Einzige Einschränkung: Das Funkprotokoll hat keine Fehlerkorrektur, daher ist das Walkera-Protokoll anfällig gegen Störsender. Auch das kann ich aus persönlicher Erfahrung bestätigen: in unserer Industrie-Lager-Halle ist Sonntags alles Ok, in der Woche und Samstags, wenn da drüber schwere Maschinen arbeiten habe auch ich gelegentliche Zuckungen.
Hallo Dragonfan,
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