Funkstörungen DF36 mit Originalempfänger/Regler/Bürste
28.11.2006, 14:41
Hallo zusammen!
Ich hatte meinen DF36 gerade soweit, dass er schön schwebte, da reisst mir der Funkkontakt ab und das Teil brettert gegen die Wand.
Ist der Empfänger mit eingebautem Regler Schrott, oder gibts Abhilfen?
Hallo Andre,
es tut mir leid, es dir sagen zu müssen, aber die gesamte Walkera-Elektrik (ausser vielleicht Gyro) ist Schrott.
Darüber wurde hier im Forum schon 1001 mal berichtet.
Aber lass dich bitte nicht entmutigen.
Grüße
WAlter
daß die Walkera-Elektronik nicht gerade vom Feinsten ist, hat W_Else ja schon geschrieben. Ich fliege damit trotzdem seit ca. 3 Monaten störungsfrei, sofern man 3 Dinge beachtet:
1. Wenn Du Deine Funke mit Akkus betreibst, dann mit 12V und nicht mit 8x1,2V=9,6V
2. Die Walkera Funke prüft die Akku-Spannung nur beim Einschalten!! Wird der Sender-Akku beim Flug leer, bekommst Du das nicht angezeigt! Also nur mit vollem Sender-Akku fliegen!
3. saubere Antennenverlegung im Modell. Nicht kürzen und möglichst weit weg von Motor und Regler verlegen.
vielen Dank für die Infos. Ich habe als ersten Schritt mal kleine Ferritröhrchen über die Motorkabel gezogen, das scheint etwas zu bringen. Meine Reichweitentests sind trotzdem nicht dolle: durch 2 Wände in der Wohung gibts schon Aussetzer. Meine alte Simprop SSM Anlage aus den 80ern geht locker 200m weit mit halber(!) Senderbetriebsspannung (4.8V statt 9.6V, 50mA Stromaufnahme)...
Das mit den 12V werde ich probieren, aber die Funke saugt sich bei 9.6V auch schon 200mA rein (also fast 2 Watt), hätte gedacht dass das schon genug HF produziert.
Ich werde berichten.
Viele Gruesse,
Andre
bundesberti hat geschrieben:Hallo Andre,
daß die Walkera-Elektronik nicht gerade vom Feinsten ist, hat W_Else ja schon geschrieben. Ich fliege damit trotzdem seit ca. 3 Monaten störungsfrei, sofern man 3 Dinge beachtet:
1. Wenn Du Deine Funke mit Akkus betreibst, dann mit 12V und nicht mit 8x1,2V=9,6V 2. Die Walkera Funke prüft die Akku-Spannung nur beim Einschalten!! Wird der Sender-Akku beim Flug leer, bekommst Du das nicht angezeigt! Also nur mit vollem Sender-Akku fliegen! 3. saubere Antennenverlegung im Modell. Nicht kürzen und möglichst weit weg von Motor und Regler verlegen.
Re: Funkstörungen DF36 mit Originalempfänger/Regler/Bürste
29.11.2006, 12:45
garagenwand hat geschrieben:... und das Teil brettert gegen die Wand...
Tach auch "garagenwand",
mir drängt sich doch die Frage auf: nomen est omen?
Brettertetetetete "dein Teil" etwa gegen die GARAGENWAND?
Spass -wer hat eigentlich Spass dran gehabt?- beseite: sie mal hier:
LINK
Nach vielen mehr oder weniger tiefen Griffen in die Tasche ist an meinem
DF36 nur noch der Gyro und der BL-Regler von Walkera;
subjektiv passiert's nun nicht mehr.
Mein Bruder fliegt aber einen DF36 ausschließlich mit Walkera-
Originalteilen (allerdings ein Bürstenmotor) und dem passiert's auch nicht.
Was sollen wir getzt davon halten? Hilft nicht wirklich weiter -oder?
Ja, die Vermutung mit der Garagenwand ist richtig.
hab den DF36 jetzt sowiet wieder aufgebaut, und in den Sender 9 Zellen reingebaut (mehr AA hab ich nicht untergebracht).
Reichweitentests am Boden sind bis jetzt ganz vielversprechend, filegen ging noch nicht, wei die Heckroteor-Blattverstellung klemmt.
Ich werde weiter berichten...
P.S. Hat jemand schonmal versucht die Bürste zu tunen (Verdrehen des LAgerschildes)? Ich hab den Eindruck, dass es was bringt (vor allem Reduktion des Bürstenfeuers), das ist aber nicht objektiv nachzumessen, weil ich noch keine Akkuladung am stück leergeflogen habe.
Die Modellbootleute scheinen da viel zu treiben, siehe:
Walkera-Elektronik ? erst modifizieren, dann einschalten...
05.12.2006, 20:44
Hallo Gemeinde,
ich fliege bisher auch noch mit der Walkera-Originaltechnik und hoffe, das bleibt auch noch so ne weile. Für alle die es sich zutrauen, Empfänger und Sender auseinanderpflücken und alle Lötstellen die einem nicht ganz astrein aussehen nachlöten. Ich habs aus Zeitgründen noch nicht getan, aber demnächst sehe ich das als dringende Maßnahme auch bei meiner Technik vor. Hab meinen DF60 erst seit drei Wochen.
Wer auch einen Oszi hat, sollte auf jeden Fall auch die RC-Kreise von Empfänger und Sender auf Abstimmung überprüfen. Auf diese Art und weise habe ich mal einen Billig-Empfänger von 20m auf 300m Reichweite justieren können, ohne die Senderleistung aufbohren zu müssen.
Die Batteriestatusanzeige ist mir auch ein Dorn im Auge und sollte für die Entwickler von Walkera, wenn sie sich denn auch mal für die Kritiken der Nutzer interessieren würden, ein Anstoß sein, um künftig solche Peinlichkeiten zu vermeiden. Eine einigermaßen zuverlässige Batteriestatusanzeige habe ich schon in der 6.Klasse in der Schul-AG hinbekommen, wenn ich meine 701 umgebaut habe, stelle ich mal entsprechende Schaltungen rein, um mit möglichst wenig Aufwand seinen Senderaccu im Auge zu haben.
Hallo Zicke ,
find ich gut, dass du mal an der HF-Abstimmung rumgespielt hast. Es ist schon lange mein Verdacht, dass die mangelnde Reichweite evtl "nur" von einer schlechten Abstimmung kommt. Leider hab ich die Originalfunke schon lange nicht mehr und kann deshalb in der Richtung nichts machen.
Wenn du dich da auskennst und Erfahrung hast, könntest du vielleicht mal ein Verfahren und eine Beschreibung ausarbeiten, wie man die Abstimmung überprüft bzw optimiert. Evtl mit Diode, Widerstamnd und Kondensator und Messgerät als HF-Anzeige oder mit Birnchen.... ?
Wär echt super und du könntest bestimmt vielen helfen.
Also, ich habe den Empfänger nochmal aufgemacht, da gibts nix zum Abstimmen. Man scheint sich da nicht sehr viel Mühe gegeben zu haben.
Es gibt auch nur ein Keramikfilter für die ZF (10.7MHz), was mir für 10kHz oder 20kHz Kanalraster auch nicht gerade üppig vorkommt. Ein FM-Radio mittlerer Qualität hat 2 bis 3 davon, und da gehts um ein Kanalraster von 300kHz.
Ich habe mal noch 2 Brücken eingelötet, um die Masse auf der Platine etwas zu optimieren. Bilder kann ich noch nachreichen. Mal sehn, was es bringt. Einstweilen tut sich mein DF36 noch sehr schwer damit, überhaupt abzuheben...
Hallo allerseits,
ich muss gestehen, hab anfangs aus zeitlicher Sicht noch nicht die Gelegenheit gehabt, mal in den Empfänger reinzuschauen,aber das was ich da vorfand hatte ich nicht erwartet. Als Amateurfunker hat man immer irgendwo eine Stelle im System wo es was zu optimieren gibt, aber da ist echt nix zu löten. Am Sender was zu probieren bringt in der Regel nicht immer viel, schlimmstenfalls kann man da eher noch Ärger mit der Regulierungsbehörde kriegen, wenn man nicht genau weis worauf man beim optimieren achten muss um im legalen Bereich zu bleiben und nicht jeder hat einen gutgehenden Oszi geschweige denn einen Spectralanalyser zu Hause herumstehen.
Ich habe jedenfalls für mich entschlossen, mein Fluggerät bis zur Anschaffung einer vernünftigen Anlage ausschließlich zum Schweben üben kurz überm Boden weiter zu nutzen. Im Turnhallenbereich schätze ich die Gefahr eines Crashs mangels Reichweite eher gering ein, aber irgendwann fliegt man ja auch im Freien und niemand weis genau was der Motorregler macht,wenn er eigene Entscheidungen trifft, wenn ihm der Empfänger nicht mehr sagen kann wo's langgeht....schade ums Modell !
Ist es dein Heli der sich schwer tut mit dem Abheben oder du
Habe noch 2 Brücken eingelötet, eine um die relativ schwache Massebahn zum Schalttransistor zu verstärken, die andere um die Massefläche HF-mässig niederohmiger zu bekommen. Wieiviel das bringt, ist schwer zu sagen.
ein hab ich noch..., ich versuche mal eine Koppelspule aufzutreiben für 35MHz und diese als Eingangsimpedanz für die Antennenanpassung herzunehmen. Die richtige Länge der Antenne ist ja wie so oft im Funk-Leben das A und O. Die Antenne ist der beste Verstärker, wenn die nicht stimmt, nutzen auch eine Leistungsvervielfachung einer Sender-HF-Endtsufe nix.
Mal sehen ob ich wenigstens auf diese Weise das Stehwellenverhältnis bzw die Antennenanpassung und damit die Reichweite optimieren kann.
Ich meine ja immernoch, dass am ZF-Filter was zu machen sein sollte.
Das Filter das drin ist, sieht sehr nach einem Filter aus'm Radio aus, also ca. 200kHz Bandbreite. Das ist mehr als das ganze 35MHz oder 40MHz-RC-Band breit ist. Ich hab aber keinen Wobbler etc. um das rauszukriegen.
Hier mal ein kleines update zur Walkera-Funkverbindung
(DF36 Original, Regler im Empfänger):
Modifikationen:
- Massebrücken im Empfänger (Bilder siehe frühere Meldung)
- zusätzlicher Keramik-Kondensator über die Batteriespannung im Empfänger
- Ferrithülsen am Motor
- Antenne gekürzt (!), vom Empfänger direkt zum Seitenleitwerk unteres Ende, von da aus zum oberen Ende gelegt
- Sender mit 9 Zellen AA, NiMH, 1500mAH.
Bisher keine Ausfälle mehr, bin ca. 15m weit geflogen.
Hallo Gemeinde,
jetzt mal ein Versuch mit Bild: (Empfänger DF60 RTF)
Also meine Idee mit einer Spule für die Antennenanpassung geht wohl nicht wirklich auf. Da kriegt ja nicht mal der Quarz richtig Luft drin.
Den ultimativen Reichweitentest werde ich mal bei Gelegenheit mit einem Modellauto ausprobieren, das ist nämlich schon am Boden Bin ja mal auf weitere Erfahrungswerte gespannt.
Eine ordentliche Anlage sollte wenigstens 100m reichen!