Modellunabhängige/-übergreifende Macken und Probleme
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Ungleicher Pitch am Rotor (HM 59#D)

19.06.2008, 17:24

Dahabbichnochwas.....

Nachdem ich mein "Löffelproblem" mit einiger Mühe, aber großem Erfahrungsgewinn (als Mechaniker werde ich immer besser) lösen konnte, habe ich damit begonnen, den Rotor wieder einzustellen. Dabei lässt sich aber mein Problem aus der Vergangenheit offenbar mit meinem jetzigen Wissen nicht lösen. Ich bekomme es immer noch nicht hin, dass sich die Rotorblätter hinsichtlich des Anstellwinkels synchron verhalten.

Gebe ich also Pitch, verstellt sich ein Blatt auf 9°, das andere aber nur auf maximal 4°. Da ist doch der nächste Abgang sicher vorprogrammiert - oder??? Die Hillerpaddel verhalten sich bei einem Probelauf übrigens so, wie sie das auch sollen. Bleiben also nur die Blätter :evil: :evil: :evil:

Was kann ich machen, um das Problem zu lösen? Hiiiiillllfääää.... :roll:

19.06.2008, 17:24

19.06.2008, 20:01

hallo,
ne Frage zu deiner Frage :D. Wenn du gas gibst, läuft dann das andre Blatt durch den höheren Pitchwinkel höher, oder liegen sie auf der gleichen höhe?

sieht so aus wenn sie auf unterschiedlicher höhe laufen:

http://www.lichterwald.de/dragonfly36/b ... raking.jpg

weicht der pitchwinkel immer um 5° ab oder ändert er sich wenn du gas gibst?
Greez Flow

20.06.2008, 11:05

Hi,

momentan habe ich die Blätter gar nicht montiert, da ich nach dem Einbau eines neuen HZR dabei war alles neu einzustellen.

Zur Info: zur Montage des HZR baue ich die Welle nicht komplett aus, da ich den Sicherungsstift der da normalerweise ist, gegen einen Splint ausgetauscht habe.

Den Ärger mit der ungleichen Verstellung hatte schon vorher. Man kann an den Blatthaltern deutlich diesen ungleichen Ausschlag beobachten. Ein Blatthalter bewegt sich auf dem Weg von 0 bis Vollausschlag des Knüppels an der Funke von ca. -4° bis zu den besagten 9°, während der andere Halter sich von -1° bis auf 4-5° bewegt.

Die Anlenkstangen sind übrigens mit der Schieblehre nachgemessen und exakt gleich lang, die TS ist in der Waage.

Nun ist das Bild vom Blattlauf weder sehr groß, noch sehr deutlich, doch ich ahne, was Du meinst. Als die Blätter noch dran waren, liefen sie gleich.

Der Heli steht eigentlich schön ruhig in der Schwebe und hat dabei nur die übliche leichte linksdrift. Ich trau' mich nur nicht, mit einer Rollbewegung dagegenzuhalten, weil ich der Rotorkopverstellung nicht über den Weg traue. Meinen ersten Satz Blätter habe ich seinerzeit eingekürzt, weil er beim Roll nach links hinten ausgebrochen ist. Ich bin mir da halt nicht sicher, ob es am Bodeneffekt, an mir (Flugfehler, na besser Bedienungsfehler) oder an der allgemeinen Rotorkopfeinstellung gelegen hat.

Ich kämpfe echt mit mir, ob ich nicht einfach mal den Alu-Kopf einbauen soll, um mal nachzusehen, ob der sich gleichmäßig verstellen lässt :cry:

20.06.2008, 13:44

wie hoch ist denn die drehzahl überhaupt beim HM59#D mit standard-komponenten ? ? ?

weiß das wer ?

22.06.2008, 04:04

maxmy hat geschrieben:Den Ärger mit der ungleichen Verstellung hatte schon vorher. Man kann an den Blatthaltern deutlich diesen ungleichen Ausschlag beobachten. Ein Blatthalter bewegt sich auf dem Weg von 0 bis Vollausschlag des Knüppels an der Funke von ca. -4° bis zu den besagten 9°, während der andere Halter sich von -1° bis auf 4-5° bewegt.

Da du den Motor abgeklemmt hast und sich der Rotorkopf somit nicht dreht, läuft der Blatthalter mit dem geringsten Widerstand leichter und eben auf mehr Pitch als der andere. Wenn sich der Kopf dreht, dann haben beide Blätter wieder denselben Anstellwinkel! (Zentrifugalkraft und Luftanströmung der Rotorblätter)
Mein Kumpel hat ebenfalls den 59'er und dies fiel mir damals auch gleich auf. Nach dem Motto: Hä???

22.06.2008, 14:00

ja das hatte ich auch...macht im lernen (zumindest bei mir) vom schwebeflug nix aus ! ! !

blattspurlauf einstellen und gut ist ! :oops:

nee hatte mit dem verschiedenen pitch keine großen probleme...obwohl ich mir anfangs auch dachte:
"was soll n der gack ?"

ausprobiert -> crashfrei geblieben -> so gelassen :twisted:

23.06.2008, 13:59

maxmy hat geschrieben: Ein Blatthalter bewegt sich auf dem Weg von 0 bis Vollausschlag des Knüppels an der Funke von ca. -4° bis zu den besagten 9°, während der andere Halter sich von -1° bis auf 4-5° bewegt.


Du hältst aber schon die Paddelstange waagerecht während der Messung?!

Sind alle Anlenkungen jeweils im selben Loch verschraubt? Manche Kugelköpfe kann man auf dem jeweiligen Hebel versetzen, um das Flugverhalten zu beeinflussen. Siehe auf Mischhebeln und meist auch Pitchkompensator!

24.06.2008, 17:36

Alle Längen sind gleich, die Kugelgelenke immer an der gleichen Position eingesteckt... der Kopf könnte also, wenn er wollte...

An der Paddelstange finger ich nicht mehr rum, wenn ich die Blattverstellung prüfe. Die Servos sind dann mit Strom versorgt und die Motoren sind abgezogen. Was nu??

24.06.2008, 17:53

...Jaja aber Du musst die Paddelstange schon festhalten, so dass Diese waagerecht bleibt, wenn Du den Pitch hochschiebst. Sonst kommt es zu genau deinem Problem.

24.06.2008, 20:51

also der Tip war jetzt mal eine sofortige Überprüfung wert. :) Wenn ich die Paddelstange fest halte, habe ich den "Anfangsverdacht", das könnte was werden. :D Der Sache gehe ich mal morgen "mit den Blättern dran" mal näher auf den Grund. So rein bei Beobachtung und ohne nachmessen, scheint es zumindest besser zu sein. Der Anstellwinkel scheint auf beiden Seiten nahezu gleich - sicher bin ich mir allerdings nicht.

@alle
bis dahin erstmal Danke

ich prüfe das wie gesagt und melde mich dann nochmal... :bravo: :bravo:

27.06.2008, 08:06

Gestern habe ich die Blätter wieder angebracht und nochmal die Blattverstellung überprüft. Ich möchte mal sagen, das Ergebnis ist akzeptabel, so ganz überzeugt bin ich nicht. Den Blattspurlauf habe ich kontrolliert und der ist ok so.

Ich habe das Vertikalspiel der Hauptrotorwelle auf 1mm beschränkt, sonst rutscht mir das HZR zu sehr am Motor-Ritzel auf und ab, ich denke, das ist ok so?

Was mir aber aufgefallen ist, wenn ich Nick und Roll bei niedriger Drehzahl einmal teste, muß ich insbesondere bei Vollausschlag für Roll feststellen, dass die Drehzahl am Rotor ganz gewaltig nach unten geht. Das kann doch nicht normal sein? Zumindest ist mir das vorher nicht aufgefallen. Die TS kann sich frei bewegen, stößt nirgendwo an und ist in Neutralposition in der Waage.

So langsam habe ich die Faxen dicke :twisted: :n113:

Ich möchte gerne wieder abheben, aber so macht das wohl keinen Sinn...

Wenn ich hier nicht den erlösenden Tip bekomme, werde ich wohl doch den Alukopf einbauen - ich trau' meinem Kunststoff-Rotorkopf einfach nicht über den Weg. :evil: Wenn ich was einstelle, erwarte ich auch eine Wirkung, aber das Teil macht mich so langsam ratlos :n23: :n29: :n50: :n95:

27.06.2008, 11:59

"Vertikalsspiel" eher gegen 0mm, nicht 1mm. Da darf nix wackeln!

Das Abnehmen der Drehzahl bei Vollausschlägen mit sehr wenig Drehzahl ist vollkommen normal, das wirst Du bei Alu genauso haben :shock: :shock: . Das liegt an der Reibung der Anlenkungen bei den großen Ausschlägen und auch am erhöhten Luftwiderstand. Daran ändert Alu nichts.

maxmy hat geschrieben: Gestern habe ich die Blätter wieder angebracht und nochmal die Blattverstellung überprüft. Ich möchte mal sagen, das Ergebnis ist akzeptabel, so ganz überzeugt bin ich nicht. Den Blattspurlauf habe ich kontrolliert und der ist ok so.

Na also. Wie schon mehrfach gesagt, der Kunststoffkopf ist genauso gut oder schlecht wie ein Alu-Kopf. Aber letztenendes für Anfänger die bessere, weil robustere Wahl.

maxmy hat geschrieben:Wenn ich hier nicht den erlösenden Tip bekomme, werde ich wohl doch den Alukopf einbauen - ich trau' meinem Kunststoff-Rotorkopf einfach nicht über den Weg.

Könnts nochmal wiederholen :roll: tu ich aber nicht.
Wenn Du den Alukopf unbedingt brauchst, dann bau ihn dran. Kostet Dich halt in der Lernphase mehr Geld. Und den technischen wirksamen Unterschied erfliegen hier im Forum höchstens 2% der Mitglieder :wink: .

27.06.2008, 16:31

AndiW hat geschrieben:"Vertikalsspiel" eher gegen 0mm, nicht 1mm. Da darf nix wackeln!

Könnts nochmal wiederholen :roll: tu ich aber nicht.
Wenn Du den Alukopf unbedingt brauchst, dann bau ihn dran. Kostet Dich halt in der Lernphase mehr Geld. Und den technischen wirksamen Unterschied erfliegen hier im Forum höchstens 2% der Mitglieder :wink: .


nagut nagut nagut :n57: ich will ja auch nicht beratungsresistent erscheinen.... Der ganze Zirkus kommt ja nur daher, dass ich wirklich absolut keine Lust habe, gerade aufgebaut, wieder Bruch zu machen. Ich will ja nur sicher gehen und das Verhalten des Heli's verstehen. Wenn ich eine Rollbewegung am Knüppel einleite, will ich halt, dass er auch nur genau das! tut und nicht mehr, wie in eine Richtung nach vorne oder hinten ausbüchsen. :oops:

Das mit dem Alukopf jammer ich auch immer nur vor, weil ich den ja selbst zusammenbauen muß um ihn zu benutzen und dann schon beim Aufbau merke, wie präzise oder ungenau die Anlenkung ist. Bisher hat sich alles noch in Grenzen gehalten, auch weil ich eigentlich "schweinevorsichtig" war. Ich möchte nur die Wirkung zuordnen können - lag ein bestimmtes Verhalten des Helis an Toleranzen, oder war ich das mangels Übung. Ich kann mich darauf einstellen, wenn ich die Ursache war - dann muß ich es das nächste Mal besser machen. Sind jedoch Toleranzen die Ursache, dann arbeitet das Gerät nicht präzise genug, ist also unzuverlässig, dann muß ich am Gerät etwas ändern.

In diesem Sinne wollte ich (selbst wenn es nur für einen Probelauf ohne Start wäre) diesen - ich mag's nun fast nicht mehr schreiben - "Alukopf" einbauen, um einfach zu sehen - kann ich den besser einstellen oder zeigt der das gleiche Verhalten wie der Serienkopf?

Ich meine, Einstellanleitungen hab' ich nun ohne Ende, auch als Video, 'ne Schieblehre hab' ich auch und ich glaube sooo ganz vor'n Schrank gelaufen bin ich auch nicht, so dass ich eigentlich umsetzen könnte was da so geschrieben steht. Dass ich so ein Köpflein sportlich oder flugtechnisch nicht ausnutzen kann, steht sicherlich außer Frage - ich bilde mir ja auch nicht ein, ich wäre Michael Schumacher, nur weil ich mir einen Sport-Schalldämpfer und einen Spoiler an's Auto schraube :roll:

Genau so ist es mit den extremen Rollausschlägen, das habe ich vorher nicht probiert, oder ich kann mich nicht mehr erinnern (ich bin ja auch schon etwas älter)... auf jeden Fall habe ich mich gestern darüber gewundert, dass die Drehbewegung sooo deutlich verlangsamt wird. Klar, schnellere Rotation, mehr Drehmoment, weniger Beeinträchtigung. Ich glaube auch nicht, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt so extrem am Knüppel rühren würde... aber wenn...hätte ich schon Angst gehabt, dass mir der Heli wie ein Apfel vom Baum fällt und 'nen Krater macht :cry:

Händler hab' ich nun im Moment genug unterstützt - die Hummel muss in die Luft..
Ich versuch's also "nomma mitten Serienkopf"

Gruß und Dank
Rainer

28.06.2008, 09:10

Du bist doch aus Dortmund, dort sollte es doch haufenweise Helifreunde geben, die Dir dann vielleicht ein wenig über die Schulter schauen können....


Hiermit auch ein Aufruf an die dortige Heligemeinde hier im Forum!! Vielleicht kann mal einer einen Blick auf Rainers Heli schmeißen und einen Probeflug machen.

Sicher ist sicher! Und wenn dann alles passt und er seinen Heli ordentlich fliegen sieht, dann fliegt Rainer auch mir ruhigerem Gewissen!!

Viel Spass beim Fliegen!!
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