Angegebene Motordrehzahl pro Volt multipliziert mit der Anzahl der verwendeten Zellen geteilt durch gewünschte Rotorkopfdrehzahl, die sicher also auch unter Last erreicht werden soll. Nun ist das Ergebnis zunächst nur die Übersetzung (Ü). Jetzt wird die Anzahl der Zähne des Hauptzahnrades des E-Helis (z.B. beim ECO sind das 180 Zähne) durch die Übersetzung geteilt.
Beispiel; 2200 RPM x 10 Zellen / 1300 = 16,92 (Ü). Nun 180 Zähne Hauptzahnrad / 16,92 = rund 11 Zähne.
So berechnet man die vorhandene Energie pro Gewicht (höhere Werte ergeben längere Flugzeiten)
Zellennennspannung multipliziert mit Zellennennstrom multipliziert mit Anzahl der verwendeten Zellen geteilt durch das gesammte Abfluggewicht des Modelles, also incl. Akku. Wird nun irgendein Wert verbessert, z.B. Akku mehr Leistung, oder geringeres Gewicht, kann sofort rechnerisch ermittelt werden, um wieviel % sich dadurch die Flugzeit verlängert.
Beispiel; 1,2 V x 2,4 Ah x 10 Zellen / 1,7 kg = 16,94 Wh/Kg
Motorlaufzeitberechnung. Gegeben ist die Zellenkapazität und die Stromaufnahme des Motors.
Beispiel; 2,4 Ah x 60 Min. / 13 A Motorstrom = rund 11 Minuten
Motorstromaufnahme berechnen. Gegeben ist die Zellenkapazität und die Motorlaufzeit.
Beispiel; 2,4 Ah x 60 Min. / 11 Minuten = rund 13 A Motorstrom.
Grobe Akkukapazitätsbestimmung. Gegeben ist der Motorstrom und die Motorlaufzeit.
Beispiel; 11 Minuten Motorlaufzeit x 13 A Motorstrom / 60 Min. = rund 2,4 Ah