hi @ll,
also der DF4 hat den vorteil, daß ETe recht günstig sind, da es zig klone des DF4 gibt.
der DF4 bietet lediglich einen festen pitch, dh die höhenkontrolle ist - zumindest mit den originalblättern - imho recht schwierig, da der rotor nur träge auf umdrehungsänderungen reagiert => über kurz oder lang wird man da also in irgendeiner art umsteigen (wollen, s.a. die ganzen m24-signaturen im DF4-Forum)
meiner meinung nach ein extremer vorteil ist die relative robustheit des DF4. gerade letzten sonntag war ich bei einem freund mit einem df37 v2 mit BL und tod-und-teufel.
einmal feindkontakt mit büschen oder kleineren zweigen hieß jeweils zwei neue rotorblätter. von der quasi aus sympathie häufig "mitsterbenden" blattlagerwelle fange ich lieber gar nicht erst an, da können dir john heli etc VIEL mehr von erzählen.
beim DF4 ist es in 90% aller fälle mit hingehen, bergen, wieder-auf-die-kufen-stellen, rotorblätter ausrichten (seltener auch die hillerpaddel) und weiterfliegen getan.
an besagtem sonntag habe ich meinen DF4 kopfüber aus einem busch geholt, aus ca 2m höhen nach buschkontakt zu boden gehen sehen - das traingsgestell hat sich in alle einzeteile in der gegend zerstreut-, diverse male an einen wintergarten anecken sehen und nach besagtem umdrehen und ausrichten ging es jeweils einfach weiter.
der fairness halber muß ich allerdings auch zugeben, daß der rotorkopfrahmen einmal beim anecken am wintergarten gebrochen ist und gleichzeitg auch ein servo (orig.walkera) karies bekommen hat.
aber an unsanftesten landungen waren es bestimmt 15 bis 20 und nur bei einer davon ging etwas kaputt (zum glück hatte ich die teile dabei).
etwas zweischneidig sehe ich den punkt der nicht nötigen/möglichen einstellungsarbeiten. einerseits ist es angenehm, daß z.b. ein blattwechsel nur aus schraube heraus drehen, blattereste entfernen und schraube wieder reindrehen besteht - also kein spurlauf einstellen und blätter wuchten - andererseits kann man sehr viel stabilität an komplizierter (und auch realer) aufgebauten helis durch einstellungen erreichen, was beim DF4 durch nackte knüppelei erreicht werden muß - alternativ durch kostenpflichtiges tuning.
kurz und gut, der DF4 ist günstiger in der anschaffung, fordert aber mit der zeit tuning und damit wird er teurer und teurer (zB alu-kopf, kühlkörper und blatthalter im set ca 60euro).
ein df37 v2 kostet in der anschaffung 300euro (mit plastikrotorkopf), ist aber als modell dann schon mit BL, LiPo(3s 11,1V 2200mah) etc ausgerüstet. wenn man also fliegen kann, bekommt man da also ein vergleichsweise zum DF4 recht gutes modell, was flug-, steig- und stabilitätseigenschaften anbelangt ohne deutliche schwächen.
der df4 kommt für ca 100euro zu dir, hat auch alles dabei, aber eben nur einen NiMH-akku mit (lächerlichen) 650mAh. er ist im originalzustand recht instabil (geringe blattdrehzahl, geringe masse aber große fertigungstoleranzen). um ihn ansatzweise in richtung des og df37v2 zu bringen fallen ca 30-40 euro für einen lipo an, evtl 60euro für einen alukopf und kühlkörper (auch damit ist er aber nicht sooo stabil, wie der df37 mit plastikkopf) und ggf ca 13euro für m24-blätter/satz und je nach vorliebe nochmal 9euro für einen graupner speed300 6V oder 2euro oä für ein 14er ritzel für den originalmotor (ist gerade im DF4-forum eine alternative, da die m24blätter höhere drehzahlen brauchen, die den heli dann aber auch stabiler machen)
so, jetzt bist du dran ...
_________________
Dragonfly 4; 2s 7,4V 1.500mAh LiPo; 370SD Brush; Alu-Komplett-Set(München); 1Tower Pro SG90&1 orig-Servo; Stahl-Alu-Landegestell V2 (ebay); kompl.Gew.: 302gr.;
Im Bau: Dragonfly 4; 3s 11,1V 1.500mAh LiPo; PB+; MX-12; GWS 2205 15T BL-Motor & YGE 12-BL-Regler; M-24; 2Tower Pro SG 90; Alu-Komplett-Set(München); Stahl-Alu-Landegestell V2 (ebay); kompl.Gew.: 358 gr.;
Ultramat14; Lipo-Balancer-Plus