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BeitragVerfasst: 09.05.2010, 13:26 
Delta-3: Mach dir da mal keine Gedanken. Du kannst das beim Mehrblattkopf kaum verhindern. Das ist mal das eine. Aber du kannst dann immerhin noch dies tun: komplett falsch oder richtig montieren.
Um den Delta-3-Effekt zu deinen Gunsten auszunutzen, musst du VORLAUFEND anlenken. Nur so wird das Blatt gedämpft, wenn es beginnt, auszuschlagen. Das dämpft schonmal das Aufbäumen und sollte auch sonst - ähnlich wie ein Kreisel, nur nicht so intensiv - dämpfend einwirken. Den Rest macht dann das Stabi.
Würdest du Nachlaufend anlenken, müsstest du auf Schlaggelenke verzichten, dann ist auch der Delta-3-Effekt eliminiert. Doch dann brauchst du Blades, die dafür auch geeignet sind.
Ich empfehle vorlaufende Anlenkung. Eine Festsetzung der Dämpfung schließt das nicht aus, man kann es anpassen, wie eich oder wie kart es am Besten funktioniert.

Heckservo: Alle 3 oben genannten Typen sind als Heckservo absolut tauglich. Es ist nicht notwendig, die speziellen Heckservos zu wählen, da diese nur dann schneller wären, wenn die Kräfte entsprechend klein sind, was man aber grundsätzlich verneinen kann.

Savöx an der TS: Wie schon gesagt, vermeide einfach alles, was den Servos die Arbeit unnötig erschwert. Blades mit geringem Vorlauf, kein unnötiges Spiel im Anlenkungsweg, maximale Ausnutzung des Servoweges für die geplanten Sterwege und keine allzuscharfen Stabi-Einstellungen. Dann denke ich nicht, dass du Probleme bekommen solltest.


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Verfasst: 09.05.2010, 13:26 


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BeitragVerfasst: 10.05.2010, 07:27 
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Buschpilot
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Guten Morgen,

Spinblades macht ja ganz vernünftige Scaleblätter, habe schon die halbsymmetrischen und bin absolut zufrieden mit denen ich konnte die DZ um knapp 200U/min bei gleicher Flugleistung senken. Allerdings haben die einen Vorlauf von 2-3 Grad.

Delta 3, dieses entsteht doch dadurch das die Anlenkachse der Blatthalter nicht mit der Lagerachse des Schlaggelenks übereinstimmt, schlägt nun ein Blatt, der Blatthalter verändert seine Stellung kommt es zu einer Änderung des Pitch des betreffenden Blattes, dies nennt man dann den Delta 3 Effekt. Ob nun vorne oder hinten angelenkt ist unerheblich. Eine Anlenkung des Blattes von Vorne nach Hinten verschiebt die Phase der Anlenkung um xx Grad.

Ich werde mal die Graupner DES Servos für den Trainer testen, mal sehen wie das 3Digi damit zurechtkommt.

Grüsse Karsten

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BeitragVerfasst: 10.05.2010, 10:45 
Zitat:
Delta 3, dieses entsteht doch dadurch das die Anlenkachse der Blatthalter nicht mit der Lagerachse des Schlaggelenks übereinstimmt, schlägt nun ein Blatt, der Blatthalter verändert seine Stellung kommt es zu einer Änderung des Pitch des betreffenden Blattes, dies nennt man dann den Delta 3 Effekt. Ob nun vorne oder hinten angelenkt ist unerheblich. Eine Anlenkung des Blattes von Vorne nach Hinten verschiebt die Phase der Anlenkung um xx Grad.


Nein, das ist eben nicht unerheblich. WENN es einen Delta3-Effekt gibt, dann ist es essentiell, ob du vorne oder hinten anlekst.
- Lenkst du vorne an, wird der Schlag gedämpft.
- Lenkst du hinten an, wird der Schlag verstärkt.
Betrachte bitte die Geometrie, im Falle, die Blatthalter heben oder senken sich durch zyklische Blattverstellung: Dann wird, da der Anlenkpunkt ja "fix" und ausserhalb der 90°-Achse ist, der Blatthalter gedreht. Und nun kommt es eben drauf an, in welche Richtung. Bei vorlaufender Anlenkung würde ein Anheben des Blatthalters dazu führen, dass sich das Blatt wieder zudreht, der Schlag also gedämpft wird. Aus diesem grund sind die meisten Paddelhelis nachlaufend angelenkt, da macht sie agiler. Der Schlag wird verstärkt. Das ist gut für 3D und bei Rund/Kunstflug eher kontraproduktiv. Aber meistens kann der Bell-Hillermischer das über die Paddeleben noch kompensieren. Als Nebeneffekt hat man halt weniger Durchzug, da man einiges an Verlusten durch die Kompensation des Aufnickens hat. Aber mei, 3D ist halt hip, also macht man es eben so.

Der (geringe) Vorlauf von 2-3° ist übrigens nicht unbedingt als Nachteilig zu sehen, da dies nicht notwendigerweise Probleme verursagen muss. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich meine, bei 0° Vorlauf wären die Servos bereits wieder belastet. Ein paar wenige Grad Vorlauf hingegen dürften erst eine nahezu neutrale Anlenkung ermöglichen. Aber selbst wenn, dürften die Blades nur eine minimale Tendenz haben, in eine der Endstellungen zu rauschen. Das sollten deine Servos schon abkönnen.


Frage: wieso sollte das DES nicht am 3Digi klarkommen? Ich fliege DES am 3Digi und alles funzt prächtig. Du kannst sogar sehr hohe Ansteuerfrequenzen wählen, wo andere Digis längst heiß laufen würden.


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BeitragVerfasst: 10.05.2010, 11:30 
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Buschpilot
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Hallo S-Jack,

War ein wenig undifferenziert ausgedrückt, unerheblich in Bezug zum Delta 3 Effekt, in beiden Fällen, ob Anlenkung Vorne oder Hinten tritt er auf, in der Wirkung jedoch unterschiedlich. Wenn die Aufhängungsachse des Schlaggelenkes nicht auf einer Ebene mit der Blattanlenkung befindet. Aus dem Grund sieht man ja bei 2Blatt FBL Köpfen zu, dass die Blatthalter Anlenkung mittig zum Zentralstück befindet, denn hier befindet sich die Mitte der Achse um die sich die Blatthalter dann Neigen wenn die Blatthalter Gummis als quasi Schlaggelenk fungieren.

Bei 2 Blatt Köpfen, Anlenkpunkt tauschen, dreht man die Anlenkphase um 90° bei einem 5 Blatt Kopf ist dies nicht mehr der Fall, ebenso bei 3 Blatt, es ergeben sich keine gegenüberliegende Blattpaare.

Allerdings hat ein Bekannter einen 5 Blatt Kopf selbst entworfen und gefertigt der ein sehr geringes, vernachlässigbares Delta 3 aufweisst, Anlenkung vor laufend, ist ja klar.

Weiss jetzt nicht ob ich schon geschrieben habe, ich will mir den 5 Blatt Kopf von , glaube es war Artech, ansehen ihn einfach mal zur Probe bestellen und mit meinem Bekannten unter Augenschein nehmen. Zur Not muss er "umgefriemelt" werden. Eine Hughes 500 mit einem 4Blatt Kopf wäre ein Frevel, ich denke ich müsste mich dann mit meiner Maschine schämen.... :lol: :lol:

Interessant dass der Vorlauf von ein paar Grad nichts ausmacht, es ist halt leider so, dass man fast nie eine einhellige Meinung in Foren erfährt. Die, die es wissen halten sich meist nach kurzer Zeit aus eine Fred heraus wenn er falsch läuft. Ich selbst bin absoluter Neuling in Bezug zum FBL und dessen Anforderungen. Bin also sehr froh darüber wenn ich einen ernst zu nehmenden Diskussionspartner gefunden habe, mit dem ich mich austauschen kann, der manch geistigen Holzweg aufklärt.

Man müsste wirklich mal so einen Kopf in der Hand haben, und dann gemeinsam durchgehen wie er sich verhalten wird und inwieweit man die virtuelle TS dann im Stabi verdrehen muss, vor allem habe ich momentan keine Idee in welch Richtung, kann mir das noch nicht bildlich vorstellen aus den gesehenen Bildern, sind nicht aussagekräftig genug.

Grüsse Karsten

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BeitragVerfasst: 10.05.2010, 14:26 
*Unterschreib* Macht Spaß, wenn man entspannt einfach die Sache thematisch auseinander nimmt und dabei immer wieder ein Stückchen weiter kommt. :)

Zitat:
Allerdings hat ein Bekannter einen 5 Blatt Kopf selbst entworfen und gefertigt der ein sehr geringes, vernachlässigbares Delta 3 aufweisst, Anlenkung vor laufend, ist ja klar.


Naja, ist an sich kein Hexenwerk, man muss ja nur die Schlaggelenke rausschmeißen, indem man die Blattlagerwellen starr einbaut. Dann kann es zu keinen ungewollten Anstellbewegungen mehr kommen.
Oder man legt die Achsdrehpunkte so weit nach aussen, dass man die Blattanlenkpunkte auf dieselbe Achse (senkrecht zur Blattachse) bekommen kann.
Wie man es macht, ist egal, es muss nur gewährleistet sein, dass bei einer Bewegung der Schlaggelenke keine zusätzliche Drehung der Blatthalter zustande kommt. Wenn man das realisiert hat, ist es allerdings schnurrzpiepegol, ob man vorlaufend oder nachlaufend anlenkt.
Imho ist ein geringer Delta3 nicht wirklich schlimm, nur sollte dann eben vorlaufend angelenkt werden. Wenn man zusätzlich noch starre Blattlagerwellen hat und dafür im Schlag weiche Blades verwendet, wirkt sich der Delta3 sowieso nicht mehr aus. Was man so hört und was ich aufgrund eigener Erfahrung ähnlich sehe, mögen Spinblades ohnehin eine mindestens harte Blattaufhängung, da sond alles zu weich wird. Ich habe meine noch nicht fest, aber zumindest mal härter gemacht, nachdem ich so noch nicht zufrieden war. Aber gut, das ist alles noch im Fluss.


Bei meinem 2-Blatt-FBL drehe ich deswegen die Blattanlenkung gerade so, dass eine TS-Aufwärtsbewegung auch positiven Pitch erzeugt. Das wäre zwar nicht zwingend, läuft aber konform zu den Gewohnheiten. ;)

Ganz generell: Man kommt da nicht um's Probieren herum, weißt du ja selber. Die Theorie nehme ich nur her, um die Tendenzen festzulegen.
Wie schon gesagt, 2-3 Grad Vorlauf müssen nicht wirklich gleich Tendenzen ins Negative bedeuten. Bei S-Schlag spielt auch eine Rolle, welches Profil gewählt wurde. Denn in der Summe sollte es Druckpunktstabil sein und somit das Servo in möglichst allen Anstellungen minimal belasten. Symmetrische Blätter haben diese Eigenschaft meines Wissens nicht. Sogesehen hat ein Stabi mit S-Schlag seine reine Freude, da sehr "berechenbar".

Wegen Drehung: Du musst ja nur die gewünschten 90° hernehmen und dann nachsehen, wieviel davon tatsächlich noch fehlt. Die 90° sind immer vorlaufend. Wenn du also mit einem 2-Blatt nach rehts rollen willst, muss die TS nach rechts kippen und ein Blatt, das gerade HINTEN übers Heck, bezw. eines, das VORNE über die Nase läuft, maximal angestellt sein (maximal im Sinne höchster Punkt, nicht größtmögliche Auslenkung).
Mein einem Mehrblattkopf muss du nun die TS so lange nach LINKS drehen, bis das jeweilige Blatt vorne oder hinten wieder den vollen Ausschlag hat.
Davon mag es in der Praxis noch etwas abweichen, das muss man dann aber erfliegen. Aber so hast du es schonmal grundsätzlich recht passend.

PS: Möglich, dass meine Darstellung logische Fehler enthält, komme nicht dazu, alles 3x gegenzuchecken. :oops:


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BeitragVerfasst: 10.05.2010, 20:13 
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so, ich klinke mich jetzt hier auch mal ein.

Hab auch den CopterX-4er Kopf (mit Schlaggelenken) mit den dazugehörigen Blättern (von LiveHobby). Anfangs war der Heli fast unfliegbar, so dass ich mich entschloss, einen E-Stabi zu besorgen. Nach einigen Einstellungssessions fliegt der Heli jetzt recht gut und macht sogar ohne E-Stabi richtig Spass. Werde jetzt mal etwas grössere Blätter montieren, da die schmalen Latten für den Kopf etwas zu wenig Auftrieb haben für das Gewicht vom Heli.
Den grössten Erfolg bei der Einstellung hatte ich durch radikales heruntersetzen des negaitv-Pitches. Dadurch habe ich sehr viel Ruhe in das System gebracht.
Anfangs waren die Schlaggelenke recht schwergängig und hart gedämpft. Jetzt nach einigen Flügen ist die Dämpgfung fast komplett weg und die Gelenke sehr leichtgängig. Das hat sich im Flug aber nicht negativ bemerkbar gemacht.
Wie gesagt, als nächstes kommen andere Latten drauf.

Der Strombedarf/Verbrauch ist um einiges höhr als mit neomalem Kopf. Diese schöne Spielerei kostet mich ca. 1/3 der Flugzeit. Aber das isses Wert!

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Gruss Holger
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BeitragVerfasst: 11.05.2010, 03:42 
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Hallo Holger,

so trifft man sich wieder. :D

Ist schon interessant welch Erfahrung Du mit dem 4Blatt ohne Stabi gemacht hast. Ein wenig einschränken muss ich jedoch Deine Erfahrung mit dem von Dir verwendeten Stabi, das Teil ist nicht unbedingt das gelbe vom Ei, nicht mal an einem 2Blatt Kopf. Bin mir sicher, wenn Du ein Anderes, der Tauglichkeit, besseres System einsetzen würdest, käme auch der Aha-Effekt.

Ich werde es, wenn ich mich mit dem 3Digi auskenne, in der Hughes mit 5Blatt Kopf testen, ein Beast sollte die nächste Zeit auch noch kommen, bin gespannt wann FW genügend vorrätig hat.

Solltest Du irgendwann nochmals den Versuch unternehmen ein Stabi einzusetzen müsste die Blattdämpfung wieder härter ausgelegt werden, auch wären dann mal ein Test mit Spinblades Scale Blägtter angesagt, die sind halb-symmetrisch, was zu einer deutlichen Steigerung des Auftriebs führt.

Ich werde über die Flugsaison nicht soviel Basteln, will dieses Jahr mehr in der Luft als in der Werkstatt verbringen. Ruck zuck ist der Sommer vorbei und ich habe es wieder nicht mitbekommen.... :roll:

Grüsse Karsten

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BeitragVerfasst: 11.05.2010, 07:39 
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Moin Karsten,
ja, auf dem Standpunkt stehe ich auch. Hab dieses Jahr eh nicht viel Zeit fürs Hobby, deshalb muss die Kiste in die Luft.
Werde mein E-Stabi-System auch erst mal in meinem Besen testen. Da muss ich nicht so viel Rumpf abbauen ;-). Und wenns mich dann überzeugt - mal sehn....
Aber mit den Flugeigenschaften bin ich ja jetzt schon recht zufrieden. Es muss also wirklich der AHA-Effekt kommen, sonst bleibt der E-Stabi draussen.

Guten Flug!

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BeitragVerfasst: 11.05.2010, 09:08 
@Holger: Hab ich da was nicht mitgeschnitten? Welches E-Stabi war denn drin?

Zwecks Aufbäumen und generell mehr Ruhe im System: Probier mal die vorlaufende Anlenkung. Momentan lenkst du nachlaufend an, wenn ich das richtig gesehen habe. Das verstärkt die Unruhe - besonders bei weicher Aufhängung. Gleichzeitig filtert die weiche Dämpfung die Steuerbefehle, drum kommt es dir so vor, als sei es besser.
Ich kann mich irren, aber wenn du die Anlenkung umdrehst, müsstest du nochmals bessere Ergebnisse erzielen.

Wechn Blades: Diese Chinablades waren bis dato die einzigen, die halbwegs Scale aussahen. Aber aufgrund der symmetrischen Auslegung verliert man höllisch an Auftrieb. Spinblades sind afaik noch schmaler und liefern trotzdem mehr Auftrieb. Ausserdem fliegen Spinblades nachweislich recht ordentlich ohne Stabi. Gibbs Videos auf deren Homepage. Musste mal gucken. :)

Wechn Rundflug "mit ohne allem": Du solltest da ein anderes Knüppelmanagement trainieren, falls ich das richtig beobachtet habe: Ich meine, dass du das Wegsteigen eher mit Pitch kompensierst, doch das zieht dir die Fahrt nur raus, ohne dass du bremsen wolltest. Du musst vielmehr Geradeausflug und Kurveneinleitung primär über Nick (und Roll natürlich) steuern:
Geradeausflug das Aufnicken wegdrücken, Kurve durch Roll (und Gier) einleiten und dann den passenden Radius über Nick steuern, indem man es dosiert nachlässt.

Drum ist auch alles, was das Aufbäumen reduziert, willkommen. Ausserdem vermindert sich dadurch die Gefahr des Unterschneidens. Solltest du mal richtig Gas geben wollen, teste das zuerst in Sicherheitshöhe. Du musst erst sehen, wie dein Heli, bzw. dein Setup darauf reagiert. Denn beim Schnellflug musst du u.U. so stark nachdrücken, dass es zum gefürchteten Umschlagen kommen kann und der Heli blitzartig nach unten wegtaucht. Manchmal kündigt es sich vorher schon an, aber darauf würde ich mich nicht verlassen.

Wird Zeit, dass ich meinen Aldi-FBL wieder reaktiviere, damit ich selber wieder mal in den Genuss "mit ohne (fast) alles" komme. :lol:
Ich hatte meinen FBL ohne Delta3 aufgebaut. Aber eigentlich unterstützt der Effekt ja die Schlagdämpfung (vorlaufend), was mir nur recht sein kann. Ich war mit meinem damaligen Konzept schon recht nahe dran, nur das Aufschaukeln muss ich eben noch besser in Griff bekommen und etwas weniger AUfbäumneigung wäre auch noch angenehm.
However, genau solche Experimente machen erst so richtig Spaß! :D


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BeitragVerfasst: 11.05.2010, 09:27 
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Flieger Ass
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Hi Guido,

ich hab mir günstigst das Gaui GU ??? ersteigert.

Zu meinem Verständnis (ich = doof...): Was heist "nachlaufende Anlenkung" bzw. Umkehrung derselben? Was muss da geändert werden?

Hab im meiner FF7 auch immer noch nicht das Menue mit der virtuellen TS-Verdrehung gefunden...

Ich bin ja noch ganz am Anfang dieser Flugweise (mit Mehrblattkopp) und muss mich halt rantasten. Und ja, das Experimentieren macht mir auch einen Höllenspass. Wenn der Sch... (Spinblades etc) bloss nicht gleich immer so ins Geld gehen würde ....

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BeitragVerfasst: 11.05.2010, 12:08 
Ah, das GU 365, davon hab ich zwei. :)
Ist durchaus gut. Die negativen "Schlagzeilen" sind da differenziert zu betrachten. Es reagiert eher ungnädig auf Vibrationen. Und selbst wenn du die weghast, kommen z.B. bei einem Loop trotzdem wieder welche. Das liegt dann in der Natur der Sache. Doch wenn man das mit den Vibs im Griff hat, ist das GU einfach klasse. Kein gezipfle mit endlosen Parametersessions oder dutzenden Einstellungsflügen. Einfach Schalter umlegen, Sender einlernen, Schalter zurück und Empfindlichkeit einstellen. Kennste ja selber.
Das Heck arbeitet im NM reht gut, im HH habe ich es noch nicht recht hinbekommen. Aber bei Scale braucht man das eh nicht.
Ansonsten macht es genau, was es soll: Fliegen. Hast du ja gesehen letztes Jahr, wobei ich mittlerweile eben auch das Heck besser hinbekommen hatte. Dumm nur, dass ich die Kiste trotzdem versenkt hatte. :oops:

Nachlaufend, vorlaufend: Du hast deinen Blatthalter, deine Anlenkarme daran und du hast die Drehrichtung des Rotors. Wenn nun die Ärmchen in Drehrichtung VOR der Blattlagerwelle montiert sind, ist es eben VORlaufend. Das wäre die bevorzugte Richtung, sofern du einen Mehrblattkopf hast, da sich in einem solchen meistens ein Delta3-Effekt nicht ausschließen lässt. Geht schon auch ohne (starre Blattlagerwelle z.B.), muss aber gar nicht. Denn wie gesagt: Ganz ohne Stabis ist der Delta3-Effekt durchaus gewünscht. Doch wenn die Blattanlenkpunkte NACHlaufend sind, wie bei dir, bekommst du den Gegenteiligen Effekt: Das vorlaufende Blatt wird durch die höhere Anströmgeschwindigkeit nach oben gedrückt und da der Anlenkpunkt ja in seiner Pos bleibt, wird der Anstellwinkel auch noch vergrößert. Mit dem Ergebnis, dass die Kiste erst recht noch aufbäumt. Montierst du auf Nachlaufend um, verkehrt es sich ins Gegenteil: Das angeströmte Blatt steigt zwar an, doch gleichzeitig verringert sich der Anstellwinkel auch, der Schlag wird gedämpft und der Heli bäumt sich weniger auf. Beim rücklaufenden Blatt passiert dasselbe, nur etwas weniger intensiv. Zumindest beim Mehrblatt. Beim 2-Blatt passiert dasselbe durch die Koppelung über die gemeinsame BLW.

Virtuelle Drehung: Nunja, die solltest du schon finden, da du andernfalls alles mechanisch lösen musst. Elektronissche Drehung erlaubt da halt saubere mechanische Lösungen. geht aber auch ohne, keine Thema. Nur solltest du eventuell auf eine Nummer größer bei den gestängen gehen, wenn du sie kröpfen musst. Denn einfach nur schrägstellen geht oft nicht.
Oder du zauberst dir einen eigenen Mitnehmer, der nicht im Weg ist.


Achja, die FF7 hat keinen TS-Mischer. Verkaufen, 7K ist für Scale sowieso zu wenig. ;)


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BeitragVerfasst: 11.05.2010, 12:23 
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nene, ich iebe meine FF7!!!

Deiner Erklärung nach hab ich übrigens einen "vorlaufenden" Kopf. Die Anlenkhebel sind in Drehrichtung gesehen vor den BLwellen. Das erklärt wohl auch das recht gutmütige Verhalten beim Flug. Siehe auch hier. Die Gestänge stehen zwar schräg, so dass die 90 Grd Vorlauf gewährleistet sind, aber das stört (mich) nicht. Wenn der Kopp sich dreht siehste davon nix mehr - und im Flug schon gar nicht. Wie gesagt, das SetUp des (gefilmten) Fluges ist noch nicht endgültig - man tastet sich halt ran. Und einen Wolf-Loop gibbets erst, wenn ich die Kiste nicht mehr sehen kann - so wie du mit deine Bell

:? 8) :lol: :lol: :lol:

Schade übrigens, das ihr euch für den ersten Termin entschieden habt. an dem WE komm ich grade erst aus dem Urlaub. Wird dieses Jahr also nix mit dem Treffen....

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BeitragVerfasst: 11.05.2010, 14:20 
Zitat:
Das erklärt wohl auch das recht gutmütige Verhalten beim Flug.

Nein, tut es nicht. ;)
Du hast so gut wie keinen Delta3. Die haben Drehpunkt und Anlenkungspunkt auf eine Achse im Rechten Winkel zur Blattachse gebracht, das eliminiert den Delta3-Effekt. Ich würde also entweder den GU verbauen oder die Anlenkpunkte weiter nach aussen legen, so dass du wieder einen Delta3-Effekt bekommst, der den Schlag dämpft. Das Aufbäumen müsste dann weniger werden und auch sonst müsste der Heli ruhiger werden.

Wegen Anlenkung: Da gehts nicht um Optik, sondern darum, dass schrägstehende Stangen gerne mit dem Mitnehmer kollidieren, wenn man was ändern will. Demzufolge müsste man kröpfen, was aber erst recht die Anlenkung weich macht und Überschwingungen provoziert. Bei schrägen Anlenkungen bekommt man ein Torsionsmoment auf die TS, was auch nichts andersd als Spiel ist. Aber wenn es nicht zuviel ist, geht das schon in Ordnung. Einem E-Stabi kann es halt Probleme bereiten. Kann, muss nicht.


Treffen: Du kannst da nicht einfach wegbleiben! Das geht nicht!! :shock:
Lass dir was einfallen, mann! :D


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BeitragVerfasst: 12.05.2010, 05:49 
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Guten Morgen,

ich hatte mal wieder eine schlaflose Nacht und habe mir Gedanken zum FBL Kopf 2Blatt gemacht, im Moment sind diese ja fast überall ausverkauft. HK hat Lieferprobleme wegen der liegen gebliebenen Sendungen, der Ejafladjajöküll bring alles durcheinander... :-)

Selbstbau FBL Kopf; habe einige Anleitungen, Anregungen im Netz gefunden. Angefreundet habe ich mich mit einer Lösung die weiterhin die oberen Mischhebel, mit deaktivierte Mischfunktion, in Betracht zieht. Meine Frage diesbezüglich, gibt es Nachteile durch die Phasenumsetzung, oder ist dies nicht von grosser Bedeutung. Vorteil wäre ja das übersetzt wird, die Stellkraft der Servos vermehrt wird. Ich bräuchte keine neuen Anlenkhebel Verlängerung zu Drehen, denn die Ansteuerung der Blatthalter geschieht ja absolut neutral.

Habe ca. 5 Köpfe liegen, die alle irgendwo einen Knall haben, aber sich für so ein Projekt noch super verwenden liessen.

Grüsse Karsten

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BeitragVerfasst: 12.05.2010, 08:04 
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Hallo Karsten, was meinst du mit "Phasenumsetzung". Meinst du damit die Pitchumkehr (TS runter für positiven Pitch anstatt rauf oder umgekehrt, oder meinst du damit den Phasenwinkel zwischen Blattansteuerung und Rotorebenenneigung.
Im ersten Fall ist das kein Problem.
Im zweiten Fall: Für einen Zweiblattrotor solltest du immer ohne Probleme 90° Phasenwinkel einstellen können. Korrekturen kannst du mit der vituellen TS Drehung im 3Digi machen können.

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Grüße
Walter

Alptraum bei der Autorotationslandung: Vom Himmel hoch, da komm ich her und habe keine Drehzahl mehr.

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