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BeitragVerfasst: 12.05.2010, 11:27 
Karsten, du denkst da eindeutig zu kompliziert. ;)
Die Anforderungen an einen 2-Blatt-FBL sind eigentlich ganz einfach, man muss es nur ordentlich umsetzen.

Ich mach grad mal ein aktuelles Foddo von meinem, dann siehst du vielleicht besser, was ich meine:

Bild

Das ist meineserachtens die einfachste, kompakteste und irgendwie auch
eleganteste Umsetzung eines 2-Blatt-Heads. In diesem Fall wurden Welle
und Z-Stück um ca. 2cm eingekürzt. Musst du wissen. Ich mags halt niedrig.

Jedenfalls sind das alles Originalteile (die Verlängerung ist vom Rappi,
aber Gaui hat die auch). Grundsätzlich müssen die Summe der
Untersetzungen am Ende genau so sein, dass du bei maximalem
Servoausschlag den jeweils maximalen Pitch, bzw. zyklischen Ausschläge
erreichst. Denk dran: Bei FBL braucht man nicht viel, etwa 6° zyklisch
und 10° kollektiv sollten für Scale absolut ausreichen.

Auf keinen Fall sollte der Servoweg elektronisch gekürzt werden.
Du kannst das mechanisch an mindestens 3 Stellen bewerkstelligen:
Servoabgriff, Taumelscheibe (setze die äusseren Kugeln auf
Distanzscheiben) und Blattanlenkung länger.

Den ganzen Klimbim mit Umlenkungen und Mitnehmergekröse kann man
sich schenken. Was interessiert mich ein "schlanker" Kopf, wenn er sich
eh dreht. Das ist nur ein Alibi, um den Leuten auch das Paddelkopfmaterial
noch gewinnbringend anzudrehen. Aber faktisch sind das nur Problemstellen,
nichts weiter.

Wer es so gekauft hat und damit zufrieden ist, kein Thema. Aber solange
man die Wahl hat, würde ich es NICHT erwägen.

Also: nimm den Kopf, dessen Blatthalter bis zur Mitte reichen. Hast du
keinen, nimmst du den, wo man das am leichtesten realisieren kann.
Möglichkeiten gibbs da viele. Falls du Fragen hast, lichte die Köpfe doch
einfach ab, damit wir uns ein Bild machen können.


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Verfasst: 12.05.2010, 11:27 


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BeitragVerfasst: 12.05.2010, 11:32 
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Buschpilot
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Hallo Walter,

es soll doch bei FBL Köpfen das Blatt vor laufend angesteuert werden, das hiesse ich müsste die Blatthalter drehen. Nehme ich jetzt hingegen die alten Mischehebel, befestige diese am Zentralstück, die ehemals vorhandene Mischfunktion stillgelegt, so das sie sich nur noch um ihre Lagerachse heben und senken können, die Blatthalter über ein kurzes Gestänge ansteuern habe ich die gleiche Blattansteuerung, als wären die Blatthalter gedreht. Der Aufwand einen FBL Kopf mit bestehenden Teilen wäre nicht so hoch. Ich habe die Idee aus dem Netz, nur leider finde ich das Bild nicht mehr, der Pilot ist der Ansicht es ergeben sich keine Unstimmigkeit im Kopf.

Jetzt ist halt die Frage, beeinflussen die ehemaligen Mischhebel die Funktion des FBL Kopfs nachteilig, ergeben die trotzdem schräg zur HRW stehenden Anlenkgestänge Probleme. Ich denke nicht, da der Versatz durch die Hebel wieder kompensiert wird.

Den TS Mitnehmer würde ich aus einem auf der HRW festgestellten Pitchkompensator realisieren.

Ich bin ein lausiger Zeichner sonst hätte ich schon etwas zu Papier gebracht 8)

Grüsse Karsten

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BeitragVerfasst: 12.05.2010, 11:50 
Ich denke, ich weiß, was du meinst. Vergiss das alles wieder.

Und nein, beim Zweiblatt müssen die Blatthalter nur dann vorlaufen, wenn du einen Delta3 drin hast, was ja nicht wirklich nötig ist, wenn du mit Stabi fliegst. In dem Fall (kein Delta3) kannst du die Blatthalter drehen, wie du es willst. Gerne so, dass die TS hochgeht für positiven Pitch. Das wäre dann vorlaufend - ginge aber auch andersherum.

Beim Mehrblatt sähe es wieder anders aus - je nach geometrischer Auslegung eben.

Fazit: Ehe du nicht die Erfordernisse des FBL-Betriebs intus hast, wirst du stets zwischen allen möglichen guten und weniger guten Lösungen hin- und herpendeln. Versuche erstmal das wichtigste herauszukristallisieren.
Im Grunde müsstest du dann beim 2-Blatt auf das kommen, was du oben siehst. Da ist nichts mehr, das du noch wegnehmen könntest, das ist das absolute Minimum. Somit hast du auch alle Fehlerquellen auf ein Minimum reduziert.

- keine überflüssigen Lager (Spiel)
- keine überflüssigen Anlenkungspunkte (Aufsummierung des Spiels und der Nachgiebigkeit)
- keine problematischen Torsionsmomente
- kein Delta3 (wichtig bei E-Stabi-Betrieb)
- keine Servowegbeschränkungen (keine Auflösungsverluste)

Hab ich was vergessen? :roll:


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BeitragVerfasst: 12.05.2010, 12:24 
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Buschpilot
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Registriert: 13.12.2006, 00:29
Beiträge: 198
Wohnort: Martinsheim
Hi,

Danke für Deine Ausführung, ich habe ja alle Teile vorhanden, könnte ich Köpfe Futtern, oder ihr Gewicht in ein gutes Steak umsetzen hätte ich drei Abende einen gefüllten Wanst. Auch will ich den imaginären Kopf nicht im Scale einsetzen, sondern in einem 500er Trainer, Besenstiel.

Jetzt gehe ich mal all Deine Ansätze durch, sind ja sehr schlüssige Argumente vorhanden.

Grüsse Karsten

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BeitragVerfasst: 12.05.2010, 14:12 
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Beiträge: 4458
Wohnort: "Weltstadt der Hubschrauber"
Hallo Kartsen,
Delta3 Einsteuerung hast du sowieso keine, wenn die Blattansteuerpunte rechtwinklig zur Blattlagerwelle in der Ebene der Rotorachse liegen. Deshalb verlängert man ja die Blattansteuerhebel entsprechend.
deshalb ist es vollkommen egal ob vor-oder rücklaufend angesteuert. Es ändert sich nur die Pitchrichtung.

Grüße
Walter

_________________
Grüße
Walter

Alptraum bei der Autorotationslandung: Vom Himmel hoch, da komm ich her und habe keine Drehzahl mehr.

Funke MX-16 mit Jeti 2,4GHz Modul TU
Razor 450 Pro, Jazz, LTG2100T & LTS3100G, 3x S3107
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