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BeitragVerfasst: 02.04.2010, 13:45 
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Bomberpilot

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Hallo Leute

heute habe ich den Erstflug mit 5Blatt Rotor gemacht.

Na ja. Es fliegt. Aber seht erst mal die Bilder

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Ich bin ja vorher schon erfolgreich mit dem 3Digi ohne Paddel geflogen. Also sollte dies mit mehr Blättern ja auch kein Problem sein. Da ich einen Hughes Rumpf habe, waren natürlich 5 Blätter angesagt. Nach anfänglichen Überlegungen, einen Kopf selber zu Bauen habe ich mich aus Zeitgründen dann doch dafür entschieden, einen zu kaufen. Für ca. 45€ gab's einen Direktimport auch HongKong. Nach 4 Wochen lag das Päckchen bei mir im Briefkasten ohne Zoll und ohne Einfuhr Umsatzsteuern. Ganz schön viel Stahl für das Geld. Ja, richtig gehört, das untere Teile der Taumelscheibe und der Rotorkopf Zentralstück sind aus Stahl.

Der Umbau ging relativ schnell von statten. 5 gleiche Blätter von Align aus GFK hatte ich auch noch. Irgendwann mache ich die schmalen Dinger von Spinblades drauf. Aber erstens sind die nicht lieferbar und ich wollte erst mal sehen, ob der Kopf funktioniert. Und er funktioniert!! Allerdings noch nicht so toll.

Es geht ja schon los mit dem Wuchten. Ich habe erst mal das schwerste der 5 Blätter rausgewogen und dann die anderen mit Tesafilm im Schwerpunkt (geschätzt) genauso schwer gemacht. Auf einer improvisierten Rotorblattwage konnte ich keine Unterschiede mehr feststellen.

Und dann gings los. Drei Akkuladungen habe ich mit folgendem Resultat verflogen.

-Strombedarf bei ca. 2000 U/min ca. 1600mAh für 5 Minuten ohne Rumpf.
-Geiler Sound. Da ich keine Zahnräder habe höre ich nur die Rotoren. Und das klingt dann bei 2000 U/min wie 5000 U/min. Eben Faktor 2,5
- Heckrotor mach bei zahmem Rundflug noch gut mit bei Lastwechseln.

Allerdings habe ich Vibrationen, die so nicht bleiben können. Vor dem Abheben ist alles ganz gut, aber in der Luft vibriert der Heli erkennbar mit ca. 15Hz.

Vielleicht muß ich noch besser Wuchten. Der Spurlauf ist auch mal so halbherzig eingestellt. An den Blattspitzen habe ich ca. 5mm Differenz in der Luft. Da muß ich sicher noch ran.

Der Kopf hat auch keine Dämpfergummis. Anstatt Blattlagerwellen, sind 2 Distanzröhrchen und zwei Kugellager abwechselnd an das Zentralstück mit 5er Schrauben geschraubt. Das äussere Kugellager sorgt über einen Bund im Blatthalter dafür, dass dieser gehalten wird, das innere Kugellager sorgt so halbherzig dafür, dass der Blatthalter fluchtet. Wenn ich im Stillstand die Blatthalter nach oben bewege, dann macht die Blattspitze satte 10mm Weg nach oben. Mir ist jetzt nicht ganz klar, ob der sichtbare Spurlauffehler von falscher Einstellung oder vom Aufsteigen des vorlaufenenden Blattes kommt weil der Blatthalter auf der Welle wackeln kann. Auch hier muß ich wohl noch etwas forschen.

Der Taumelscheiben Mitnehmer erlaubt, den oberen Teil um ca. 5° zu verdrehen. Auch nicht so toll.

Die Flugeingenschaften waren trotz der ganzen Probleme einigermaßen in Ordnung. Oder ich kann alles in der Luft halten, weil ich ja mit Walkera begonnen habe :-)

Ich werde weiter berichten, wie's läuft. Bin auch für Tips ausser dankbar wenn sie nicht lauten "Wegwerfen".

Stubenflieger


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Verfasst: 02.04.2010, 13:45 


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BeitragVerfasst: 02.04.2010, 16:05 
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Hallo Stubenflieger,
tolle Sache, sieht gut aus und lädt formlich dazu eine, ne Hughes 500 Zelle drnterzuschnallen.
Ein paar kleine Anmerkungen:
- Du hast die Blätter auf gleiches Gewicht gewuchtet, was nicht unbedingt richtig ist. Du solltest die Blätter auf gleiches statisches Moment wuchten, vielleicht hilft es, die Vibrationen zu verrigern.
Vibrationen wirst du allerding immer noch haben, solange der Spurlauf nicht stimmt. Und das Spurlaufeinstellen dürfte beim 5-Blattrotor nicht so einfach sein..... Da bleibt dir eigentlich nur übrig, die Blätter mit einer Wasserwaage bzw Bevelbox genau auf gleichen Pitch einzustellen.
- Was mir nicht so besonders gefällt ist, dass die Steuerstangen von der Taumelscheibe zu den Blätter schon sehr schräg stehen. Um das auszugleichen solltest du entweder eine virtuelle Taumelscheibendrehung oder evtl auch gekröpfte Steuerstangen benützen.

Bin gespannt, wie's weitergeht - viel Erfolg

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Grüße
Walter

Alptraum bei der Autorotationslandung: Vom Himmel hoch, da komm ich her und habe keine Drehzahl mehr.

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BeitragVerfasst: 02.04.2010, 16:24 
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Bomberpilot

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Hallo Walter

super, so eine Hilfestellung habe ich mir gewünscht. Statisch habe ich schon gewuchtet. Das sah auch ganz gut aus. Zwar nicht alle 5 Blätter gleichzeitig sondern hier auch wieder alle anderen gegen das mit dem größten Moment. Dazu habe ich einen 2fach Rotorkopf mit Welle in zwei Kugellagern auf den Tisch gelegt. Wie gesagt, hier hat sich nach dem Wuchten mit der Waage nichts mehr geändert.

Was mich im Augenblick wirklich am meisten beschäftigt, ist die Frage, ob das "Wackeln" der Blatthaltern in Schwenk und Schlag eher negative oder Positive Auswirkungen hat. Die Ursache ist die BlatthalterSchraube mit 3,85mm Gewindedurchmesser in den Kugellagern mit 4,0 mm Innendurchmessern. Da wo normale Köpfe Dämpfungsgummi's haben, habe ich wirklich Spiel.



Dieter

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BeitragVerfasst: 02.04.2010, 16:36 
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Hallo stubenflieger,
das Spiel wirkt quasi als Schlag- bzw Schwenkgelenk. Ob das den 3Digi stört und wie der damit zurecht kommt kann ich nicht sagen. Vermutlich will der aber eine möglichst starre Lagerung. Sind die Blatthalterschrauben "Schaftschrauben" oder liegen die Lager im Bereich des Gewindes? Mit besseren Schrauben (Passschrauben mit Schaft) müsstest du das Spiel verringern können.
Hast du ne Bevelbox oder wie hast du den Pitch der einzelnen Blätter eingestellt?
Das Wuchten der Blätter auf gleiches statisches Moment, wie du es gamacht hast, ist vollkommen i.O.
Jetzt müsstest du nur noch den Spurlauffehler minimieren, dann müssten auch die Vibrationen besser sein.
Ich könnte mir vorstellen, dass die die sehr schräg stehenden Steuerstangen hier auch Ungenauigkeiten rein bringen.

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Walter

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BeitragVerfasst: 02.04.2010, 17:41 
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Bomberpilot

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Hallo Walter

die Schrauben sind leider keine Schaftschrauben. Da habe ich auch schon dran gedacht. Im Augenblick versuche ich, den Raum zwichen Schraube und Kugellager mit einer Lage dünnem Isolierband zu füllen. Das müsste dann so in etwa wie ein relativ starrer Dämpfer wirken. Schrumpfschlauch war zu dickwandig.

Bevelbox habe ich keine. Ich werde mir mal so was mit einem Pendel basteln. Das sollte auch funtionieren. Im Augenblick habe ich den Spurlauf über gleich lange Ansteuer-Gestänge versucht hinzubekommen. Vielleicht geht auch was mit Markierungen an den Vorderkanten der Blattenden was ich dann sehen kann. Dazu könnte ich evtl den Heli am Boden festmachen. Hab ich bei den echten auch mal gesehen dass die festgelascht sind.

Dieter

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BeitragVerfasst: 02.04.2010, 20:08 
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Bomberpilot

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Hallo Leute

jetzt läufts. Das Problem sind wirklich die verdammten Blatthalter Schrauben (ich habe keine Blattlagerwellen) die in den Lagern der Blatthalter zu viel Spiel haben. Ich denke nicht mal, dass das 3digi dadurch irritiert wurde sondern dass dynamische Vorgänge am Kopf damit zu Vibrationen geführt haben.

Die Lösung: Um die Schrauben einige Lagen Teflon Dichtband (so wie es der Installateur verwendet). Die Kugellager müssen stramm draufgehen, dürfen aber das Dichtband nicht nach hinten zusammenschieben. Teflon ist da super geeignet da die Kugellager es etwas komprimieren und trotzdem satt drauf gleiten. Die Vibrationen sind weg und der Spurlauf ist auch fast perfekt. Ich bin mal gespannt, wie die Langzeitbeständigkeit des Teflonbandes ist. Ich möchte nicht wissen, wie viele Köpfe von Lightning aufgrund dieses Problems im Müll gelandet sind.

Als nächstes werde ich versuchen, die Drehzahl runter zu drehen, das 3digi anzupassen, evtl. einen Motor mit niedrigerer KV-Zahl einbauen. Wenn das alles funtioniert, dann werde ich mich mal um die Blätter von Spin Blades kümmern. Ca. 90€ sind natürlich verdammt viel. Da mag ich garnicht an den nächsten Crash denken.

Dieter

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BeitragVerfasst: 02.04.2010, 20:28 
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Cool gelösst - und so einfach!!

Ich hab einen vierblattkopf von Coper-X. Der macht einen sehr sauber hergestellten Eindruck. Das wackeln der Blätter hab ich auch, nur sinds bei mir keine Schrauben, sondern Stifte, die im Kopf mit einer Querschraube fixiert werden.

Ich werde evtl morgen mal einen Testflug OHNE V-Stabi versuchen und liebäugle auch mit den Spinblades - aber eben, muss noch etwas sparen...

Viel erfolg mit denem Hughes Projekt.

Dänu

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BeitragVerfasst: 04.04.2010, 09:40 
http://www.spinblades.com/index.php?/17 ... 25-mm.html

Drehe deine TS, bis die Gestänge senkrecht laufen und benutze die TS-Drehung des 3Digi.

Benutze Schaftschrauben, wie Walter schon sagte.


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BeitragVerfasst: 05.04.2010, 09:08 
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Bomberpilot

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Hallo Leute

wäre schön wenn die Dinger von Spinblades lieferbar wären. Aber scheinbar ist da ein richtiger Run drauf.

Bezüglich Blattlagerwelle habe ich mir vorgenommen, nach bekanntem Prinzip selber welche herzustellen. Im Prinzip ein Sechskant an dem auf der einen Seite ein M4 Gewinde ist. Mit diesem wird die Welle in den Kopf geschraubt bis der Sechkant am Kopf anliegt. Auf der anderen Seite ist ein Wellenansatz mit Durchmesser 4mm (Schiebepassung in die Kugellager). Die grüne Distanzhülse sorgt dafür, das die beiden Lager etwas weiter auseinander rücken. Festgeschraubt ist das Ganze wieder mit den M2 Inbusschrauben. Auf der rechten Seite ist das Lightning Original zu sehen. Im Prinzip eine durchgehende M4 Inbusschraube mit diversen Distanzhülsen und Lagern.

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Das mit der Taumelscheibendrehung würde ich gerne machen. Allerdings muß ich mir hierfür erst mal einen andern Taumelscheibenmitnehmer machen. Beim jetzigen müssen die Steuerstangen schräg weglaufen da es sonst zur Kollision kommt.

Stubenflieger


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BeitragVerfasst: 10.04.2010, 09:22 
Statt der dicken, grünen Distanzhülse kannst du auch ein Drucklager einsetzen.


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BeitragVerfasst: 10.04.2010, 16:57 
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Bomberpilot

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Hallo Sniping-Jack

Das mit dem Drucklager ist meiner Meinung nach auch nicht besser. Bei Druck (Fliehkraft) wäre es dann eine Reihenschaltung von Drucklager und äusserem normalem Lager. Die Kraft liegt dann immer noch auch auf dem äusseren Normallager. Drucklager anstatt äusserem Lager und Distanzhülse ginge, dann fehlt aber die vernünftige Radialführung aussen.
Ich freue mich schon auf die Kommentare beim nächsten Treffen

Hallo alle

Die Methode mit dem Dichtband hat jetzt ganz gut funktioniert und der Spurlauf ist auch passabel. Somit eilt es jetzt nicht ganz so mit den eigenen Blattlagerwellen. Zumal ich keinen Automaten habe, wäre das eine ganz schöne Fuddelei.

Jetzt habe ich die Drehzahl auch schön runtergedreht, 3Digi härter gemacht und einen richtigen Flüsterheli. Bei dem böigen Wind heute springt er zwar ziemlich vertikal, kippt aber kein bisschen weg. Allerdings dreht mir jetzt das Heck satt weg wenn ich einen Pitchstoß z.B. beim Abfangen gebe. Also entweder Drehzahl wieder hoch, ein anderes Riemenrad auf der Hauptrotorwelle für's Heck (aber woher und ganz schön großer aufwand bei meinem Custom Frame) oder größere Heckblätter von einem 500er. Ob mein Servo das dann noch mitmacht weiss ich nicht. Ich fliege die Mühle immer noch mit AnalogServos "und das ist gut so"

Schön, dass es immer was zum Basteln und Testen gibt.

Ganz langsam werde ich dann mal wieder den Rumpf drüber schnallen. Leider habe ich immer noch keine Blätter von Spinblades bekommen, und die Hughes schreit ja gerade dannach.


Stubenflieger

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BeitragVerfasst: 12.04.2010, 10:06 
Zitat:
Das mit dem Drucklager ist meiner Meinung nach auch nicht besser. Bei Druck (Fliehkraft) wäre es dann eine Reihenschaltung von Drucklager und äusserem normalem Lager. Die Kraft liegt dann immer noch auch auf dem äusseren Normallager. Drucklager anstatt äusserem Lager und Distanzhülse ginge, dann fehlt aber die vernünftige Radialführung aussen.


Stimmt nicht. Das passiert nur, wenn du nicht richtig zusammenbaust und zwischen Drucklager und Radiallager keine Distanzscheibe (klein) einbaust.
Das Drucklager leitet die Kräfte dann nämlich nur durch den inneren Laqerring an die Schraube, während der äussere Lagerring des Radiallagers sich nur um die Radialkräfte zu kümmern braucht. Setz dich da nochmal hin und überlege genau. Du scheinst mir leicht CAD-verdorben zu sein, kann das sein? :roll: :lol:


Wegen Heckdrehzahl: Das ist ein ungelöstes Problem seit dem 3D-Hype. Fast alle Helis haben mittlerweile viel zu niedrig übersetzte Heckübersetzungen, um auch den Mörderdrehzahlen all der Möchtegern-3D-Freaks standhalten zu können. Und wegen dem Ami-Style halt. Hart, eckig, unschön. Aber jeder wie er mag. Egal. Du kommst nicht umhin, dich auch im RHF anzumelden und umzusehen, hier kommst du da nicht weiter. Im RHF hältst du dich dann an "Yogi" und seinen kleinen Shop. Der hat für dieses Problem auch größere Riemenräder (vorne). Ob auch für deine Kiste, weiß ich nicht, aber mal nachfragen koscht ja nix.


Wegen deinen Blattlagerwellen: Was musst du auch immer noch ein's Draufsetzen ohne Not? Die von Walter und mir beschriebenen Schrauben gibbs ganz normal zu kaufen. Schaftschrauben eben. Du nimmst eine, deren Schaft lang genug ist und falls das Gewinde zu lang ist, sägst du es eben ab. Fertig.


Bei den Blades ist etwas Geduld angebracht, da Spinblades ein kleiner Laden ist. Und dank ein bisschen Wirbel für tragende Blades setzt sich die Einsicht durch, dass asymmetrische Blades weit mehr Vorteile als Nachteile mit sich bringen. Dazu noch die einzigartig schmale Ausführung bei Mehrblattsätzen und schon kommt man mit der Fertigung nimme hinterher. Aber es lohnt sich, davon bin ich überzeugt.


Wegen Fachsimpeln: Scheint kein besonderes Interresse an einem weiteren Stammtisch zu sein, aber wir können uns ja trotzdem mal zusammenhocken. Speziell an deinem 3Digi-Setup wäre ich sehr interessiert. Anbei: besorg dir mal alle neue Versionen (v 1.5) und mach dein Update, damit wir dann auf dem gleichen Stand sind. Wenn du das hast, schauen wir mal nach nem Termin beim Italiener. :)


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BeitragVerfasst: 12.04.2010, 19:20 
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Bomberpilot

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Danke für die Nachhilfe in Rotorkopfzusammenbau. Ich habe es jetzt kapiert. Hab's aber gleich gezeichnet mit meinem Lieblingsprogramm. CAD ist der Freizeit-Ausgleich zu meinem ansonsten elektronisch versauten Leben.

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Vielleicht ist es für Andere auch interessant. Das violette Ding soll das Drucklager sein, das Hellblaube ist das betreffende Scheibchen. Wenn jetzt die böse Fliehkraft kommt, kann sich der Halter über Drucklager, Scheibchen, äusseres Lager, nochmal Scheibchen und Schräubchen an der Blattlagerwelle abstützen.

Schaftschrauben werde ich jetzt mal versuchen zu bekommen. Vielleicht ein Zwischenschritt. Meine Teflonband-Methode ist nicht so toll und keine Dauerlösung da sich das Band scheinbar in die Gewindegänge verdünnisiert oder sonstwie komprimiert.

Was ist gegen größere Heckblätter zu sagen?. Ist meines Erachtens immer noch leichter, als die Drehzahl zu erhöhen. Bin jetzt bei einer HR-Drehzahl von 1900 und will noch runter.

Fachsimpeln immer gerne. Wer kommt der kommt. Wenn's nicht Donnerstag oder Sonntag ist bin ich dabei.

Mein 3digi Setting werde ich mal rüberwachsen lassen. So vorab:
Verstärkung 110 und P-Anteil 110 auf Nick und Roll. Da kann man sich aber stundenlang spielen. Vor allem nervt mich die Kabelansteckerei. Man muß wirklich mal über Bluetooth nachdenken.

Stubenflieger

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BeitragVerfasst: 12.04.2010, 20:57 
Zitat:
Was ist gegen größere Heckblätter zu sagen?


Hab ich das? :shock: Kam wohl so rüber. :roll:
Nee, klar geht das. Wenn das noch geht mit der Bodenfreiheit, warum nicht.
Wollte nur sagen: Bei RHF sind ein paar Sachen im Gange, weil der 450er Fenestron nicht anders kann als die Drehzahl zu erhöhen. Von daher würdest du wohl offene Türen einrennen. Aber klar, längere Blades gehn auch. :)


3Digi: Kabel nervt mich eigentlich nicht so sehr, da bequem zugänglich.
Hast du noch keine Verlängerung der Buchse realisiert? Aber klar, BT geht ja auch. Nobel, nobel, nobel geht die Welt zugrunde! :lol:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13.04.2010, 20:24 
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Bomberpilot

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So Leute, CopterY goes RIGID

heute habe ich mich meinen Mentoren ergeben und die BlattlagerSchrauben vom Original Lightning Kopf gegen Schaftschrauben ausgetauscht. War nicht so einfach, das der Schaft bei den neuen Schrauben nicht exact das Innenmaß der Kugellager hatte. Ich musste den Schaft abschleifen. Dazu habe ich die Schraube in die Akkubohrmaschine eingespannt und Schleifpapier drumgelegt. Das hat dann auch funktioniert. Jetzt ist der Kopf total hart. Die Flugeigenschaften haben sich dadurch merklich verbessert.
Jetzt plage ich mich noch mit dem Blattspurlauf. Ich sehe bei höherer Drehzahl meine Markierungen einfach nicht auf den Blättern. Ich habe im Schwebeflug ca. 4mm Abweichungen. Gibt zwar ein interessantes Geräusch, sorgt aber auch für Vibrationen. Irgendwie schwebt mir ein Stroboskop mit Synchronisation mit der HR-Drehzahl vor. Sollte sich rentieren wenn man sich ausgiebiger mit Mehrblattrotoren beschäftigt.

Stubenflieger

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