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 Betreff des Beitrags: Baubericht: O.D. StarGlider
BeitragVerfasst: 11.06.2009, 21:22 
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naaaabendsn, :D

heute möchte ich euch, nach zahlreichen wagen andeutungen, endlich mein schattenprojekt des ultimativen FPV-Fliegers vorstellen: den O.D. StarGlider

hä? FPV??? StarGlider?? wasndasnuwieder fürn zeuch???
FPV ist die abkürzung für First Person View und "StarGlider" es ist eine synthese aus EasyStar und EasyGlider, ergänzt um einige umbauten, die es m.w. so noch nicht gibt. warum eigentlich?
egal, bald gibts einen. Wink

und warum???
der ES hat irgendwie mein herz erobert, obwohl ich die kiste eigtl potthäßlich finde! aber seit dem verblüffenden abschneiden (23/35) mit dem bock beim f5j-wettbewerb im rahmen der bwlv-landesmeisterschaften, die jedes jahr im mai bei uns aufm platz ausgetragen werden, und weiterer qualitäten (pusherprop, hart im nehmen, etc...), war es um mich geschehen.
ich hatte ihn mir ja besorgt, um eine rundum-sorglos-plattform fürs fpv-fliegenlernen zu haben.

tjaa, und dann kam meine fpv-ausrüstung und die ansprüche wuchsen...

1. bessere segeleigenschaften für thermiknutzung
2. statt querrudernachrüstung bereits für QR vorgesehene flächen
3. höhere traglasten
4. fettere motorisierung für nach oben offene kunstflugansprüche
5. verlegung des motordruckpunktes in die flächenachse
6. eigenes leitwerk mit pendelrudern, wenigstens das hlw, wahrschnl. wird es ein umgedrehtes V-leitwerk
7. verbesserte flugpräzision für die teilnahme am näxtjährigen f5b-wettbewerb und eine bessere platzierung! (ich als hubipilot, kicher!)

mit punkt 5 bin ich inzwischen am hadern, seit ich mir die luftschraube genauer anschaute, die ich verwenden wollte. eine 9x7 klappluftschraube von graupner! die ist so groß, daß ich künftig auf eine ebenfalls liebgewonnene eigenschaft meines ES verzichten müßte: die bodenstartfähigkeit!
im moment fahre ich zweigleisig, sodaß ich mir beide möglichkeiten offenhalten kann, selbst, wenn ich erstmal den motor hochgelegt in betrieb nehmen werde (auf originalhöhe). ein späteres tieferlegen ist immer noch möglich, wenn sich das hebelverhältnis mit den EG-flächen ähnlich unschön fliegt wie beim ES. den drückts nämlich ganz schön nach unten, wenn ich vollschub gebe (mein jetziger). vier werden sehen...

wenn ich das mal so überschlage, komm ich grob auf eine max abflugmasse von 1kg - grob! da ich satte motorisierung liebe, mußte also irgendwas her, das mindestens 1kp schup liefert und mit der kombi aus 3s-lipo und jazz 40-6-18 problemlos bedient werden kann.

nach längerem suchen blieb ich (mal wieder) bei scorpion hängen (litronics2000.de) und guckte mir den s-3008-28 aus, ein 400W aggregat mit 1253 kv spezifischer drehzahl. das reicht für mehr als 1kp schub... ok.

der ES mußte natürlich "eweng" modifiziert werden...hier ein paar bilder von vorhin:

Bild
bild 1: noch vor dem "chirurgischen eingriff" und mit den neuen "organen"

Bild
bild 2: operation erfolgreich!

anpassung der flächenwurzel für den flächeneinschub des ES:
Bild
bild 3: abflachung der flächenwurzel, geht besser als erwartet

Bild
bild 4: vergleich original - mod

so, weiter gehts. gesternabend war noch vereinssitzung, da bin ich zu nix mehr gekommen...
nachdem die tragflächenwurzeln entsprechend abgeflacht waren, mußte am hinteren wurzelende noch etwa 5mm verkürzt werden und der zentrierspalt vorne von 20 auf 30mm vergrößert. jetzt paßts perfekt!

Bild
bild 5: linke fläche eingepaßt

Bild
bild 6: blick auf die oberseite

das ganze noch für die rechte seite und die anpaßarbeit ist vollbracht. ich konnte mir eine probemontage nicht verkneifen, nur mal "zum sehen"...

"Riesig"-Star:
Bild
bild 7: ganz schön groß!

Bild
bild 8: die motoranschlüsse vom regler ragen oben heraus, sodaß die kühlluft schön durch den schacht kann.

Bild
bild 9: blick ins innere

den regler hatte ich ja mit dem stromsensor des ezosd "verheiratet" und mit einem schrumpfschlauch zu einer einzigen "stange" kombiniert. diese kombi ist schlank, kompakt und leicht und läßt sich sowohl von vorne als auch von hinten in den rumpfschacht einschieben. so kann ich bei bedarf jederzeit dran und kühlung ist auch gewährleistet, da mir die propströmung die luft ausm rumpf saugt. vorne noch eine zuluftöffnung und die sache ist perfekt.

nachdem ja heute - zumindest im augenblick noch - voll mieses wetter ist, ist gelegenheit zum weiterbauen...

über die folgenden dinge bin ich mir noch nicht ganz schlüssig:
- die gestaltung der motorbefestigung, dose? zylinder? 4 stangen? ...?
- die ausgestaltung des leitwerks.

immerhin, eins steht nun wenigstens fest, es wird ein umgedrehtes V-leitwerk. das ist ideal für die verlegung der anlenkung, es sind nur 2 ruder anzulenken und nicht 3 wie es bei einem obenliegenden höhenruder und 2 stehenden seitenrudern. und die verbindungsstange der seitenruder miteinander entfällt.
lediglich die widerstansärmste ausgestaltung als pendelleitwerk, also keine ruderklappen, sondern die gesamte ruderfläche wird geschwenkt, entpuppt sich als tückisch: bei entsprechend heftiger anströmung bei hoher geschwindigkeit verbiegt sich die anordnung... wie ich diese kräfte sinnvoll abfangen kann, ohne einen riesenaufwand zu betreiben, beschäftigt mich noch sehr... mal sehn, kommt zeit, kommt bart Wink

to be continued...
;-) o.d.

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Verfasst: 11.06.2009, 21:22 


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BeitragVerfasst: 12.06.2009, 11:13 
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moinmoin,

hab gestern des nächtens noch ne motorhalterung gebaut. nach kruschteln in meiner reste-kiste fand ich ein passendes stück polyamid das sogleich auf der drehmaschine eine neue form bekam.

Bild
mit dem dicken teil paßt es genau in die motoraufnahme des ES.
masse: 11g, das ist noch ok.

Bild
mit Motor und Klapp-Propeller

obs heut noch weitergeht, weiß ich nicht, denn heut ist freya erstflug angesagt! das wetter paßt, sehr windig, aber wurschd, hauptsache kein regen!!!

to be continüüd,
;-) o.d.

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BeitragVerfasst: 22.06.2009, 22:33 
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nabendsen,

so, es gibt wieder ein paar Updates:
nachdem ich die Heckstreben eingeklebt hatte, waren die Heckservos an der Reihe, denn mit den Originaleinbauplätzen kann ich ja bei dieser Konstruktion nix anfangen, zumindest nicht für Ruderanlenkungen.
Die Servos müssen nun im Styropor verschwinden, aber wie bekommt man so schöne Aussparungen da hinein, ohne einen Riesenaufwand oder zu betreiben oder gar zu pfuschen?

Glücklicherweise hatte ich nen passenden Einfall:
- zunächst wird das servo mit Kuli angezeichnet (13),
- dann wird die Klinge des Balsamessers mit Edding an der max Eindringtiefe markiert (13),
- ebenso die Pinzette, mit der man dann die Styrobröckchen rauszupft (13)
- mit dem Balsamesser die Servokontur abfahren (13)
- nun ein Gittermuster mit derselben Eindringtiefe innnerhalb der Kontur schneiden. So lassen sich die enstehenden kleinen Blöckchen hinreichend genau mit der Pinzette herauszupfen.(13, 14, 15)
- Voilà :D

Bild
Bild 13: Servo anzeichnen, Messer und Pinzette markieren

Bild
Bild 14: Aussparung drin

Bild
Bild 15: Anprobe des Servos

Bild
Bild 16: fixieren der Kabel mit Cyanacrylat

Bild
Bild 17: hier noch ein Blick auf die eingeklebte Heckstrebe von oben

Im Folgenden sieht man nochmal die Heckstreben und das eingepaßte Heckservo.

Bild
Bild 18: von unten hinten

Bild
Bild 19: von unten vorne

Bild
Bild 20: Anprobe

Der Motorträger samt Motor sind inzwischen eingebaut und ausprobiert. Die Schubkraft ist brutal und liegt gefühlt deutlich über 1kp.
Laut Rechner sollten es 1,25kp Schub sein, 120km/h Strahlgeschwindigkeit bei knapp 20A. Gemessen hab ich noch nix, aber so grob lassen sich diese Werte bestätigen.

Der Halter erlaubt es, den Motor an seinem Flansch mit Beilagscheiben unsymmetrisch zu unterlegen und somit in eine Richtung zu kippen. So kann ich den Seitenzug ganz nach Bedarf einstellen.

Hier ist eine Nahaufnahme der Servo-Kabeldurchführung in der Mitte der zentralen Flächensteckung. Es geht nicht gerade großräumig zu, aber eine Riesenfummelei isses auch nicht...

Bild
Bild 21: die Servo-Kabeldurchführung

trotzdem, es ist gut, den StarGlider nicht jedesmal hier auseinandernehmen zu müssen. Dieser Bereich bleibt zusammen. Lediglich die Flächen jenseits der Heckstreben werden zum Transport entfernt.

Bild
Bild 22: das OSD mit seinem Kabelbaum trohnt obenauf

Der Kabelbaum des OSD wurde mit Spiralschlauch eingefasst, sieht einfach aufgeräumter aus.

Die Querruder-Servos in den äußeren Flächen müssen ja nun auch angeschlossen werden. Ich haderte ein wenig, ob ich das mit MPX-Steckern oder den Servosteckern realisiere. Wie man sieht, ist die Entscheidung auf die Servostecker gefallen. Bevorzugt hätte ich eigtl. die bewährten MPX-Steckverbinder, aber ich hatte keine da...

Bild
Bild 23: die Querrudersteckverbinder der Außenflächen

Nun fehlt noch eine vernünftige Führung für die Flächensteckung. Dazu habe ich Glasfaserstab und -Rohr ineinanderpassend verwendet, die Röhrchen in den Mittelteil, die Stifte in die Außenflächen, je einer vorne, einer hinten. So ist gewährleistet, daß die Flächen immer genau ausgerichtet sind und die Kabelsteckverbindung nicht belastet wird.

Bild
Bild 24: so sieht die fertige Flächenverbindung aus

Endlich kann ich die Querruder anschlagen, denn ohne die Funke anzuschließen, ist das ziemlich sinnlos, weil die Servo-Mittelstellung nie dort ist, wo man sie vermutet...
Das zusätzliche Loch in der Innenfläche dient der Durchführung eines Schraubendrehers, damit ich Zugang zu den Servohebeln der Heckservos habe, die ja vor den Heckstreben in der Innenfläche sitzen.

öhm... ich fände, jetzt wäre ein guter Zeitpunkt für das Eintreffen des PanTilt-Canopy ...

Bild
gibts bei http://www.immersionsflug.de/index.php?a=69

soweit, sogut. to be continüüd,
;-) o.d.

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Zuletzt geändert von Okke Dillen am 22.06.2009, 22:44, insgesamt 1-mal geändert.

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...schnell noch ein paar Bilder auf die Nacht ;-)

Bild
Bild 25: Die Flächensteckung im Eingriff

Bild
Bild 26: bitte lächelnnnn! :mrgreen:


guts nächtle,
o.d.
;-)

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BeitragVerfasst: 23.06.2009, 00:20 
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Moin O.D.

Tolles Fliegerchen. Toller Bericht. Toller Umbau.

Bin gespannt, wie die Kamera Funktioniert...!

Greez Dänu

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BeitragVerfasst: 23.06.2009, 17:57 
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BeitragVerfasst: 23.06.2009, 18:36 
Ischschschhätt do no a ideele..... :mrgreen:

Ich weiß ja nicht genau, was im Einzelnen du nun mit der tiltCanopy vorhast, aber mir würde da - wieder mal - was mit 2 günstigen gyros vorschweben. :mrgreen:

Der Gedanke: Wenn man so in der Gegend rumgucken will und dies vielleicht mit möglichst wenig "Störungen" seitens der Lageveränderungen des Fliegers - was wäre da besser geeignet als 2 AVCS-Gyros, die einen einmal eingestellten Tilt auch halten? Und zwar in BEIDEN Achsen? Zumindest soweit, wie dies die Mechanik zulässt. Will man dann aber - z.B. Zwecks Landung oder Orientierung - die Cam wieder auf die Flugzeugachse ausrichten, braucht man nur einen Schalter umlegen und Voila, landet man im Normalmodus und die Cam geht wieder auf 0 zurück. Eine bidirektionale Steuerung würde damit freilich genauso, wenn nicht sogar besser funktionieren, da dann nur noch die Kopfbewegungen übertragen werden würden und nicht auch noch die Modellbewegungen, falls das gewünscht ist. man könnte so wählen: Nur Fliegen mit etwas Äktschn im NM und für Dokuzwecke im HH, um eine ruhige Cam und damit unverwackelte Bilder zu bekommen.

Na, was moinsch? ;)


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BeitragVerfasst: 25.06.2009, 23:00 
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nabendsen und danke für den zuspruch! :D

@highfly: die kam funzt gut. ist schon auf meim ollen easystar erfolgreich probegeflogen ;-) klick mich hart!

gyros: für den zuschauer ist das bestimmt die optimallösung, denn der fliegt nicht, er wird geflogen (jetzt gibts sogar schon fpv-passagiere :lol: ). der pilot braucht aber die information zur genauen fluglage, da der ja mit seinem eigenen ar....llerwertesten NICHT drinsitzt.

ich hab auch schon hin und her überlegt, kam letztendlich aber zur überzeugung, daß wenn, dann die gyros auf die ruder, quer und höhe.
dann hab ich wenigstens noch 1:1 kontakt zum flieger. im hubschrauber wird das lebenswichtig, denke ich. son easystör verzeiht weit mehr! :wink:

ich fummel ma die schwenkneigeservos in das canopy...
hab den ausschlag des schwenkservos elektrisch "verlängert" auf ca 180°, mal sehn, obs funzt wie ich denke...

tbc.
;-) o.d.

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BeitragVerfasst: 25.06.2009, 23:23 
Ich will das Heck sehen :!: Spiel nicht mit der Cam oder irgendwelchen Servos rum.
Ich wills natürlich am Flieger sehen. :D


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BeitragVerfasst: 26.06.2009, 08:56 
Nochmal: Die Güros schwenken die Cam SOFORT wieder in die Flugachse, sobald du den Schalter wieder zurücklegst.
Das ist ja nicht gedacht, während des Landeanflugs die gegend zu betrachten :lol:, sondern ausschließlich dann, wenn du Herr der Lage bist und weit oben.

Ausserdem: Wenn du mal die Headmoves dazunehmen solltest, brauchst du auch nen "Knopf", der die Cam davon entkoppelt und in die Flugachse schwenkt - zumindest beim heli. Da musst du einfach eine Möglichkeit haben, genau zu sehen, wei der Heli grade in der Luft liegt.

Aber lass man, es war ja nur eine Idee und es ist ja DEIN Projekt. :)


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BeitragVerfasst: 26.06.2009, 20:28 
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okokokok... ;-)

es gibt wieder was zu SEHEN :D

es war ein langes hin und her, aber letztendlich hatte ich dann eine umsetzbare idee. aus 0,15er glasfaserplatten sollte es entstehen, so etwa profil naca008 oder naca009 werden und wiegen natürlich so wenig wie nur irgend möglich, denn durch die verwendung von glas statt kohle war mein "hecksperiment" schon beinahe hecklastig!

also begann erstmal alles mit den Leitwerkshaltewinkeln:
Bild
Bild 27: die Leitwerkshaltewinkel wurden aus PVC "geschabt"

es sollte ja ein Pendelruder werden. Der Einfachheit halber entschied ich mich für eine Kombi aus Hauptholm und Schwenkachse mit Teilung 1/3 zu 2/3. Das Servo hätte also schon was zu tun, aber bei dem relativ geringen Ruderausschlag, bedingt durch die riesige Ruderfläche, durchaus im Rahmen.
100mm Profiltiefe und 8,3mm Profildicke (8 vom Scharnierröllchen und 2x 0,15 Glasgewebeplatte) - ein schnelles Profil...

Als Anlenkung fand ich ein paar übriggebliebene Schwerlast-Servohebel, die flugs angepaßt wurden, sodaß sie mit den 8mm Röllchen verpreßt werden konnten.

Bild
Bild 28: die Anlenkungen

Um den Holm herzustellen, nahm ich einen Alu-L-Winkel zuhilfe, in dem ich die zurechtgeschnittenen Zargen aus dem 0,15er GFK rechtwinklig aufstellen konnte. Zacki erledigte die Klebungen.

Bild
Bild 29: ein Holm entsteht, er ist gleichzeitig der Scharnier

Ich wollte kein durchgehendes Scharnierrohr hab, denn durch den Fahrtwind, würde der Scharnier-Mast nach hinten gebogen werden, krümmt sich also und klemmt im Rohr! Bei viel Fahrt klemmts dann so arg, daß das Servo auf verlorenem Posten wäre...
Also nur kurze Rohrstummel am Ende und zwischendrin Bewegungs-(Verbiegungs-)Freiraum lassen.

Auf die Außenhaut gepappt sieht das dann so aus:
Bild
Bild 30: der Holm wird auf die GFK-Platte geklebt und mit Fläschchen beschwert

Bild
Bild 31: Aushärten der Endleistenverklebung im Alu-L

Hier aber schonmal ein Bild der nahezu fertigen Leitwerkruder:
Bild
Bild 32: rohbaufertiges Leitwerksruder, die Nasenleiste ist ein Schaschlikspieß :lol:

die seitenruder sind rohbaufertig, gut geworden, puh! es war ein bißchen eine zitterpartie, ob das mit der symmetrie hinhauen würde...

wie auch immer, als näxtes war wiegen angesagt, die stunde der wahrheit:
genau 900g sinds geworden - oha! easypummel! :lol:
ohne:
- akku
- canopy, p-t-servos, kamera, sender
- leitwerksmittelstück (der verbinder im "giebel" des dachleitwerks)

aber mit:
- bowdenzügen
- ezosd
- allen ruderservos
- empfänger
- motor
- regler

der akku wird mit ca 150g zu buche schlagen, das voll ausgerüstete canopy (ist heute angekommen :mrgreen: ) nochmal mit 140g. lack kommt auch noch dazu, unten quietschgelb und oben quietschorange/gelb.
also schätze ich so etwa auf eine startmasse von 1,25kg.
an 1,2kp schub bei vollgas ist das ein gesundes verhältnis. :twisted: nunja, zum torquen reichts nicht, aber ist ja auch nicht die primäre aufgabe...

noch ein paar Bilder der Bowdenzug-Zentrierröllchen für die Heckstäbe, 8 Stück, 4 pro Seite:

Bild
Bild 33: Abstandsröllchen aus POM gedreht

Bild
Bild 34: auf den Bowdenzug aufgefädelt

Bild
Bild 35: Nahaufnahme

Die Röllchen werden mit CA auf dem Mantelrohr befestigt. Nach Trocknung kommen noch U-förmige Ausbrüche rein, sodaß ich später, wie eigentlich vorgesehen, die Video- und die Versorgungsleitung auf der einen und die Fernsteuerungsempfängerantenne auf der anderen Seite verlegen kann.

So, jetzt werden die Seitenruder endbearbeitet und eingebaut. Dann kann ich die bereits verlegten Bowdenzüge anschlagen. Ich verwende Kugelgelenke, die ermöglichen spielärmste Anlenkung, was ich bei den riesigen Ruderflächen für angebracht halte ;-)

wohlan!
viele grüße,
o.d.
;-)

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BeitragVerfasst: 27.06.2009, 20:58 
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Sodele,

komme gerade vom Flugplatz, Erstflug erfolgreich!!!!! :D :D :D

aaaber: ich mußte etwa 300g Ballast auf die Nase pappen, damits fliegt... :shock:
mit FPV-Canopy sinds vllt noch 150g zusätzlich, aber eben immer noch 150g!!! :(

Da muß ich noch was ändern, mal sehn, was ich da mach...
evtl verlängere ich die Schnauze, in dem ich den Rumpf hinterm Canopy abschneide und ein Stück zwischenrein setze. Mal rechnen, um wieviel ich verlängern müßte, um ohne Ballast auszukommen...


Voilà! Hier noch ein paar Bilder:

Bild
Bild 40: Flügel schommal lackiert, Rumpf kommt noch... ;-)

Bild
Bild 41: fesch fesch! Zur Erhöhung der Frauenquote aufm Platz Bild

Bild
Bild 42: Frontalansicht

Bild
Bild 43: mit dem eigentlichen Cockpit

Bild
Bild 44: die eigentliche Optik

Gefällts Euch? Würde mich über ein paar Kommentare freuen!
Viele Grüße,
o.d.
;-)

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BeitragVerfasst: 28.06.2009, 09:37 
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Das teil ist echt der knaller!! bzw das gesamte Flugzeug!!!

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BeitragVerfasst: 28.06.2009, 14:18 
Ach...wegen dem Gewichtsproblem:
Warum nicht eine 150g schwere Alu-Rübe an einer kleinen Angel vor den Flieger hängen? Das spornt dann gleich auch noch den Motor an. :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 28.06.2009, 17:47 
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Toll.

Hmm so ne Kamera in meiner Agusta und ich hätt endlich das Fehling meines Traumberufes. So ähnlich wie Sebastien Diernaz -> seht folgendes Video - einfach Hammer: http://www.dailymotion.com/video/x89z96 ... re-rc_tech

Gute weitere Flüge, O.D.! Bin auf weitere Videos gespannt...

Greez Dänu

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