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BeitragVerfasst: 08.10.2009, 16:14 
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Fireblade hat geschrieben:
Hallo Andy,
....
Ich glaube, ich bau an meinen 450er einen Rumpf. Vielleicht kann sie sich ja dann eher damit anfreunden.
Leider ist in der Kasse erstmal ebbe. Wäre aber eine schöne Arbeit über den Winter.


Hmm, da hätte ich noch einen einsamen A109 Rumpf mit Fahrwerksservos, Beleuchtung und Zubehör herumstehen :wink: . Bei Interesse könnten wir über den Preis ja beim nächsten Helitreff reden. Und so eilig wäre eine Abgabe auch nicht :wink: .

Gruß

Dirk

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-> Irgendwann klappts mit dem Fliegen, wenn der Pilot besser wäre....


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Verfasst: 08.10.2009, 16:14 


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BeitragVerfasst: 08.10.2009, 19:27 
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Silverwing hat geschrieben:
[Hmm, da hätte ich noch einen einsamen A109 Rumpf mit Fahrwerksservos, Beleuchtung und Zubehör herumstehen :wink: . Bei Interesse könnten wir über den Preis ja beim nächsten Helitreff reden. Und so eilig wäre eine Abgabe auch nicht :wink: .

Gruß

Dirk


Hallo Dirk,

ist die A109 noch nicht verkauft? Ich hab sie ja beim Stammtisch schon bewundern können. Wirklich schöner Heli. Leider fehlt mir dafür schon wieder ein Kanal in meiner Funke. Gerade das Einziehfahrwerk reißt den Heli erst richtig raus. Eine Futaba T8TG würde da natürlich Abhilfe schaffen. Aber das vergrößert das Loch in der Kasse noch zusätzlich.

Wenn ich einen MT hätte, würde ich mir eine Cobra bauen. Ich steh doch auf so Militärzeugs.

Ist aber alles noch nicht spruchreif. Wer weiß, vielleicht bringt PZ ja in nächster Zeit noch mehr solche tolle Flieger wie die 109. Also ich hätte da z.B. interesse an einer Ju 87, FW 190, Zero, Mustang, Spitfire.... :lol: :lol: :lol:

Mehrmotorig würde mich auch mal reizen. Wie wärs mit einer ME 110, He111, Ju88, P38, B25....

Oder mal einen Impeller ME 262, F16, F22...

Wenn ich nur einen Teil verwirkliche, schmeißt mich meine Frau raus.
Obwohl :roll: ist ja meine Bude :mrgreen:
Der Dachboden ist ausreichend groß, da kann noch einiges eingelagert werden. :shock:

Gruß
Helmut.

P.S. Ein paar Helis habe ich noch vergessen. Mir fehlt noch ein Rex600 und 700 :shock: :n162: :n139:

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BeitragVerfasst: 11.10.2009, 11:10 
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Hallo,

so, meine 109 ist jetzt einasatzbereit. Nachdem jetzt auch der mir noch fehlende Empfänger eingetroffen ist, konnte ich die 109 gestern fertigstellen.

Hat alles prima geklappt. Ein paar kleine Änderungen und Auffälligkeiten sind noch von mir durchgeführt worden von denen ich berichten will. Nur mal so als Info, falls sich noch ein paar Leute diesen schönen Flieger zulegen wollen.

1. Habe ich zwischen Fläche und Rumpf noch doppelseitiges Klebeband angebracht. Das sollte die Stabilität bei einer unsanften Landung verbessern. Geht problemlos. Das Spaltmas zwischen Rumpf und Fläche ist aber sehr gering. Also Klebeband nicht zu dick verwenden. Auch vorher nochmal probieren bevor man die Teile verbindet. Einmal verschraubt hält es jetzt bombenfest. Habe ich übrigends bei meiner Trojan auch schon gemacht, nachdem es mir bei einer unsanften Landung die Fläche rausgerissen hat. Vorsicht allerdings beim einpassen der Fläche! Kommt man mit dem Klebeband an die Fläche wo gar nicht geklebt werden soll, zieht man den Lack von der Fläche!

2. An der Akkubefestigung habe ich noch zusätzlich ein Klettband angebracht (Ähnlich wie bei der Akkurutsche beim Heli). Das serienmäsige eingeklebte Klettband macht mit keinen sehr vertrauenserweckenden Einduck. Probleme mit der Abdeckung bekommt man keine. Auch meine 2400er Kokam passen noch rein.

3. Wenn man, so wie bei mir, den Empfänger vor die beiden Servos für Höhen- und Seitenruder platzieren will, sind zwei Servoverlängerungen für die Seitenruder notwendig. Im Bausatz ist ein Y-Kabel für die Seitenruderservos dabei. Ich bevorzuge allerdings die Variante mit je einem Kanal pro Servo. Servoverlängerung für den Regler ist bereits vorhanden. Diese Verbindung würde ich empfehlen nochmal zu sicher, bzw. zu kontrollieren, da die Stecker nur ganz lose zusammengesteckt waren.

4. Der Empfänger (SMC16SCAN) passt genau vor die Servos für Höhe- und Seite in die Aussparung. Stehend (so wie in der Anleitung) funktioniert es ohne ausschneiden nicht, da die Habe sonst nicht mehr schließt.

5. Den Regler habe ich auch mit Klett vorne befestigt. Der ist nicht wie bei der Trojan eingeklebt und kann somit problemlos getauscht werden. Allerdings wollte ich ihn trotzdem irgendwie fixieren, da mich lose Teile in einem Modell einfach nerven.

Die Digiservos piepen wie bei der Trojan auch. Der Motor läuft super ruhig. Noch zu erwähnen ist, der Orginalregler ist mit Bremse ein programiert. Das lasse ich auch mal so. Sollte sie mir bei der Landung auf die Nase gehen, gebe ich dem 3-Blatt Prob. eine höhere Überlebenschance. Ein stehender Prop. sollte ja auch weniger bremsen als ein Prob. der im Fahrtwind mitdreht. Damit sollte der Landeanflug auch nicht zu langsam werden.

Leider sieht es Witterungsbedingt nicht danach aus, als könnte ich heute noch mit der 109 in die Luft. :( Ich will auch kein unnötiges Risiko bei Erstfug eingehen. Lieber warte ich noch ein paar Tage auf Winstille und klare Sicht. Die Chinesen haben mit der Tarnung ganze Arbeit geleistet. Gut das sie am Bug und an den Flächen noch etwas Gelb hat, sonst könnte es mit der Lageerkennung wirklich schwierig werden.

Gruß
Helmut

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BeitragVerfasst: 24.10.2009, 21:02 
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Hallo,

lange hat es gedauert, und heute war es dann so weit. Endlich konnte ich heute mit der 109 den Erstflug absolvieren. Die Wetterbedingungen waren zwar nicht optimal, etwas Wind und eine geschlossene Wolkendecke, aber ich war so heiß darauf die ME endlich zu fliegen, das ich das Risiko einging.

Weil ich aber den schönen Flieger nicht gleich am ersten Tag zu Klummpatsch fliegen wollte, überließ ich den Jungfernflug einen sehr erfahrenen Flächenkollegen.

Also vor dem Handstart nochmal alles kontrolliert und für i.O. befunden. Vollgas und in einem leichten Winkel mit etwas Schwung nach oben geworfen. Was dann folgte überraschte sogar meinen Testpiloten. Die 109 zieht kurz nach dem Start fast senkrecht nach oben und konnte nur mit beherztem Griff in die Knüppel auf Kurs gebracht werden. Die Trimmung korrigiert und schon flog sich die 109 bedeutend besser.

Fazit meines Kollegen: Gar nicht so viel anders als die Trojan. Davon ermuntert schnappte ich mir die Funke. Für meinen etwas gemächlicheren Flugstil riet er mir das Höhenruder noch etwas nach unten zu trimmen.

Also Akku wechseln und jetzt kam für mich die Stunde der Wahrheit. Den Handstart übernahm jetzt mein Freund. Vollgas und los! Was dann geschah lässt sich nur schwer beschreiben :oops: Die 109 steigt nach wenigen Metern fast senkrecht nach oben. Ich drücke das Höhenruder und nehme das Gas zurück. Darauf kippt die 109 nach links weg, ich versuche abzufangen, gebe Gas und provoziere damit fast den nächsten ungewollten Loop und fast den nächsten Stömungsabriss. Irgendwie gelang es mir mit gedrücktem Höhenruder und halbgas die 109 auf Sicherheitshöhe zu bringen.

Was war passiert? Ich Idiot habe das Höhenruder mit der Trimmung noch weiter nach oben getrimmt. Zwar nur zwei oder drei Klicks, aber mit beinahe verheerenden Folgen. Während ich mich verzweifelt bemühte die 109 in der Luft zu halten (Puls und Adrenalin waren bereits weit im roten Bereich), stellte mir mein Testpilot die Trimmung an der Funke zurück. Das so wenige Klicks an der Trimmung einen so enormen Unterschied bedeuten hätte ich nicht für möglich gehalten. Wenige Klicks an der Trimmung veränderten das Flugverhalten von beinahe Unbeherrschbar in Lammfromm!

Das zeigte sich auch sofort beim zweiten Start. Vollgas und wieder ein leichter Schubs nach oben und die 109 zieht wie an der Schnur gezogen in einem leichten Winkel nach oben.

Fazit nach sechs erfolgreichen Flügen: Die 109 fliegt sich im Vergleich zur Trojan etwas giftiger aber, so mein erster Eindruck, keineswegs kritisch. Für einen Anfänger würde ich sie zwar nicht empfehlen, aber die Horrorberichte von wegen appruptem Strömungsabriss und ausbrechen bei Gas geben bzw. schnell Gas wegnehmen sind auch übertrieben. Frei nach dem Motto: Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird.

Die Landegeschwindigkeit ist zwar auch etwas höher als die der T28 aber ebenfalls unkritisch. Ich bin ohne Landeklappen geflogen und finde, das sie auch nicht zwingend nötig sind.

Zum Stromverbrauch kann ich noch nichts genaues sagen. Mein Timmer stand auf 10 Minuten und das reichte für meinen Flugstil locker. In den ersten Akku (von mir geflogen, 2200 mAh 3S) gingen jetzt 1450 mAh rein.

Bei einem weiteren Flug meines Testpiloten regelte der Regler nach 9 Minuten (ca. 80% Vollgasanteil) die Leistung zurück. Höhrt sich etwa wie ein stottern des Motors an, was aber ebenfalls nicht schlimm ist. Jedenfalls reichte es ihm locker noch für eine sichere Landung. Nachgeladen habe ich dann 1800 mAh. Der Akku ist allerdings auch zwei Saisonen im Rex 450 und in der Trojan schon abwechselnd geflogen worden. Zyklen? Keine Ahnung, ich schätze ca. 150 - 200. Kann also sein, das der Akku nicht mehr über die volle Kapazität verfügt.

Zu guter letzt natürlich noch zu erwähnen: Flugbild 1a!!!! Einfach nur klasse :D

Gruß
Helmut

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BeitragVerfasst: 24.10.2009, 23:03 
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Hallo Helmut,

das liest sich, als wenn Du mir der neuen Maschine zufrieden bist.

Von daher wünsche ich Dir crashfreie Flüge. 8)

Gruß
Michael

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BeitragVerfasst: 25.10.2009, 12:19 
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Hallo Michael,

ja, das kann man so sagen. Die Erwartungen, die ich an das Modell habe, haben sich erfüllt. Im direkten Vergleich zur Trojan schöner, besser verarbeitet, und etwas agiler. Ohne aber zu extrem zu reagieren. Soll heißen, man steckt sie auch nicht gleich beim kleinsten Fehler.

Etwas Flächenerfahrung sollte allerdings schon vorhanden sein. Vorallem der Erstflug sollte von einem Könner gemacht werden. Richtig getrimmt hat die 109 dann allerdings ihren Schrecken verloren.

Einige Sachen muß ich zwar noch testen und erfliegen, z.B. Bodenstart, aber auch da bin ich zuversichtlich das auf die Reihe zu bringen.

"Crashfreie Flüge" kann ich gebrauchen, Danke! Die Ersatzteilversorgung ist bis jetzt noch mehr als dürftig! Ich fürchte, das wird sich in D auch erst mittelfristig ändern. Einerseits weil die Ersatzteilorder anscheinend nicht die Beste ist, zum anderen habe ich selten über so viele mißglückte Erstflüge gelesen wie bei der ME. O.K. ich hätte um Haaresbreite auch dazu gehört, was aber 100%ig mein Fehler gewesen wäre und nicht der 109 bzw. deren Flugeigenschaften zuzurechnen gewesen wäre. :oops:

Gruß
Helmut

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BeitragVerfasst: 07.11.2009, 22:41 
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Hallo fächenfliegende Helikollegen,

nachdem ich jetzt die 109 ein paar mal öfter in der Luft hatte, möchte ich euch über meine weiteren Erkenntnisse berichten.

U.a. habe ich die 109 jetzt auch vom Boden gestartet. Das ist im Vergleich zur Trojan schon eine kniffligere Angelegenheit. Trotz langsamen Gas geben zieht die 109 bei schnelleren Anrollen nach links weg. Da ich als Startbahn nur einen 3 Meter breiten, geteerten Feldweg zur Verfügung habe, gar nicht so einfach den Flieger da auf Kurs zu halten. Richtig anfangen tut der Eiertanz erst richtig, wenn die 109 das Heck hebt.

Am besten bin ich damit zurecht gekommen, die 109 mit leicht gezogenem Höhenruder anrollen zu lassen um die 109 mit dem mitlenkbarem Spornrad solange als möglich auf Kurs halten zu können. Bei ausreichendem Tempo hebt die 109 dann allerdings sehr schnell ab.

Aber auch nach dem Abheben ist der Gashebel mit Vorsicht zu bedienen. Das Drehmoment, was der 3-Blatt Prob. erzeugt und auf den Flieger überträgt ist nicht zu unterschätzen.

Der Wind war im Vergleich zum Erstfug auch etwas stärker. Auch unter diesen Flugbedingungen ist die 109 im Vergleich zur PZ Trojan deutlich zickiger. Mit Wind nimmt sie sehr schnell Fahrt auf. Beim Kurvenflug gegen den Wind braucht sie dann deutlich mehr Gas als man das am Kurvenanfang erwarten würde. Auf jeden Fall will die 109 deutlich schneller geflogen werden als die Trojan. Die ME fordert mich bei Wind jedenfalls deutlich mehr als meine Trojan.

Um einen Stömungsabriss zu provozieren muß man allerdings schon sehr langsam werden. In einigermaßener Sicherheitshöhe ist der Strömungsabriss auch relativ sicher wieder in den Griff zu bekommen. Sie kippt halt seitlich weg, geht in eine steile Kurve und nimmt dann wieder Fahrt auf. In Sicherheitshöhe schnell wieder zu kontollieren. In Bodennähe kann es allerdings schnell schief gehen. Vorallem beim Landeanflug sollte man deshalb lieber nicht zu langsam reinkommen.

Ich wünsche allen guten Flug.

Gruß
Helmut

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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 00:48 
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Moin Helmut,

ich lese daraus das Du mittlerweile richtig gut Fläche fliegen kannst. :D

Bei mir sind die Landungen von Flugzeugen bisher immer noch mit Unkosten verbunden. :oops:

Aber ich arbeite dran, demnächst mit eigenem Übungsgerät.
(AXN Floater)

Gruß
Michael

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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 12:00 
Was passiert, wenn man ein Motormodell von der Hartpiste (im Gras wirken zwar dieselben Effekte, treten aber kaum in Erscheinung) starten will? Wenn man das nicht weiß, wird man stets die allerseltsamsten und bestenfalls zufälligen Steuerorgien fabrizieren, deren statistisches Mittel möglicherweise dazu führt, dass der Flieger tatsächlich abhebt. :lol:
Wir wollen auch mal festhalten: Was macht ihr denn, wenn ihr ein Modell fliegt, das einen SCALE-mäßigen Start hinlegen soll, statt nach wenigen Metern schier von der Piste gerissen zu werden? Nundenn, Spot on, damit das auch mal an's Licht kommt: ;)

Wenn das Modell auf der Piste steht und der Motor hochgläuft, dann wird die Luft durch die Propellerdrehung mit einem Drall nach hinten gedrückt. Dieser Drall wiederum bewirkt, dass das Seitenleitwerk einseitig angeblasen wird, was geradeso wirkt, als würde man das Seitenruder betätigen. Mit dem Unterschied, dass dieser Effekt umso stärker eintritt, je langsamer der Flieger sich bewegt. Die Richtung entscheidet dabei allein die Drehrichtung des Propellers - logo. Ein Rechtsdreher wird das Fliegerle nach links zwingen und ein Linksdreher umgekehrt. Klar soweit? Gut.

Nun, um diesen Effekt etwas zu mildern, hat der Motor nicht nur einen Sturz (Motor zeigt leicht nach unten, um bei verschiedenen Gasstellungen/Geschwindigkeiten trotzdem die jeweilige Ausrichtung der Querachse beizubehalten), sondern auch einen Seitenzug. Beim Rechtsdreher schielt der Motor also ganz leicht nach rechts unten - wie immer in Fahrtrichtung gesehen. Doch das reicht gerademal, um den Vortrieb im Bereich der Normalgeschwindigkeit zu optimieren. Beim Start geht es jedoch NICHT ohne Seitenruder. Ob da nun ein Spornrad dran ist oder nicht, beeinflusst nur die Stärke der Korrekturen. Aber das Spornrad verhindert keinesfalls allein das Ausbrechen nach links.

Nungut, wir beschleunigen jetzt also gerade, weil wir entsprechend gegenlenken, sobald der Flieger in's Rollen kommt. Der Flieger beschleunigt und....klatscht rechts in's Gemüse. Hömpf?! :shock:
Naklar, das muss er wohl. Denn je schneller der Flieger wird, desto weniger Drall hat der Luftstrom des Propellers - er wird sozusagen durch die zunehmende Geschwindigkeit des Fliegers "gestreckt" und somit verliert sich die seitliche Wirkung auf das Seitenruder zunehmend. Demzufolge müssen wir beim Start gefühlvoll das Seitenruder loslassen - genau in dem Maße, wie der Druck auf's Seitenruder eben abnimmt.

Und DAS ist dann auch der Moment, da man das Höhenruder loslassen kann, falls man es gezogen haben sollte. Denn die Sache ist - je nach Fahrwerk - immer wieder anders. Das eine ist ein 3-Bein gelenkt, das andere ein 3-Bein ungelenkt. Dann das gleiche noch mit 2-Bein und gelenktem oder ungelenktem Spornrad. Und JEDES davon reagiert anders, weil das Sporn- oder Bugrad in dieser Situation IMMER "driftet". Aber wenn es gelenkt ist, driftet es anders als ungelenkt und wenn man zieht, kommt es auch noch drauf an, wieviel man zieht und wie das Höhenleitwerk vom Propellerwind angestrahlt wird oder nicht (Stichwort Motorsturz) usw. usw.

Also:

- Bei einem 3-Bein würde ich das HR in Ruhe lassen und mich nur auf's Seitenruder konzentrieren. Der Moment des Ziehens liegt idealerweise NACH dem Moment, wo das Seitenruder wieder gerade steht.

- Bei Spornrad würde ich - wie vom Helmut ja praktiziert - etwas ziehen, um den Moment des Abhebens des Spronrades HINTER den Punkt zu legen, wo das Seitenruder wieder ausgerichtet ist. Damit erzeugt man ein definiertes und kontrolliertes Startverhalten und der Eiertanz mit erhobenem Spornrad sollte weniger deutlich, im Idealfall komplett verschwunden sein. Das war vermutlich der Fehler: Als das Spronrad abhob, war die Situation keinesfalls bereits "bereinigt", darum bricht das Heck sofort aus, sobald es abhebt - sei es weil kein Seitenruder gezogen war, aber der Drall noch zu stark oder weil Seitenruder noch gezogen, der Drall aber bereits weg.

Ich fasse also zusammen (Spornrad):

- Höhenruder leicht ziehen, anrollen und sofort GEGENSTEUERN
- Beschleunigen und sukzessives nachlassen des Seitenruders
- wenn gerade, Höhenruder ebenfalls nachlassen
- sauber und gerade abheben

Beim 3-Bein genauso, nur ohne Höhenruderkorrekturen.


Fazit: Bei den leichten Styrobombern mit ihren gnadenlos übermotorisierten Antrieben tritt dieser Effekt auf glatter Piste besonders in Erscheinung - das ist der Preis für die modernen Kits mit senkrecht beschleunigenden Antriebsauslegungen, aber dennoch langsamen Flugeigenschaften. Man kann eben nicht alles haben. :P
Aber wenn man weiß, was da passiert, dann kann man das auch in Griff kriegen. :)


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BeitragVerfasst: 08.11.2009, 20:24 
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Hallo,

@Michael, das ich eine Fläche fliegen kann, muß ich wahrheitsgemäß mit jein beantworten. Ich sags mal so, mit der Trojan bin ich mir in jeder Fluglage sicher. Starten und Landen funktioniert problemlos und ich arbeite an verschiedenen Kunstflugfiguren. Loop und Rolle funktionieren mittlerweile zufriedenstellend.

Die 109 kann ich auch sicher in der Luft halten. Die Landung mit der 109 ist auch bei Wind unproblematischer als befürchtet. Handstarts (mein Fliegerkollege wirft das Modell) gehen auch problemlos. Vollgas, Kollege wirft die 109 leicht nach oben gegen den Wind und die 109 zieht wie ein Pfleil leicht nach oben. Höhenruder braucht man dabei nur sehr sanft ziehen.

Im direkten Vergleich zu meinen Flächenkollegen würde ich das mal als Basiskönnen bezeichnen. Eine gute Basis eben um darauf aufzubauen.

Eine ganz neue Erfahrung durfte ich allerdings vor ein paar Wochen mit einer Extra 300 (2,20 Meter Spannweite und 150 ccm Motor) im Lehrer-/Schüler Betrieb erleben. Ist etwas mit einem 450er und 600er Heli zu vergleichen. Man kann damit sehr langsam fliegen, aber gibt man Gas hat man das Gefühl eine balistische Rakete zu steuern. Kurz gesagt, einfach nur geil!!!

@Jack, danke für deine ausführliche Beschreibung eines richtigen Startvorgangs. Ich glaube kürzer und exakter hätte ich es nach zwei Stunden Google suche auch nicht finden können. Ich weis jetzt was ich mit der 109 falsch gemacht habe, bzw. an welchen Steuereingaben ich arbeiten muß, um mit der 109 sauber von der Piste zu starten.

Gruß
Helmut

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BeitragVerfasst: 15.11.2009, 23:59 
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boah halt ichs aus?!?!?!?!
ihr quasselt mir hier den mund wässrig und kein einziges bild???? ja ich glaub ich lüg!
:n116:


tststs,
o.d
;-)

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und überhaupt: da fehlen ja die Räder!!
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...und hier der Grund, warum ich einfach nicht zum Hubifliegen komme: meine "Dicke" :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 16.11.2009, 19:26 
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Okke Dillen hat geschrieben:
ihr quasselt mir hier den mund wässrig und kein einziges bild???? ja ich glaub ich lüg!
:n116:


Du hast recht, dagegen sollte man was tun.

Bild
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Bild[URL=http://img81.imageshack.us/i/dsc03012x.jpg/]
Bild[/URL]

Ich habe mich mal bemüht ein paar Bilder zu machen, die nicht in jedem Internetshop auch so zu sehen sind. Vorallem der direkte Vergleich zur Trojan, insbesondere die Sicht auf das Leitwerk finde ich durchaus intressant. Auch der Größenvergleich 450er/500er bzw. T28/BF109 ist doch durchaus sehenswert.

@Okke, wenn du noch andere Detailfotos brauchst, kann ich die gerne machen.

Gruß
Helmut

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BeitragVerfasst: 16.11.2009, 19:35 
Ist das auf dem Leitwerksbild eine Schleppleine? :shock:


Bin schon wieder weg :D


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BeitragVerfasst: 16.11.2009, 19:53 
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kawa-zx9r hat geschrieben:
Ist das auf dem Leitwerksbild eine Schleppleine? :shock:
Bin schon wieder weg :D


Hallo Norbert,

das ist die Empfängerantenne für Leute wie ich, die sich 2G4 noch nicht leisten können. :mrgreen:

Bleib ruhig da,ich wollte dich ohnehin schon per PN anschreiben um zu erfahren, ob du schon dazu gekommen bist die 109 zu fliegen.

Mich würde intressieren, von welchen Erfahrungen und eventl. Tipps du berichten kannst.

Der Umzug sollte jetzt ja inzwischen erledigt sein. Was sollte man bei dem Sch...wetter auch sonst tun. :pfeif: :mrgreen:

Gruß
Helmut

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BeitragVerfasst: 16.11.2009, 20:01 
Fireblade hat geschrieben:

Der Umzug sollte jetzt ja inzwischen erledigt sein. Was sollte man bei dem Sch...wetter auch sonst tun. :pfeif: :mrgreen:

Gruß
Helmut


Sagen wir mal so: Es gibt nichts mehr zu fahren, aber jetzt muß ich mir erst noch einen Weg durch das Chaos bahnen :roll: In meinem Bastelzimmerbüro siehts aus wie nach dem Krieg :(

Ich bin sie immer noch nicht geflogen. Aber sie steht ganz oben auf der Liste :D


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