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BeitragVerfasst: 28.08.2009, 16:15 
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wg programmierung ..

die flaps gehe bei mir 50 nach unten
das höhenruder 50 nach oben ... ( anderes flächenmodell )
musste im flug bei ausreichender mal probieren, ob er dann
so bleibt, oder hoch/runter will ...

und nicht zu viel nehmen, sonst kommt der strömungsabriss

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mfg Andreas
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Verfasst: 28.08.2009, 16:15 


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BeitragVerfasst: 29.08.2009, 11:11 
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Hallo,

ich danke euch beiden. Werde mich mal mit geringen Werten und mit ausreichend Sicherheitshöhe an die Sache ranarbeiten.

Ist zwar nicht so, das man das bei der Trojan mit Orginalsetup wirklich brauchen würde, aber wenn es die Funke ermöglicht, werde ich es gerne mal testen.

Gruß

Helmut

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BeitragVerfasst: 29.08.2009, 13:46 
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ach ja ... musst aber 2 servos haben ( 1 servo pro querruder ) ^^
sonst klappt das nicht :)

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BeitragVerfasst: 31.08.2009, 08:24 
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RebellionTwilight hat geschrieben:
ach ja ... musst aber 2 servos haben ( 1 servo pro querruder ) ^^
sonst klappt das nicht :)


Hallo,

ein Servo pro Querruder hat die Trojan. An der Funke habe ich es auch schon eine ganze Zeit aktivert, so das beide Querruder nach unten fahren. Nur habe ich es noch nie probiert.

Zum Glück habe ich ein sehr großes Flugfeld zur Verfügung und kann mir somit den Landeanflug und dessen Richtung sehr gut einteilen. Beim Landeanflug mit nur leichtem Gegenwind wird die Trojan ohnehin so langsam, das man das Gefühl hat, man könnte sie schon fast mit der Hand fangen. Deshalb gab es für mich bisher noch keine Notwendigkeit die Querrunder als Landeklappen einzusetzten.

Gruß
Helmut

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BeitragVerfasst: 31.08.2009, 10:02 
Das tut man so ja auch nicht. ;)

QR sind QR und keine Landeklappen. Landeklappen sind innen und erhöhen den Auftrieb und den Luftwiderstand, ohne die Längsstabilität kritisch zu beeinflussen. Der Grund liegt in der damit künstlich erzeugten positiven Schränkung der Tragfläche. Das erzeugt Stabilität.

Wenn man hingegen die QR nach unten fährt, erreicht man genau das Gegenteil. Die Flächen werden negativ verschränkt und man verliert z.T. massiv an Längsstabilität und das Risiko eines Strömungsabrisses steigt sprunghaft an. Lediglich die unsäglich schlechte Oberfächenqualität des Formschaums verhindert das hier. Macht einfach mal eine Folie auf die Fläche und senkt dann nochmal die QR. So schnell könnt ihr nicht "Strömungsabriss" sagen, wie die Kiste runterfällt! :lol:

Generell macht man das so - wenn schon: QR werden grundsätzlich nach OBEN gefahren und nun kann man den Gleitwinkel damit ebenfalls vortrefflich steuern, weil man den Anstellwinkel beim Einschweben nun viel steiler wählen kann als vorher.

Mancher mag nun ins Grübeln mommen, weil bei den Großen die Landeklappen aber doch nach UNTEN fahren. Ja eben, die Landeklappen eben, die liegen ja auch innen. Merke: Es ist - etwas überspitzt gesagt - leidlich egal, ob nun die Landeklappen innen nach unten fahren, oder die Querruder aussen noch oben. Für die Schränkung ist es wurscht. Da ist nur wichtig, dass die Auftriebsverteilung über die Spannweite stets elliptisch ist und nicht umgekehrt. Ellipse ist stabil, eine konkave Auftriebsverteilung ist jedoch höchst instabil*. Lediglich die Oberfläche des Schaums verhindert hier in diesem Fall das Schlimmste. Aber das kann sich auch schlagartig ändern. Bei Seitenwind z.B. und wenn die T. schon langsam ist. Dann kann ein Nachkorrigieren der Fluglage schon das Aus für die geradenochso anliegende Strömung bedeuten. Man macht da halt ne Gratwanderung. Dagegen gibbs nix zu sagen, der Zweck heiligt die Mittel. Aber man sollte halt wissen, was man da tut und man sollte das vor allem nicht unkommentiert dastehen lassen, weil es eigentlich ein Ausnahmefall ist. Der Nachbar - oder eben der nächste Anfänger, der hier neugierig liest - mit dem foliebespannten Modell fiele mit dieser Konfiguration nämlich alle Nase lang vom Himmel. Und das wollen wir doch nicht, oder? :lol: ;)

Also: Versucht in eurem speziallfall mit den Schaummodellen folgendes: So wenig wie möglich und so viel wie geradeeben nötig. Und probiert ruhig auch mal die andere Variante: QR nach oben und dafür stärker am Höhenruder ziehen. Die Motorleistung muss hierbei ebenfalls gedrosselt bleiben. Vorteil: Wenn irgendwas sein sollte, ist die Nase schon nach oben gerichtet, der Motor zieht den Flieger also automatisch aus der Gefahr. Auch nicht zu verachten. Aber zugegeben: diese Konfig will geübt sein, ehe sie sitzt, hat aber eben den Vorteil, dass der Flieger stets bestens steuerbar bleibt und der Motor im Notfall die Kiste nach schräg oben reißt.

Achja, apropos Motor: Die Kiste ist genau dann komplett richtig eingestellt, wenn es egal ist, ob man nun viel oder wenig gas gubt. Das darf weder zum Wegsteigen, noch zum Absenken führen. Hierzu muss alles passen: Der Schwerpunkt, die Einstellwinkeldifferenz und der Motorsturz. Der Motorzug spielt im Flug eine weniger wichtige Rolle, das ist vor allem beim Start wichtig. Und achtung: Bei diesen 3 Parameter war NICHT die Rede von Beimischungen an der Funke! Das ist nicht der richtige Weg, weil damit lediglich der Flieger geradegelegt wird, aber wegsteigen tut er trotzdem. Verhindert man auch dies noch, würde er sich nach einem schnellen Gasherausnehmen fast einen Looping machen.
Wer's net glaubt, kanns gern ausprobieren. Es ist das herumdoktorn an den Symptomen, aber die Ursachen (siehe oben) sind immer noch falsch eingestellt.

Wie man das alles nun richtig einstellt? Kann man überall in einschlägigen Foren nachlesen. Macht das erstmal und wenn dann noch konkrete Fragen sein sollten, treffen wir uns wieder hier. :)

*wir wollen das jetzt nicht vertiefen, wer sich näher dafür interessiert, mag sich in den einschlägigen Foren und Wikis schlau machen. Das ist halt der Unterschied zur Helifliegerei: Um das Teil, das den Auftrieb liefert, müssen wir uns nicht wirklich kümmern - nur darum, wie man es ansteuert. Bei der Fläche ist das "obenbleiben" dagegen um einiges diffiziler, weil direkter und weil die Geschwindigkeiten nun viel stärker in's Gewicht fallen. Ein gewisser Herr Heckenschneider ;) mag sich erinnern, wie ich ihn angegangen bin, als er meinte, die Helifliegerei sei doch die Krone von allem. Seh ich immer noch nicht so. Im Schnitt fallen die Flächenpiloten doch genauso häufig runter. Nur macht man beim Heli halt immer gleich einen Fall des Bedauerns draus, was ich absolut nicht verstehen kann. Was ist da anders oder schlimmer? Wenn ein Flieger (non-EPP) runterfällt, ist es nicht selten Totalschaden. Der Heli fliegt aber eine Stunde (oder gar schneller) wieder weiter. So what? Wenn man einfach mal dem Vergleich folgendes zugrunde legen würde: Auf jeden Start MUSS auch eine GELUNGENE, also SAUBERE Landung folgen, dann sähe manches doch gleich ganz anders aus, nicht wahr? Und wenn es darum geht, in beiden Disziplinen Höchstleistungen UND Zuverlässigkeit zu fordern, dann haben BEIDE Seiten in meinen Augen ihre Herausforderungen, wo ich weder hier noch dort sagen könnte "hey, das ist aber doch jetzt signifikant einfacher!"
Wenn man seinen Heli mal schweben kann, dann kann man sich schonmal langsam und in aller Ruhe weitertasten. Aber bei der Fläche kann man NICHT nur "ein bisschen landen". Man kann ja auch nicht "ein bisschen schwanger sein", nicht wahr? :mrgreen:
Beim Heli geht aber genau das recht gut, wie all die Hilfskonstruktionen beweisen, die wir schon bewundern durften.
Seisdrum, ich wollte nicht erneut diese Diskusion entfachen, nur darauf hindeuten, dass auch dieses Thema so seine "Reize" hat und dass ich da weder damals, noch heute die Hand umdrehe, was "schwieriger" zu fliegen ist. Ich z.B. kann nämlich in beiden Disziplinen nichts aussergewöhnliches. Ich bemerke meine Grenzen in beiden Disziplinen und ich sehe: Einem 3D-Piloten könnte man auch einen Shocky mit Verstell-Prop in die Hand drücken, kurze Zeit später macht der damit ähnlich verrückte Dinge wie mit dem Heli - soweit es die Grenzen der Physik halt zulassen. Ich würde es Talent nennen... und ihr? ;)


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BeitragVerfasst: 31.08.2009, 23:13 
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Bruchpilot

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Hallo Sniping Jack!

Wer hätte das gedacht, ich stimme deinem Posting im vollem Umfang zu!
Ich hatte Ralf auch abgeraten die Querruder als Landeklappen zu missbrauchen.
Ralf hats trotzdem versucht und Erfolg gehabt, wahrscheinlich nur weil ihn
die rauhe Oberfläche wie du schon sagtest vor schlimmeren bewahrt.
Aber auch wenns klappt sollte man immer an seine Querruderservos denken.
Den beim Landen auf den "Bauch" ist dies woll eine Tortur für die kleinen
Dinger. Oder fährst du Ralf, kurz vorm aufsetzen die Ruder wieder ein?
Das sieht man bei den grösseren Seglern öfter die hübsch mit "Butterfly"
Stellung der Klappen reinkommen.

Achja, ein "Spezialmischer" habe ich bei meinen Funjet damals doch benötigt. Und zwar Gas auf Querruder damit das Drehmoment bei Vollgas
ein bisschen ausgeglichen wird. Da ging es aber nur um 3% Beimischung oder so. Machte aber viel aus;-).

gruss André

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Rex450s-gf,Scorpion2221-8,Jazz,HS65HB&LTS3100G,LGT2100,Kokam30c, Radix, DX7


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BeitragVerfasst: 01.09.2009, 08:57 
Es geschehen halt ab und an doch noch kleine Wunder, gell?! :D :wink:


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BeitragVerfasst: 02.09.2009, 11:06 
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Testpilot
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Beiträge: 708
Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder, IHR beiden seit EINER Meinung! Das ich das noch erleben darf..Da steigt mir das Wasser in die Augen :lol:

Warum wie was ist weiss nicht, dafür danke ich SJ für seine tolle Ausführung!

Was auf jeden Fall ist, ist das die Langegeschwindigkeit mit nach unten ausgefahrenen QR deutlich langsamer ist als mit nach oben geklappten oder gar keinen QR-Klappen.

Je schwerer meine Trojan wurde desto ausgeprägter war dies. Andre, du hast ja das Teil schon ein paar Mal mit Klappen landen sehen und letzes mal hast du genau das zu mir gesagt, es sei verblüffend wie langsam das Teil reinkommt. Das die ganze Styroporfuhre etwas „unstabil“ angeschwoben kommt habe ich ja schon geschrieben. Da ich jetzt die Hintergründe kenn werde ich den Tip beherzigen und die Ruder beim landen minimal nach oben anstellen.

Das dauert allerdings noch etwas da mir bei meiner Wiederauferstehungsaktion ein Schönheitsfehler unterlaufen ist: Das Höhenruder musste ich nach meinem Deep Impact tapen, aus optischen Gründen hatte ich jedoch nur die Unterseite getapt. Resultat war dann das nach einem Tag im warmen Auto das Gewebetape gearbeitet hat und das Ruder ziemlich verzogen hat, unfliuegbar….Das noch aus der Praxis für die Praxis…

_________________

II : BlackHawk 500EP Pro
-SMC16 Scan/-Logictech LTG-2100T
-TS-Servos: HS 85MG/-Heckservo: Rc Toy HGD 250 MG
-Regler X-Fly 60A Protection Line
Parkzone Trojan T-28
Turnigy 35-48 Motor mit 12x8er Latte
Funjet
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Intelli Bipower Spezial/X-Charge EQ
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BeitragVerfasst: 02.09.2009, 12:59 
Zitat:
Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder, IHR beiden seit EINER Meinung! Das ich das noch erleben darf..Da steigt mir das Wasser in die Augen :lol:

*taschentuchreich* :mrgreen: :wink:


Nun zum Thema: Es wurde ja mit keiner Silbe bestritten, dass die T. nicht langsamer würde. Klar, das muss sie ja auch. Der Punkt ist halt der, dass die gleichzeitig auch seeehr instabil wird und du vermutlich dauernd am aussteuern bist. Wenn du die QR hingegen nach oben fährst, muss du kaum noch was aussteuern. Im Gegenteil: Du richtest die T. auf die bahn aus, setzt die Klappen und regulierst dann mit dem HR den Gleitwinkel. Aber um die Längsachse hat sich die T. dann regelrecht "festgebissen" und ist kaum noch aus der Ruhe zu bringen. Stärkere Seitenwinde musst du freilich trotzdem aussteuern, aber du musst nicht mehr "balancieren".

Um die T. nun auch mit nach oben gefahrenen QR langsam zu bekommen, musst du folgendes tun: Sobald die QR nach oben fahren - und das muss nicht nur ein bisschen sein -, nimmt die T. erstmal die Nase nach unten, was du zunächst mal zulässt, du willst ja Höhe abbauen. Sollte die Nase zu doll nach unten gehen, ziehst du eben ein bisschen, bis der Gleitwinkel wieder passt - aber denk dran: die Nase zeigt immer noch nach unten und die T. fliegt zunächst mal noch eher flott.
So, nun kommts: sowie die T. nur noch etwa eine halbe Spannweite überm Boden ist, nimmst du langsam die Nase hoch und schwebst die T. einfach aus. Sie wird automatisch immer langsamer, während du stets versuchst, eine Handbreit Höhe zu halten. Am Ende des Manövers steckt der Höhenruder-Knüppel im Bauchnabel und die T. setzt sich automatisch mit geringstmöglicher Geschwindigkeit ins Gras.
Liest sich traumhaft, gell?! ;) ist auch so! :)

Aber, das sei nicht verschwiegen: Diese Art der Landung - so wie es auch die Großen tun - will schon ein bisschen geübt werden. Das entspricht in etwa der Übung, einen Heli auf der Stelle schweben zu können. Denke also nicht, dass es kinderleicht sei.

Du magst dich nun fragen: Hey, wieso soll ich denn meine Methode aufgeben, die IST doch kinderleicht! Schon richtig, aber nur solange du DIESES Modell hast. Irgendwann hast du mal ein "richtiges" Modell, das nicht aus Schaum ist udn dann kannst und willst du es nicht länger riskieren, dass dir die Kiste runterfällt, weil die Strömung abgerissen ist. Und das WIRD sie, wenn die Flächen üblicherweise mit Folie bespannt oder gar aus GFK, also glatt sind.

Kurzum: Du magst damit JETZT noch wunderbar klarkommen und FALLS mit der T. doch mal die Strömung reißt, ist das ja kein Beinbruch. Aber sei dir stets bewusst, dass du dir da etwas angewöhnst, was später mal fatal sein könnte und was man eventuell nur schwer wieder umgewöhnen kann. Oder du kaufst dann NUR solche Modelle, die dann richtige Landeklappen haben. Dann bist du auch auf der sicheren Seite. Die sind halt gemeinhin immer etwas teurer - aber durchaus auch reizvoller. :)

Imho tust du aber trotzdem gut daran, gerade jetzt, wo das Modell noch so viele Fehler so leicht verzeiht, dir die richtige Methode anzugewöhnen. Später wird es nur schwieriger und u.U. eben auch teurer.

Egal, nun kennst du die Fakten und kannst dich entscheiden. Was du dann letztendlich tust, ist ja wie sonst auch immer einzig und allein deine Sache. :)


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BeitragVerfasst: 02.09.2009, 14:14 
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Registriert: 28.04.2006, 13:00
Beiträge: 4458
Wohnort: "Weltstadt der Hubschrauber"
Hallo Guido,
du hast das ja alles wunderbar und auch vollkommen richtig beschrieben. Trotzdem halte ich die Methode die QR nach oben zu stellen für einen Flieger wie die Trojan als ungeeignet.
Und zwar aus folgendem Grund:
Bei einem Fliegerchen mit hoher Gleitzahl - wie du sie gerne fliegst - muss man im Landeanflug den Auftrieb reduzieren, um überhaupt anständig und in geeigneter Strecke runter zu kommen. Dafür ist das Hochstellen der QR sehr gut geeignet.
Bei einem Motorflieger mit kleiner Streckung und relativ geringer Gleitzahl ist diese Massnahme nicht notwendig. Hier will man den Ca (den Auftriebsbeiwert) erhöhen und gleichzeitig den Widerstand erhöhen, was einen langsamen und, abhängig von der Motorleistung, auch einen steilen Anflug ermöglicht. Das erreicht mal aber nur, wenn man Landeklappen hat, die man nach unten ausfährt.

Fazit: Bei einem Fliegerchen, der keine Landeklappen hat würde ich auch keine QR nach oben stellen.

_________________
Grüße
Walter

Alptraum bei der Autorotationslandung: Vom Himmel hoch, da komm ich her und habe keine Drehzahl mehr.

Funke MX-16 mit Jeti 2,4GHz Modul TU
Razor 450 Pro, Jazz, LTG2100T & LTS3100G, 3x S3107
Raptor 50 mit OS Hyper, Alukopf, Aluheck, GY-401+9254, 3xHS-5625MG Digi, CSM RL10 Drehzahlregler


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BeitragVerfasst: 02.09.2009, 15:12 
Jaklar, Landeklappen eben, aber nicht die QR. Ist mir schon klar mit der Gleitzahl und ich bin hier auch nicht von Seglern ausgegangen, da das mit der Schränkung, die dabei entsteht, überall gleich is und immer die gleichen Probleme verursacht, bzwe eben nicht erst entstehen lässt. Es ist klar ein Kompromiss und ich sagte ja auch: Die von mir angesprochene Methode ist nicht so leicht. Gleichwohl kannst du die Trojan trotzdem so fliegen, da du ja statt der Klappen die ganze Fläche stärker anstellst. Es ist nicht ganz dasselbe, aber doch hinreichend, um für spätere Modelle gut üben zu können.
Ich sagte ja auch: Bei der T. ist es fast wurscht, was man macht, solange es funktioniert. Aber es hat eben auch den Haken, dass man später u.U. arg umdenken muß. Ausser man achtet darauf, dass das nächste Modell richtige Landeklappen hat, dann ist man mit allem aus dem Schneider. :)

Naja, mir ist's gleich, muss Ralf entscheiden und er macht dann schon das Richtige. :)


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