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 Betreff des Beitrags: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 05.11.2011, 19:59 
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Am Freitag sind endlich meine Teile für den FBL Umbau meines 4G6s aus China angekommen - übrigens per Einschreiben :|
Nach dem Einstellen der Steuerstangen erster Probelauf: Das Teil läuft viel ruhiger als der vorherige Paddelheli. Ohne nenneswertes Schwingen in Nick und Roll kann ich die Gyrogains fast vollständig aufdrehen
Allerdings reagiert er in Nick und Roll dermaßen aggressiv -für mich unfliegbar. Das merkt man schon, wenn man ihn in der Hand hält und Nick und Roll steuert.
Travel adjust für Nick und Roll am Empfänger will ich nicht runterdrehen, weil ich nicht weiß, ob ich damit nicht auch die Regelung beeinflusse. D/R hat der WK-2602 nicht, also muss Expo herhalten.
Nach dem ersten Probeschweber noch den Heckrotorgain hochgedreht und das Teil steht jetzt da im Schwebeflug wie angenagelt, reagiert zahm und brav auf jeden Steuerbefehl. Mit meinem 60-er Raptor durchaus vergleichbar. Auch die Performance scheint für "normales Fliegen", also kein 3D, völlig ausreichend.
Übrigens hab ich genau 8 Minuten im Schwebeflug gestoppt mit den üblichen 1S/600mAh Akkus.

Meine Komponenten:
- Sender WK-2602 (scheint für rundflug und auch 3D völlig ausreichend9
- Empfänger WK-2610S
- Heli 4G6 durch WK-2610S Umbau zum 4G6S, durch Komponenten vom V120D02 Umbau zum V120D0200mAh
- Akkus 1S/6

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Grüße
Walter

Alptraum bei der Autorotationslandung: Vom Himmel hoch, da komm ich her und habe keine Drehzahl mehr.

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 05.11.2011, 19:59 


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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 05.11.2011, 20:08 
Und wann sehen wir den Knirps mal? :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 05.11.2011, 20:10 
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Auf dem Platz dieses Jahr sicher nicht mehr.

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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 05.11.2011, 20:30 
Naja, dann wohl nie mehr. :(


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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 07.11.2011, 19:07 
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Da bin ich mal gespannt, ob der auch Nick braucht um geradeaus zu fliegen.
Bei meinem kriege ich das nicht ganz weg. :roll:

Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Bei Windstille macht der einfach nur Spaß und sackt auch beim Flare im Vorwärtsflug, schön langsam durch. :D
Er fliegt sich imho deutlich präziser als mit Paddeln. (den habe ich auch schonmal mit Paddel geflogen, war aber nicht meiner)

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[b]T-Rex 450 SE V2
, TS=Futaba 3107, DES 588 BB, X-Fly 40a, 2221-8
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T-Rex 500 ESP, TS= DS510, KDS800+S9254 Align Motor + Regler 60A, AR7000, Radix 430mm
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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 07.11.2011, 19:32 
Seltsam....Spinblades (FBL und asym.) haben wenig Vorlauf, solte eigentlich klappen.
Haste da eine Chance, einen kleinen Delta3-Effekt einzubauen, indem du die Position
der Kugeln am Blatthalter weiter raus setzt? Das sollte das Aufbäumen reduzieren,
den Rest schafft dann das Stabi vielleicht. Mach doch mal eine Nahaufnahme von Kopf. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 07.11.2011, 21:30 
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Heckenschneider hat geschrieben:
Da bin ich mal gespannt, ob der auch Nick braucht um geradeaus zu fliegen.
Bei meinem kriege ich das nicht ganz weg. :roll:

Ehrlich gesagt versteh ich überhaupt nicht warum du das unbedingt so willst. Das ist doch eine total besch.... digitale Fliegerei und hat absolut nichts mit der wirklichen Fliegerei zu tun.
Bei jedem Flächenflieger musst du, je schneller du fliegst, das Längssteuer immer mehr nach vone bewegen. Bei den Hubschraubern sollte es eigentlich genauso sein. Das verlangen zumindest die Zulassungsvorschriften. Manche Rotorsystem haben da aber Probleme, so dass sie nur schwache Längssteuerwegstabilität haben bzw indifferent sind. Alles andere ist wie in einem schlecht gemachten Computerspiel.

@Guido bevor wieder was wegen statischer Längsteuerstabilität kommt: Das hat überhaupt nichts mit dem Aufbäumen zu tun. Das Aufbäumen beschreibt einen dynamischen Vorgang, die statische Längssteuerwegstabilität dagegen einen statischen, wie der Name schon sagt.
Erinnerst du dich noch, dass wir mal drüber diskutiert hatten, wie man mit einzelnen "Heading" Hold Gyros eine Lagestabilisierung machen könnte. Ich hatte damals schon angemerkt, dass das dann eine bescheuerte Fliegerei wäre, aber einen Versuch wär's wert.
Ich versteh auch nicht, warum ein FBL System ein Lagehaltungssystem sein muss und kein Lagestabilisierungssystem sein können soll.
Ein Paddelsystem ist auch ein Lagestabilisierungssystem und kein Lagehaltungssystem und so würde ich das auch von einem FBL System verlangen

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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 07.11.2011, 21:48 
Ich sag dazu jetzt nix mehr. Entweder einer der FBL-Experten erbarmt sich hier und sagt wie es wirklich ist
oder wir müssen dann wohl warten, bis ich selber wieder einen fliegendes FBL-System habe.
Ich werd sonst selber noch ganz ballaballa. Ich dachte, ich wüsste es, aber scheinbar halt doch wieder mal nicht.
Meines Wissens und auch nach meiner Erfahrung nach bleibt der Rotorkreis in genau der Positiuon, in die ich ihn steuere
und ich erwarte auch nichts anderes.
Ich weiß, es nennt sich landläufig "Lagestabilisierung", aber faktisch ist so ziemlich jedes Stabi ein LageHALTUNGSsystem. Jedenfalls in meinem kleinen Kosmos. Wäre nett, wenn man mich da jetzt nicht alleine dumm sterben ließe. :oops:

Achja, wenn du bei MEINEN Fliegern den Knüppel loslässt, hast du in kürzester Zeit einen Fall für die Plastiktüte. :|
Meine Flieger sind fast immer absolut instabil. So wie du steuerst, so fliegen sie auch. Steuerst du nicht mehr, schlagen sie irgendwann ein.
Kommt dir das irgendwie bekannt vor? :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 07.11.2011, 21:59 
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Sniping-Jack hat geschrieben:
Achja, wenn du bei MEINEN Fliegern den Knüppel loslässt, hast du in kürzester Zeit einen Fall für die Plastiktüte. :|
Meine Flieger sind fast immer absolut instabil. So wie du steuerst, so fliegen sie auch. Steuerst du nicht mehr, schlagen sie irgendwann ein.

Redest du hier von Helis oder von Fläche? Das hat wiederum mit der dynamischen Stabilität und nicht mit der statischen Länssteuerwegstabilität zu tun.
Sniping-Jack hat geschrieben:
Kommt dir das irgendwie bekannt vor? :wink:

Ja, irgendwie schon, nur gesteuert hatte ich da schon. Das war vielleicht der Fehler :oops: :?

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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 07.11.2011, 22:48 
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W_Else hat geschrieben:
Bei jedem Flächenflieger musst du, je schneller du fliegst, das Längssteuer immer mehr nach vone bewegen.


Also mit dem Längssteuer (Steuerung der Längsachse) neige ich meine Flieger und Helis um die Längsachse, nennt sich Querruder und Roll. Da hast du dich leider etwas vertan.

Ich weiß ja nicht, was für Flächenflieger ihr schon durch die Luft gescheucht habt. Aber meine alte Curare habe ich so eingeflogen, daß sie bei jeder Gasstellung und Geschwindigkeit ohne nachsteuern kerzengerade flog. In Rückenlage mußte ich nur minimal Tiefe drücken. Jedes Kunstflugmodell, jeder Pylonrenner, jedes Speedmodell muß mit neutraler Trimmung kerzengerade fliegen, sonst kommt der Vogel nie auf Geschwindigkeit und wird sogar bösartig. Das von dir beschriebene Verhalten kenne ich nur von Trainermodellen mit tragendem Profil, die alleine durch ihre Geschwindigkeit steigen sollen. Das ist sozusagen eine Art einkonstruierte Abfangmechanik, die ohne nachsteuern einen Sturzflug aus genug Höhe abflacht und abfängt.

Soviel dazu :wink:

FBL-Systeme wie das Microbeast halten den Heli in der Lage stabil, in die er durch seinen Piloten gesteuert wurde. Das Walkera-System funktioniert eher wie eine Paddelsimulation beim V-Stabi, inkl. der nicht kompensierten Aufbäumtendenz. Die man auch bei den manntragenden Helis findet, dort müssen die Piloten auch die Geschwindigkeit mit Nick nach vorne halten. Was man als Modellpilot nun bevorzugt, ist doch Jedem selbst überlassen.

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Es wird oft gesagt "das geht nicht". Bis Jemand kommt der das nicht weiß - und es einfach tut :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 07.11.2011, 23:25 
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Schorch hat geschrieben:
W_Else hat geschrieben:
Bei jedem Flächenflieger musst du, je schneller du fliegst, das Längssteuer immer mehr nach vone bewegen.


Also mit dem Längssteuer (Steuerung der Längsachse) neige ich meine Flieger und Helis um die Längsachse, nennt sich Querruder und Roll. Da hast du dich leider etwas vertan.


Negativ! In der manntragenden Fliegerei - und davon rede ich hier, spricht man von Längssteuer oder auch Nicksteuer, auch Höhensteuer, was aber genau genommen nicht richtig ist, weil man damit nicht die Höhe, sondern den Anstellwinkel steuert. Die Höhe ergibt sich dann aus der zugeführten Leistung. Genauso, wie viele sagen mit dem Pitch steuert man Steigen oder Sinken. Mit dem Pitch steuert man die Lesitung und Steigen oder Sinken ergibt sich aus dem Längssteuer, von mir aus auch Nicksteuer, wenn dir das lieber ist.

I
Schorch hat geschrieben:
ch weiß ja nicht, was für Flächenflieger ihr schon durch die Luft gescheucht habt. Aber meine alte Curare habe ich so eingeflogen, daß sie bei jeder Gasstellung und Geschwindigkeit ohne nachsteuern kerzengerade flog. In Rückenlage mußte ich nur minimal Tiefe drücken. Jedes Kunstflugmodell, jeder Pylonrenner, jedes Speedmodell muß mit neutraler Trimmung kerzengerade fliegen, sonst kommt der Vogel nie auf Geschwindigkeit und wird sogar bösartig. Das von dir beschriebene Verhalten kenne ich nur von Trainermodellen mit tragendem Profil, die alleine durch ihre Geschwindigkeit steigen sollen. Das ist sozusagen eine Art einkonstruierte Abfangmechanik, die ohne nachsteuern einen Sturzflug aus genug Höhe abflacht und abfängt.

Soviel dazu :wink:

Leider hast du überhaupt nicht verstanden, von was ich geredet habe:
Was musst du machen, wenn du mit deiner Curare bei unveränderter Gas- und Trimmstellung die Geschwindigkeit erhöhen willst? Dann musst du drücken und den Knüppel in der gedrückten Stellung halten( oder eben trimmn, was auf's gleiche rauskommt), wenn du die neue Geschwindigkeit halten willst. Und wenn du noch schneller fliegen willst musst du noch mehr drücken und vice versa. Das nennt man statische Längssteuerwegstabilität. So soll sich jedes Fluggerät verhalten, ob manntragend oder Modell, das spielt überhaupt keine Rolle. Alles andere ist ne besch.... digitale Fliegerei.

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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 08.11.2011, 00:29 
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Bomberpilot

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W_Else hat geschrieben:
Leider hast du überhaupt nicht verstanden, von was ich geredet habe:
Was musst du machen, wenn du mit deiner Curare bei unveränderter Gas- und Trimmstellung die Geschwindigkeit erhöhen willst? Dann musst du drücken und den Knüppel in der gedrückten Stellung halten( oder eben trimmn, was auf's gleiche rauskommt), wenn du die neue Geschwindigkeit halten willst. Und wenn du noch schneller fliegen willst musst du noch mehr drücken und vice versa. Das nennt man statische Längssteuerwegstabilität. So soll sich jedes Fluggerät verhalten, ob manntragend oder Modell, das spielt überhaupt keine Rolle. Alles andere ist ne besch.... digitale Fliegerei.


Falsch, für mehr Geschwindigkeit muß ich nur mehr kurz Tiefenruder geben, die Trimmung bleibt dabei unverändert und das Modell beschleunigt dabei, ohne daß korrigiert werden muß. Beim dynamischen Kunstflug heißt einfliegen eben mehr Aufwand treiben, da müssen Schwerpunkt, EWD, Motorsturz-und Seitenzug aufeinander abgeglichen werden. Das Modell soll neutral fliegen, damit man sich ganz auf die zu fliegenden Figuren und das Ambiente konzentrieren kann. Wenn ich bei der Curare im Normalflug Tiefe drücke und halte, mache ich nur ein Loch irgendwo in der Erde, nichts weiter. Denn das Modell wird die Nase runter nehmen und bei weiter gedrücktem Tiefenruder die Nase immer weiter senken. Mit etwas Glück wird´s ein Außenlooping. Gebe ich nur kurz Tiefe, nimmt sie die Nase ein paar Grad runter, halt gerade so viel, wie ich gedrückt habe. Neutralisiere ich, bleibt die Maschine auf dieser Flugbahn, bis ich etwas anderes steuere - oder der Boden zu nahe ist. Genau so und nicht anders haben sich Kunstflugmodelle, Speedmodelle und Hotliner zu verhalten. Genau so haben Spitzenpiloten wie Bruno Giezendanner, Hanno Prettner und wie sie noch heißen, ihre RC-1 Modelle abgestimmt, und genau so wird es heute in der F3A Fliegerei immer noch gemacht. Was daran digital sein soll, verstehe ich jetzt wirklich nicht. Denn jedes bißchen Wind beeinflußt die Flugbahn und will uns die Figuren versauen, also müssen wir die Knüppel feinfühlig für Korrekturen benutzen. Wie beim Paddelheli auch. Fliegt der deswegen digital? Oder fliegt der digital, wenn er sauberst abgestimmt ist für F3C Fliegerei, nur weil er weitgehend neutral fliegt? Der Wind beeinflußt ihn trotzdem noch.

Das von dir beschriebene Verhalten trifft bei Flächenmodellen nur auf Trainer mit tragendem Profil zu, außerdem auf einige Scale und Semi-Scale Modelle. Es kommt dabei auf´s Vorbild an, eine Jadgmaschine wie eine Mustang wird man eher wie eine RC-1 Maschine abstimmen, einen Bomber oder eine Passagiermaschine eher wie einen Trainer.

Das kannst du mir getrost glauben, ich fliege seit 1978 Flächenmodelle, habe RC-1 und Pylonracing wettbewerbsmäßig betrieben und weiß, wovon ich rede. Ungefähr 10 Jahre in mehreren Wettbewerbsklassen waren dann mehr als genug, es war auf Dauer sehr stressig und der Spaß blieb irgendwann auf der Strecke. Jetzt, ohne diesen Streß, macht mir die entspannte Fliegerei seit vielen Jahren richtig Spaß. Aber gelernt habe ich bei der Wettbewerbsfliegerei sehr viel.

Wie das in der Großfliegerei aussieht weiß ich nicht. Da haben mir schon mehrere Leute Sachen erzählen wollen. Beispielsweise daß jede Maschine laut Vorschriften immer kopflastig sein muß, damit sie ungesteuert runter geht. Als ich mal in einer Piper J-3 mitfliegen durfte, konnte ich das Steuer übernehmen - war eine Maschine mit Doppelsteuerung - und da war keine Spur von Kopflastigkeit zu spüren. Gab man vorsichtig etwas mehr Gas, stieg sie leicht, nahm man das Gas auf einen bestimmten Punkt zurück, flog sie neutral, nahm man das Gas vorsichtig etwas weiter zurück, baute sie langsam Höhe ab. Sie flog sich fast wie ein gutmütiger Trainer als Modell. Ob das jetzt typisch für Sportmaschinen ist und eine moderne Cessna sich auch so verhalten würde, kann und will ich nicht beurteilen. Die alte Piper war jedenfalls sehr einfach zu fliegen, auch in Kurven.

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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 08.11.2011, 10:23 
@Walter:
Was Schorch über die Modelle sagt, stimmt absolut. Das war's, was ich meinte: Meine Modelle fliegen (fast) ganz genauso.
Und seit FBL nicht nur die Flächen, sondern auch die Helis. Ich habe absolut kein Problem damit, für mich ist das ganz
und gar keine "beschissene" Fliegerei, sondern ganz im Gegenteil: jetzt darf ich nicht mehr planlos in den Knüppel
rühren, wie man das bei beim Paddelheli machen kann, ohne dass was nennenswert bedrohliches passiert. Jetzt muss man
sehr exakt und akurat steuern, jeder Fehler wird umgehend umgesetzt. Klar, jeder der's net kann, wird "digital"
schreien. Aber nochmal: Da ist nix digitales, sondern endlich merkt man halt sofort, wenn der Pilot nur Bullshit am
Knüppel steuert. Korrekturstöße wie beim Paddel, das geht jetzt nicht mehr. Jetzt muss man selber gefühlvoll und
genau steuern. Und zwar nicht nur das Maß, sondern auch die Geschwindigkeit der Knüppelbewegungen müssen zu
jeder Zeit stimmen!
Kurzum: besorg dir eine präzise Mechanik, baue sie gewissenhaft zu FBL um und setze irgendeins der etablierten
Stabisystem ein und fliege damit. Ich verspreche dir, da lernst du erst das richtige Steuern. Musste ich auch (wieder)
lernen. Ging aber schnell, weil es im Grunde fast ganz genauso ist wie bei meinen Flächen.

Und nochwas: ich verwechsle da nichts. Du bist es, der da was verwechselst. ;) Beim Modell gibt es die statische
Längsstabilität nicht. Kein Stabi-Entwickler berücksichtigt die - nicht meines Wissens. Du redest von Manntragend, ich
redete von Michaels Modell, das dem Deinen ja sehr ähnlich ist. Und da IST es nunmal so, dass der Heli aufbäumen will
und das Stabi regelt es nicht aus. Sollte es aber! Denn in letzter Konsequenz läuft er Gefahr, dass er beim Schnellflug
die Kontrolle verliert, weil der Heli schlagartig unterschneidet. Oder auch sonst bei Laständerungen kommt es zu eher
unschönen Erscheinungen. Bei ihm weniger, bei meinem Lama mehr - wegen den total ungeeigneten Blades.

@Schorch:
Wann immer Walter von den Manntragenden redet, weiß er GENAU, was er sagt. Du meintest die Längsachse als
Bezugsachse für Drehungen, er meinte die Längsachse als Bezugsachse für die Bewegung. Und aus seiner Sicht hat
Walter natürlich recht. Und aus unserer Sicht....auch! :lol:
Nur bei den Modellen ist ab und an mal ein bisschen Misstrauen angebracht. Aber nur ein bisschen. ;)


Fazit: Ich verstehe deine Abneigung gegen ein Stabisystem, das meines Wissens tatsächlich ein Lagehaltungssystem
ist. Aber ich kann dir versichern, dass das nach einer gewissen Lernphase ein wirklich angenehmens, weil sehr präzises
steuern ist. Und es ist genau so weich und rund, wie du es steuerst. Das was du dir momentan wünschst, wäre mit
einem guten System wohl machbar, aber derzeit hat das keiner im Programm, da eigentlich niemand ein Bedürfnis
dafür hat.
Am ehesten wäre da noch das 3Digi geeignet, deinen Wünschen zu entsprechen. Bei deinem Walkera mag etwas
ähnliches passieren, aber ich vermute mal in Voraus, dass du recht bald feststellen wirst, dass das nur in einem engen
Rahmen so funktioniert, wie du es wünschst. Sobald du schneller fliegst oder es draußen böiger wird, könnten sehr
schnell ziemlich unangenehme Reaktionen auftreten. Ich rede da nur aus der eigenen Erfahrung. Keine Ahnung, ob
deiner bei Wetter auch so bockt, man wird es sehen. Das "Potential" dazu hat er jedenfalls, weil deine Software sich
nur graduell von der des Lama unterscheidet.
Warum das vermutlich nicht klappt, lässt sich auch erklären: Im Grunde versucht auch das Walkerasystem eine
Lagehaltung. Aber mangels qualitativ geeigneter Algorythmen schafft es das nicht und befindet sich daher in einem
ständigen Zustand "des versuchens", mir fällt grade kein besserer Ausdruck ein. Und durch die Reaktionsträgheit, die
du einstellst, damit das System nicht allzu hibbelig wird, kommt es immer wieder zu unerwünschten Reaktionen, wenn
du mal draußen fliegst.
Michael erwähnte es bereits: "wenn es Windstill ist, fliegt er gut". Und ich weiß: Wenn es windet, wird er nahezu
unkontrollierbar, sobald der Wind dreht (Böe) oder du die Wichtung wechselst. Da dreht der Stabi buchstäblich durch.
Ich hoffe, ich kann das noch abmildern über die Einstellungen, aber ganz werde ich das wohl nie wegbringen.

Naja, schaumermal, was deiner so tut, eventuell machts ja bei dir die neue Mischung aller Teile und alles spielt besser
zusammen als gedacht. Ich würde dir jedenfalls auch die tragenden Spinblades empfehlen. Das hat meineserachtens
nur Vorteile. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 08.11.2011, 15:49 
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Bomberpilot

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Sniping-Jack hat geschrieben:
jetzt darf ich nicht mehr planlos in den Knüppel
rühren, wie man das bei beim Paddelheli machen kann, ohne dass was nennenswert bedrohliches passiert. Jetzt muss man
sehr exakt und akurat steuern, jeder Fehler wird umgehend umgesetzt. Klar, jeder der's net kann, wird "digital"
schreien. Aber nochmal: Da ist nix digitales, sondern endlich merkt man halt sofort, wenn der Pilot nur Bullshit am
Knüppel steuert. Korrekturstöße wie beim Paddel, das geht jetzt nicht mehr. Jetzt muss man selber gefühlvoll und
genau steuern. Und zwar nicht nur das Maß, sondern auch die Geschwindigkeit der Knüppelbewegungen müssen zu
jeder Zeit stimmen!


Ich steuere ganz bestimmt nicht mit Korrekturstößen, sondern eher ganz sanft und weich. Das lernt man beim Kunstfliegen und auch beim Pylonracing. Ein sanft gesteuerter Heli fliegt ruhig, egal ob Paddel oder FBL mit Stabi. Mit "digital" meine ich nur diese unnatürliche Neigung, überstabil zu sein wie ein Heli im Computerspiel - da ist deutlich mehr Stabilität drin als bei Koaxen im Schwebeflug. Aber das kann man mit der richtigen Einstellung etwas kompensieren, daran muß man halt arbeiten. Beim Microbeast hat das Update auf die gerade aktuelle 3.schießmichtot den von mir gewünschten Erfolg gebracht. Jetzt kann ich es so einstellen, daß der Heli sich realisitischer anfühlt, mehr nach Heli halt. Ein V-Stabi oder Rondo würde mir mit dem Paddelsimulationsmodus natürlich eher liegen, was mir definitiv gut liegt, ist das Align 3G. Das ist auch "nur" eine Paddelsimulation und daher konnte ich damit auf Anhieb sauber fliegen, ohne viel einzustellen. Leider zicken manche 3G auch gerne mal rum, besonders der Heckgyro kann Kopfweh verursachen.

Jedenfalls habe ich hier im Forum schon ein paar gute Denkansätze bekommen, die dazu führen könnten, daß ich mich doch noch mit dem Microbeast anfreunde.

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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 08.11.2011, 15:53 
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Schorch hat geschrieben:
Mit "digital" meine ich nur diese unnatürliche Neigung, überstabil zu sein wie ein Heli im Computerspiel - da ist deutlich mehr Stabilität drin als bei Koaxen im Schwebeflug.

Genau das ist der Punkt, den ich auch (zumindest theoretisch) bemängele. Warum widersprichst du mir dann ständig? :wink:

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