Hallo, Dragonisten.
Sehe ich das richtig, daß sich bei Pitch am DF60B die TS senkt, also die Vergrößerung des Anstellwinkels durch eine TS-Bewegung nach unten erfolgt?
Und noch eins: der Anstellwinkel-Bereich geht offensichtlich von netativ bis positiv. OK, für den 3D-Flug sollte das ja auch so sein. Kann ich für den Fall, daß ich am Kunstflug nicht interessiert bin, diese Spanne von Null bis positiv verändern, also auf die abtrieberzeugenden, negativen Anstellwinkel verzichten? Oder tue ich mir hinsichtlich der Autorotation damit keinen Gefallen? Bei mir sollte der Heli lediglich schwebe- und rundflugtauglich sein. Habe es eben mehr mit der Gemütlichkeit.
Gruß
wama
Also ich hatte bei meinem 22e (ich weiß, anderer Heli, aber ähnliche Problematik - abgesehen von der AuRo) anfangs, als ich noch die Drehzahl zusammen mit dem Anstellwinkel verändert hatte, keine großen Probleme zu "landen".
Wenn du aber mit Konstanter Drehzahl fliegst wirst du Probleme beim Landen bekommen, sobald Wind weht. Da Du die Drehzahl dann ja nicht mehr ändern kannst, außer komplett aus, drückt Dich der Wind nach oben, und verhindert so, daß du landen kannst.
Bei AuRo brauchst ist der Negative Pitch zwingend Notwendig, da du sonst die Fallenergie nicht in Rotation "umwandeln" kannst, und somit abstürzt oder zumindest sehr hart aufsetzt.
Korrigiert mich bitte, wenn ich was Falsch ausgeführt habe, ansonsten hoffe ich, Dir geholfen zu Haben.
richtig, beim 60er - Rotorkopf geht die TS bei Pitch-erhöhen nach unten.
Zum Negativpitch: stimmt was ResQ sagt, ist wie im richtigen Leben: wenn er erstmal oben ist,
kriegst Du ihn kaum wieder runter Also mindestens mal 2° negativ einstellen, auch bei drehzahlgesteuertem Fliegen, in einer
Ablösung ist sogar das zu wenig...