Hi, Leutz
Gibt es bei Quazen eigentlich auch unterschiede (ja gibt es) ich meine wie zwischen Walkera und Graupner.Z.B ich hab Graupnerquarze und will die in eine Walkera Funke bauen oder Umgedreht, Ich hoffe es wurde Verstanden...
Hallo Fliese,
du hast es ja selbst geschrieben, es gibt Unterschiede bei den Quarzen:
Es gibt zum Beispiel Serienresonanzquarze, Parallelresonanzquarze, dann gibt es Quarze, die auf der Grundfrequenz schwingen und solche deren Oberwellen verwendet werden. Dann gibt es unterschiedliche Toleranzen, z.B. müssen die Quarze für die SSS-Empfänger sehr genau auf der vorgegebenen Frequenz schwingen. Bei Walkera hab ich meine Zweifel, ob das so ist.
Dann gibt es auch noch Unterschiede bei den Empfängern, die unterschiedliche Quarze verlangen. Doppelsuperhetempfänger brauchen z.B. eine völlig andere Quarzfrequenz als Einfachsuperhetempfänger.
Wenn du wissen willst, ob du einen Graupnerquarz in einem Walkera Empfänger benützen kannst hilft nur ausprobieren, aber mit Reichweitentest
Hallo Fastsonic,
es gibt eigentlich keine speziellen Doppelsuperquarze, Doppelsuperquarze sind ganz normale Quarze, die eben auf einer anderen Frequenz schwingen.
Funktionsprinzip Superhetempfänger: Das vom Sender ausgesendete Signal wird in einer Eingangsstufe gefiltert und verstärkt, danach wird es mit einer festen Frequenz gemischt (wird bei uns durch den Empfängerquarz erzeugt). Als Mischprodukt entsteht die Differenz aus Sendefrequenz und Quarzfrequenz (Sendefrequenz zB. 35,120 MHz - Quarzfrequenz 34,665 MHz = 455kHz) das ist die sogennante Zwischenfrequenz (ZF). Die wird weiter verstärkt, gefiltert und demoduliert.
Funktionsprinzip Doppelsuperhetempfänger.
Bis zur Mischung wie oben. Bei der Mischung wird aber eine 1. ZF erzeugt, die höher liegt als die ZF vom Superhetempfänger (Sendefrequenz 35,120 MHz - Quarzfrequenz 24,420 MHz = 10,7 MHz = 1. ZF)Diese 1. ZF wird gefilter und verstärkt und mit einer 2. Frequenz gemischt (1.ZF 10,7MHz - 10,245 MHz = 455kHz = 2.ZF). Mit der 2. ZF wird weiter verfahren wie oben. Die Frequenz des zweiten Oszillators ist unabhängig vom Kanal immer die selbe und wird entweder mit einem im Empfänger fest verlöteten Quarz oder einem Keramikresonator erzeugt.
Der Vorteil eines Doppelsuperhetempfängers ist eine wesentlich schmälere Bandbreite.
Man sieht aber, dass im Empfänger bei gleicher Kanalnummer ein Quarz mit völlig andere Frequenz benötigt wird.
ich staune jedesmal über die Fachkompetenz Deiner Beiträge.
Woher hast Du soviel Wissen aufgesaugt? Ich finde das erstaunlich wieviel Du über das Helifliegen mit all seinen Komponenten weißt.
Hallo Michael,
Danke für das Kompliment.
Die Fliegerei und Modellbau hat mich seit frühester Kindheit brennend interessiert. Selbstverständlich wollte ich auch eine Fersteuerung. Leider konnte ich mir die aber damals nicht leisten und so ist mir nichts anderes übrig geblieben, als eine Fernsteuerung 4-Kanal Digital/Proportional incl. Sender Empfänger und Servoelektronik für vier Servos im Empfänger integriert selbst zu bauen, allerdings damal in den 1960-er Jahren noch im 27MHz Band. Die Schaltbilder und das Platinenlayout hatte ich allerdings aus den "Modell" Heften. Mit dieser Anlage bin ich damals auch viel crashfrei geflogen. Weil ich dann aber in die manntragende Fliegerei eingstiegen bin, ist die Modellfliegerei ins Hintertreffen geraten. So hab ich die letzten 30-35 Jahre nichts mehr gemacht und erst vor ein paar Jahren wieder mit der Helifliegerei angefangen.
Walter ist echt Spitze...Ehrlich...Hilft immer.
Zu den Qarzen , nach meinen Versuch mit dem Quarzpaar von WK. was ich noch in meiner Kiste gefunden hab kann ich sagen, mit Graupner MX 12 und R700 nicht kompatiebel. Sade ich dachte ich hätte ein Paar auf ersatz-