Technik, Macken und Probleme des T-REX
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"Tödliche" Blätter: Verringerter Auftrieb durch Fl

16.05.2008, 21:56

Hi Ihr,


heute abend war ich erstmals wieder im Sonnenuntergang mit meinem Rex unterwegs. Ganze 20 Minuten Schwebeflug und zum Schluss gaaanz laaangsame Achten. Wir müssen uns erst mal wieder aneinander gewöhnen.

Nach dem ganzen Theater und den vielen Störungen habe ich ja nun überhaupt kein Vertrauen mehr in die Maschine: ich fürchte ständig, dass der gleich zu Boden geht. Zumindest habe ich nach den beiden unfreiwilligen Autorotationen gelernt, dass der SMC ein wirklicher Sicherheitsgewinn ist: dann zuckt der Heli nicht durch die Gegend, sondern geht wohlgeordnet mit Fail-Safe zu Boden. Hatte da ja einen eingenen Thread aufgemacht:
http://www.iphpbb.com/board/ftopic-5894 ... 15708.html

Ich habe ja auch gelernt, dass man sich nicht zu früh freuen darf. Ich dachte ja schon einmal, jetzt habe ich es endlich. War aber nix. Jetzt hat er zumindest mal 20 Minuten geschafft. Warten wir es ab, womit der mich noch überrascht... :?

Jetzt schaue ich mir nach dem Flug die billigen Holzies an (die anderen 3 Blätterpaare habe ich mittlerweile alle geschrottet, und Blattschmied hat noch nicht neu geliefert): da finden sich doch an der Nasenleiste etliche Leichen. Wenn ich da an meinen Kollege denke, der seinen Mikado immer aufs sauberste insbesondere bezüglich der Blattnasenleiste macht, damit er keinen Strömungsabriss hat und den besten Auftrieb... Wie kriegt man sowas schonend wieder runter... Sonst rubbel ich da mal mit Wasser und Schwamm dran rum. Sehen Eure auch so aus? Bisher war ich mit dem DF4 meist nur nachts unterwegs (der dreht ja auch langsamer) und die letzten Rex-Flüge waren vor den Störungen im Januar, da gab es noch keine Fliegen...

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Viele Grüße,
Roger

16.05.2008, 21:56

16.05.2008, 22:04

Ich putz mit Fensterreiniger drüber. :lol:
Strömungsabriss kann es bei mir nicht geben, die werden sooo platt gedrückt. :twisted:

16.05.2008, 22:39

Ich nehm auch Glasreiniger, geht damit prima.

Das mit den Fliegen auf den Blättern wird noch schlimmer, das Jahr fängt erst an. :wink:

Wenn Du mit dem Rex 20min durchgehend in der Luft bist, wundert es mich nicht, das Dir der Heli gelegentlich abschmiert. Der ist IMHO von der Wärmeentwicklung her nicht für 20min. Flug geeignet. Weder der Heli, noch der Lipo mögen solche Einsätze. Motor und Regler kommen mit Sicherheit in kritische Temperaturbereiche.

Ich fliege meinen Zoom maximal 10min meist, 8min, dann leidet der Lipo nicht so, anschließend ist der Motor und Regler seehr gut temperiert.

Der Regler verträgt Spitzen von 45A und der Motor ist wirklich nicht schwach.
Aber wenn ein Motor läuft wird viel der Energie direkt in Wärme umgesetzt.

Ich könnte mir vorstellen, wenn Du Abkühlpausen einlegst und kürzere Flüge machst, werden die Störungen weniger.

Der T Rex ist ein Heli, der sich schon tausendfach bewährt hat, der fliegt
wenn er sorgfältig aufgebaut und eingestellt ist, tadellos.

Ist nicht bindend, nur meine Meinung. 8)

Gruß
Zuletzt geändert von Heckenschneider am 16.05.2008, 22:45, insgesamt 1-mal geändert.

16.05.2008, 22:44

Jojo, die Blätter sehen seit kurzen wieder wie die Sau aus...

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Ein paar Spritzer "Frosch" Fensterreiniger wirken wahre Wunder.

16.05.2008, 22:51

Was hast Du denn gemacht?

Hast Du einen Fliegenschwarm durchflogen, oder warst Du am Seeufer fliegen. Die Blätter haben ja in Fliegen gebadet. :D

16.05.2008, 22:52

Eigentlich tuts fast jedes Reinigungsmittel, man darf nur nicht zu lange damit warten, am besten gleich nach dem Flug.

Ich nehm meist ein mit Isopropanol angefeuchtetes Tuch (da muss man hinterher nicht "abtrocknen" ;)).

Um so glatter die Oberfläche um so besser bekommt man das Zeugs wieder runter. Also da machen sich dann auch CFK-Blätter bezahlt :roll:

Beim DF4 mach ich mir aber gar nicht die Mühe ;)

16.05.2008, 23:01

Heckenschneider hat geschrieben:Was hast Du denn gemacht?

Hast Du einen Fliegenschwarm durchflogen, oder warst Du am Seeufer fliegen. Die Blätter haben ja in Fliegen gebadet. :D
Eine blühende, schon lange nicht mehr gemähte Wiese reicht da schon aus. Besonders in den Abendstunden wird man hier schnell mal zum Massenmörder... :twisted:

17.05.2008, 01:28

Hi,
wenn man die Blätter leicht mit Silikonöl einreibt bleiben die Fliegen nicht so fest kleben und man bekommt die noch leichter ab.

silikonöl deshalb weil es fast keinen Dreck anzieht wie normales Öl

Gruß
Torsten

17.05.2008, 08:58

Hallo Leuts

Reiniger brauchts m.M.nicht...

abends nach dem flug:Zewa-Wasser-wisch und weg... :wink:

und nachtrocknen....

Gruss Thomas

17.05.2008, 09:06

Hi zusammen,


na, dann bin ich ja nicht der einzige mit dem Problem... :wink:

@Heckenschneider: na, das waren meine 2 Akkupacks zu je 10 Minuten Flugzeit. Dazwischen gab es 5 Minuten Pause. Nach meiner Meinung reicht das völlig: Der Motor war etwa 40 Grad, der Regler vielleicht 30. Der einzige Hitzkopf war der Akku mit 50 Grad, und der wurde ja getauscht. Ich werden mir noch so ein Thermogun besorgen, denke ich.

Wo wir dabei sind: was nutzt Ihr denn für die Messung? Da kann man ja so allerhand Kram kaufen. (Meine OBU wird zukünftig auch noch Motor- und Akkutemperatur erfassen und passend je nach Setup Alarm auslösen...)

Aber ansonsten muss ich schon zustimmen: einen Temperaturcheck sollte man schon machen!

Viele Grüße,
Roger

17.05.2008, 10:33

Fliegendreck:
Rubbel ich mit dem Daumen runter und wenn mal eine nicht will, kommt der Fingernagel.

Strömungsabriss:
Das ist - mit Verlaub - Stuss. Eine verwirbelte Strömung vermag dem Profilverlauf länger zu folgen. Es ist also vielmehr so, dass ein verdrecktes Blatt steiler angestellt werden kann als ein sauberes. Dort reißt dann die Strömung mit einem Schlag ab. Aber afaik passiert das nicht bei den am Heli einstellbaren Pitchwinkeln.
Denn Strömungsabriss bedeutet auch: kein Auftrieb mehr! Der Heli müsste also trotz Pitch vom Himmel fallen - zumindest so die Theorie.

Dafür verursacht der Fliegendreck nicht unerhebliche Verluste. Das geht auf die Flugzeit und das Blatt wird "weicher". Nein, nicht wirklich, aber es wird durch die vielen kleinen Verwirbelungen weniger präzise reagieren.
Doch selbst das sollte eher als akademischer Verlust gesehen werden.
Ich glaube kaume, dass hier in diesem Forum viele unterwegs sind, die derartig geringe Veränderungen wirklich bemerken.
Ich persönlich maße mir das jedenfalls nicht an. Ich flieg einfach und ich kann nicht sagen, dass mich der Fliegendreck je daran gehindert hätte. ;)


System-Hitze:
Also meine liebe Heckenfräse ;), ich glaube, da hast du doch etwas wild spekuliert. Eine Korrelation zwischen Hitze durch Belastung und Störungen kann nur dann hergestellt werden, wenn eine Komponente einen Wackelkontakt hat unbd dieser durch steigende Hitze ausgelöst würde. Doch das ist eher selten der Fall.

Generell wird da bei den Komponenten meist viel zu viel Geschisse gemacht, wenn sie mal ein bisschen mehr als handwarm werden.
Seltsamerweise sieht man es genau dort noch am ehesten recht lax, wo es tatsächlich Probleme macht: die Lipos! Wenn die deutlich mehr als warm werden, bedeutet das nix Gutes. Entweder zu nahe ans Ende geflogen oder generell zu stark belastet (zu wenig C). Das schädigt den Akku, bzw. bewegt man sich mehr oder minder dicht am Limit.

Flugzeit:
Die sagt überhaupt nichts aus, ob der Akku nun in gefahr war oder nicht. Nur die entnommene Energiemenge hat da Aussagekraft und die wurde nicht genannt.

Wärmeverluste:
Nur weil ein Motor oder Regler heiß wird, sagt das nicht, rein gar nichts über die Verluste aus! Das einzige, was zählt, ist die ABGEGEBENE Energiemenge über die Betriebszeit. Und die wiederum hängt von der Oberfläche, sowie von den verwendeten Materialien ab.
Da nun so ein Rex-Motörchen nun wahrlich keine großen Oberflöchen hat, kann er auch nicht viel Energie abstrahlen. Folglich ist auch die Verlustleistung längst nicht so groß, wie manche meinen mögen, sonst würde der Mot ja durchbrennen. So ein 450er Mot und ein Regler strahlen zusammen viiiielleicht so viel Energie ab wie eine 10W-Birne. Wird ja schon eine 25W-Glühlampe so heiß, dass man sie nicht mehr anfassen kann.
Kurzum: was bitte jucken mich 10 Watt Verlust in einem System, das 2-400W zum Fliegen verbrät? :lol:

Also: immer dran denken, dass man die richtige Hausnummer im Auge behält. ;)

17.05.2008, 10:45

Die Temperaturen mal wieder. :lol:

Wenn der Motor seine 50-60° erreicht verbrennt man sich gefühlsmäßig die Finger, was aber gar net so wild ist und nur unser eigener Schutzmechanismus.
Die Temperatur ist recht hoch aber noch in einem Bereich, in dem der Motor keinen Schaden nehmen sollte.

Bei den anderen Komponenten sieht es ähnlich aus, kritisch sind immer Akku, Regler und Motor.
Der Lipo fühlt sich um die 35° verdammt wohl, da kann er seine Leistung sehr gut abgeben, ist aber noch nicht zu warm um irgendwelche Schäden davon zu tragen.
Der Regler sollte ähnlich dem Motor anzusiedeln sein.

Wenn meine Komponenten Handwarm sind bzw. sich "heiß" anfühlen ist es für mich so weit im grünen Bereich, wie ich locker 10Sekunden meine Finger drauf lassen kann. Darüber mach ich mir dann doch ein wenig Gedanken ob da irgendwas an der Auslegung nicht ganz stimmt.

Also entweder der Regler zu sehr im Teillastbereich oder generell überfordert. Bei Motor und Akku ob sie unterdimensioniert sind.
Ab dem Punkt nehme ich aber auch ein Thermometer zur Hilfe, man verschätzt sich ansonsten doch sehr und macht sich nen Kopp um gar nichts.^^

Die von mir beschriebenen Temperaturen sind jetzt nur eine Einschätzung von mir, also keine genauen Werte bei denen man irgendwas garantieren kann. ;) Ohne Gewehr (Gewähr) und so. :n79:

17.05.2008, 11:00

Korrigiere "handwarm" zu "mehr als 35°". ;)

Wobei ich es so sehe: wenn der Akku ausreichend dimensioniert ist, wird er kaum mehr als Umgebungstemperatur haben. Wenn man jedoch versucht, in die optimale Betriebstemperatur zu gelangen, wird der Grat ohne Termometer auch schon wieder ziemlich schmal. 35° als Strahlungswärme sind nämlich nicht mehr handwarm, sondern deutlich mehr als das - jedenfalls gefühlt. Doch wie soll man nun beurteilen, ob der Akku noch im grünen Bereich ist oder nicht mehr? Ohne Termometer nicht ganz leicht.

Daher bleibe ich dabei: Regler und Motor werden meist überschätzt, während man ausgerechnet beim Akku oft zu tolerant ist (war bei mir nicht anders: "boahey, guckma, de' Akku issja mal richtich heiß!" - sprachs und schob den nächsten rein um ihn ebenso heißzufliegen. :oops:

Daher halte ich es neuerdings eher so: Akku wird so gewählt, dass er sich möglichst kaum bis wenig erwärmt, denn das kann ich dann noch gut abschätzen (Alles unter 40° ist gut, das traue ich jedem zu, abzuschätzen).
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