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BeitragVerfasst: 20.04.2007, 08:34 
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Dekobein hat geschrieben:
Aber ich gebe zu, dass ein E-Heli immerhin auch von 'nem Deppen eingestellt werden kann, der beim Verbrenner das Drosselküken vom Auspuff nicht unterscheiden kann. :wink:

Grad erst gesehen.. aber da kommt mir spontan der Spruch "It's not a bug, it's a feature" in den Sinn. Wenn ein komplizierter Aufbau jetzt schon Grundvoraussetzung für ein gutes Produkt ist, dann müssten die ganzen Manager ja alle bei Ikea einkaufen ;)

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Verfasst: 20.04.2007, 08:34 


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BeitragVerfasst: 20.04.2007, 09:02 
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Jagdflieger
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Ziemlich einfach:

Mein T-Rex 450 SE mit eher leichter Ausstattung: wiegt nicht 750, sondern 840 Gramm. Der V2 ist definitv schwerer, nicht leichter (Verstäktes Chassis, dickere Blattlagerwelle, etc.

Wenn man von den Akkus ein wenig was haben will; siehe dieser Fred, dann sollte man sie nicht über 15c belasten. 10 Volt X 30 Ampere = 300 Watt, max! OK, geh an die 20c, dann geht das zuminedst theoretisch; dann sind die Akkus aber nach 30 Zyklen hinüber.

Der 450F Motor, mit dem Daniel Jetschin seinen Rex fliegt ist mit 250 Watt angegeben (auf der JGF Website). Das ist wohl eher realistisch; bei TRexTuning.com werden für den 450F sogar nur 210 Watt angegeben.
Der rex von Jetschin muss ein Spezialrex sein. Wenn der den Motor abschaltet bleibt der HeRo sofort stehen. Irgendwas ist da anders.

Also rechne ich mal für meinen SE: 250 Watt / 0,84 KG = 298 Watt / KG

OK, es gibt den SS23, der wiegt aber noch mal 45 Gramm mehr und das Akku Problem wird noch größer!
Hilft also nur Runter mit dem Gewicht beim Rex! Aber wie? Meiner ist eh schon leicht. 450F Motor, HS65 an der TS, GY240 und 61Speed am Heck. Wenn ich mir vorstelle, dass ja viele den GY401 mit Digitalservo rumschleppen, dann wird deren SE irgendwann 900 Gramm wiegen.


Wenn Du im Rappi den TT Motor nimmst, dann solltest Du für den Rex aber nen 180er Walkera BL einplanen. :wink: Die sind Qualitativ ebenbürtig. Der Webra Motor hat bei gleichem Gewicht 2,2(!) PS. OK, beim Gweicht habe ich wohl geschummelt, denn ich habe mit 3000 Gramm gerechnet (sorry for that), man kommt wohl nicht über ein halbes KW / KG.

Gruß vom See

Carsten

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BeitragVerfasst: 20.04.2007, 09:36 
@ Okke:
Gib den Flightpowers bitte recht schnell recht dreckig. Kann es kaum erwarten. :n162:

@ Grinch:
Die "3-D-Fliegerei" mit dem Hubschrauber kam Ende der 80er Jahre v.a. in den USA auf. Anfang der 90er trieben die ersten ausländischen 3-D-Freaks dann auch in Deutschland ihr Unwesen und sorgten in den Kreisen der erlauchten Kunstfliegerszene für runde Augen. Ganz taufrisch ist die Klamotte also nicht.
Zum Thema "valide Aussagen bei der Hubifliegerei": Ich hatte gestern auf der Intermodellbau das Vergnügen, Herrn Glatthorn kennenzulernen. Er erzählte mir u.a. vom Thema der Diplomarbeit eines guten Freundes: (sinngemäß) "Was passiert mit einem Rotorblatt während es eine Umdrehung zurücklegt". Fazit: Er hätte über das Thema zusätzlich noch 'nen Sack Dissertationen anfertigen können, ohne zu einem Ergebnis zu kommen, welches alle (!) physikalischen Aspekte abdeckt. Die Thematik Hubirei ist dermaßen kompliziert, dass ich als technischer Laie mich lieber an erfahrene Ingenieure halte, die vom Fach (aber nicht unfehlbar!) sind, als an einen (!) Schulabgänger, der nur 'ne Menge Erfahrung gesammelt hat aber höchstwahrscheinlich auch nur 'nen Bruchteil der technischen Zusammenhänge kennt. Auch wenn Michael Schumacher hervorragend mit schnellen Autos umzugehen (!) weiß, qualifizert ihn dies längst nicht zum erfolgreichen Motoren- und Reifenkonstrukteur :wink:
Bzgl. "It's not a bug, it's a feature": Der Umgang mit Elektroantrieben ist für mich wesentlich komplizierter als der mit Verbrennungsmotoren. Und dass ein Großteil der Forennutzer ebenfalls Schwierigkeiten damit hat, belegen die Diskussionsthemen zu Genüge. Folglich können wir die Mär vom "einfachen" Elektroantrieb getrost in die Tonne treten. :wink:

@ Azzurra: Ich halte die langfristige Kostenfrage hinsichtlich der Energieversorgung (Sprit oder Strom) mittlerweile für nebensächlich. Fakt ist, dass die Einsteigskosten beim leistungsstarken E-Heli in der Kategorie 30er-50er größer als beim Verbrenner sind - dies scheint einer der wesentlichen Gründe zu sein, weshalb sich viele ehemalige Rex-Flieger im Nachbaruniversum als Ergänzung 'nen Stinker zugelegt haben. Das sagt aber nix über die Folgekosten aus. Ich kenne Piloten, die im Jahr 150 Gallonen Methanol verfliegen. Je nach Spritsorte kommt man hier locker auf 3.000,-. Andere verjuckeln jährlich 10 l Schnaps und legen 50,- auf den Tisch, weil sie nur zweimal im Monat ihren Scale-Hubi mit 4-Takt-Motor über den Platz quälen. Was Lipo-Zellen kosten, hast Du ja bereits dargelegt. Das Laden der Batterien ist übrigens auch nicht kostenlos! Fazit: Wer viel fliegt, zahlt viel für die Energieversorgung. Egal ob V- oder E-Antrieb. Wer es billig will, muss auf 'ne Kuhweide ziehen und sich dem Hangflug mit EPP-Fliegern widmen :wink: .
Im Winter wirst Du übrigens mehr Spaß mit Methanol als mit Lipo haben. Die "Wetterfühligkeit" ist in der Regel weniger von Bedeutung als z.B. die Höhenlage. du wirst allerdings, wie Jax schon angedeutet hat, nicht darum herum kommen, Dich nach einem adäquaten Flugfeld umzusehen (Lärm, Aufstiegserlaubnis, Sicherheit etc.)


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BeitragVerfasst: 20.04.2007, 10:18 
Du hast noch was vergessen: Eine längere Predigt endet immer mit...

"AMEN!" :twisted:

:wink:


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BeitragVerfasst: 20.04.2007, 11:56 
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Buschpilot
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Azzurra hat geschrieben:
Der 450F Motor, mit dem Daniel Jetschin seinen Rex fliegt ist mit 250 Watt angegeben (auf der JGF Website). Das ist wohl eher realistisch; bei TRexTuning.com werden für den 450F sogar nur 210 Watt angegeben.
Der rex von Jetschin muss ein Spezialrex sein. Wenn der den Motor abschaltet bleibt der HeRo sofort stehen. Irgendwas ist da anders.


naja so spezial ist der nicht ;) eine lösung für ein nichtdrehendes Heck ist ein anderes zahnrad von Steffen K ausm RHF Forum. das heck ist dabei entkoppelt. Sowie der motor ausgeht dreht nur noch der Hauptrotor das untere HeRo zahnrad bleibt stehen.
ein drehmoment ausgleich ist nicht mehr nötig! Beim rex ist das mitdrehende heck eher störend, verschenkt viel energie.
so sieht das ganze aus: http://www.rc-heli-fan.org/album_pic.php?pic_id=4497


daniel fliegt irgendwas selber gebautes: "Daniels Lösungs .... suchen .... finde ich auf die Schnelle nicht, eine (Holz/GFK?) Distanzscheibe zwischen beiden Zahnrädern verschraubt, spreichen vom Zwischenrad rausgeschnitten.."

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BeitragVerfasst: 20.04.2007, 12:39 
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Jagdflieger
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@Dekobein:
Zitat:
Wer es billig will, muss auf 'ne Kuhweide ziehen und sich dem Hangflug mit EPP-Fliegern widmen

Im Ernst: Mein EasyGlider Electric macht einen Riesenspaß! Ich hab den Antrieb neulich nur ein einziges Mal gebraucht und bein dann 2 Stunden geflogen; mit nem NiMh 8 Zeller! Aber mit Segel Acro und wieder Aufdrehen!

@jax:
Danke für das Foto, das muss ich mir mal genauer ansehen. Allerdingens ist ein Heli mit drehendem Hero wesentlich manövrierfähiger. So muss man ja mit richtig ordentlich vorwärts Fahrt autorotieren, damit er kontrollierbar bleibt. Für Daniel sicher kein Problem, aber für mich...
Bei einem Manntragendem bist Du auch froh, wenn du ins Pedal treten kannst, um die Nase in den Wind zu drehen.
Fliegt Daniel seine 4 Minuten Indoor Brutalo Kür nicht mit 1800er Akkus? Wahrscheinlich aus Gewichtsgründen! Ich hatte mal nen 450X, in Vollplastik mit Kohle Hero und HS55 / HS50 Austtattung. Obwohl der nur einen 430L Motor hatte war er aber von der Steigleistung her beeindruckend. Muss mal nachgucken, aber mit den 1500er Akkus hat der so um die 650 Gramm gewogen.


Mit dem Flugplatz könnt Ihr mir bitte helfen: Die Wiese ist 2 km vom Ortsrand, der Eigentümer (Gemeinde) hat nix dagegen, und der Rappi wiegt mit 3300 Gramm unter 5 Kilo. Ich dachte, dann dürfte ich?

Das ganze ist bei mir im Moment finanziell rein akademisch, da ich kämpfe, den Rex überhaupt behalten zu können.

Gruß vom See

Carsten

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Zuletzt geändert von Azzurra am 20.04.2007, 14:49, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 20.04.2007, 13:57 
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Buschpilot
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vorwärtsfahrt brauchst eigentlich nicht beim auro.. das heck dreht normal ja nicht weg, da kein drehmoment mehr ausgeglichen werden muss.. einzig Problematisch stell ich mir Wind vor der das heck wegdrehen lässt.
Aber mal ehrlich man muss so schnell sinken das der kleine Rex überhaupt nach na auro landbar ist da freut man sich lieber über mehr kopfdrehzahl als ein unkontrollierbares heck :D

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BeitragVerfasst: 20.04.2007, 17:04 
Azzurra hat geschrieben:
Mein EasyGlider Electric macht einen Riesenspaß!

:n107:

Azzurra hat geschrieben:
Mit dem Flugplatz könnt Ihr mir bitte helfen: Die Wiese ist 2 km vom Ortsrand, der Eigentümer (Gemeinde) hat nix dagegen, und der Rappi wiegt mit 3300 Gramm unter 5 Kilo. Ich dachte, dann dürfte ich?


Wenn Du noch 'ne "Wildflugversicherung" hast (z.B. DMFV + Zusatzvers.), spricht vorerst nix dagegen. ABER: Ich würde mich an Deiner Stelle trotzdem bei der zuständigen Behörde in Deiner Stadt / Landkreis erkundigen (evtl. beim RP, kenne die Verwaltungsstruktur Deines Wohnortes nicht :wink:). Es gibt Gegenden, in denen das Fliegen trotz ausreichender Entfernung zur nächsten Wohnsiedlung nicht genehmigt ist (z.B. in einigen Landschaftsschutzgebieten - da fliegst Du u.U. auch mit Elektro raus). Wenn es blöde läuft, treten Dir irgendwelche Umweltbeauftragten vor Ort in den Hintern. Oder der Förster. Oder, im schlimmsten Fall: Ein Pilot aus dem benachbarten Verein, der auf der gleichen Frequenz flog :twisted:.

Zum Stöbern:
http://bundesrecht.juris.de/luftvg/
http://www.dmfv.de/cgi-bin/forum/ultimatebb.cgi

Der DMFV hat übrigens Rechstberater, die Dir Auskunft geben können.


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BeitragVerfasst: 20.04.2007, 21:05 
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Frachtpilot
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mal zum Ausgangspunkt, dem Verbauch von Lipos zurück.

Als Fazit erkenne ich hier, dass jede Antriebstechnik sein Vor- und Nachteile hat.

Aufgabe eines jeden Piloten scheint es auch zu sein, sich nicht an den Nachteilen zu sehr zu reiben und statt dessen die eingesparte Energie zu konzentrieren auf den Genuss des Fliegens und die Disziplin, sich nicht vom Copilot Übermut den Knüppel aus der Hand nehmen zu lassen und sorgfältig Vor- und Nachflugkontrollen durchzuführen.

In diesem Sinne "many happy landings" und nicht allzugroßen Drang, das Reich der Perfektion in jedem Winkel ausführlich kennen zu lernen.
:wink: :wink: :wink: :wink: :D :D :D :D

cus

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T-Rex 500 CF airborne Sept. 2008
T-Rex 600 CF airborne April 2007 mit Align Motor
T-Rex 600 CF airborne Dec 2007 Libanon mit Scorpion Motor, Spartan
MX 12 ... es war einmal ... - hoffentlich schreiben die mal ein "Erstverständliches" Manual phased out
Futaba T7C 2,4 Ghz läuft jetzt doch ;-)


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