Zitat:
Ich habe die Antennte neu verlegt (durch Plastikbowdenzüge die Heckabstützungen hoch und wieder zurück, dann 2x quer durchs Landegestell).
Ich seh schon, ich muss an meiner Ausdrucksweise noch arbeiten, offensichtlich ist mein Universalübersetzer vom Fachchinesisch ins Deutsche mal wieder im Eimer.
*Schräubchendrehundjustier*
Du nixe machen Drahte vonne de Antenne hier anne Stabe vonne Hubeschraubere da!
Nochmal: Die Abstützung ist aus CFK und CFK ist nunmal elektrisch leitend und somit "HF-reaktiv". Sprich, es beeinflusst (Wellenbeugung) das Signal, das von deiner Funke kommt. Es kann sein, dass es verstärkt, es kann sein, dass es verzögert, es kann sein, dass es abschwächt - das weiß am ende nichtmal der Geier.
Darum: du machst dir am direkt nach dem Empfänger eine Zugentlastung (Antenne mit Kabebinder ans Chassis am hintersten Ende) und ab da ziehst du dann die Antenne freifliegend bis hinter zur senkrechten Heckflosse. Dort durchfädeln und per Schrumpfschlauch gegen durchscheuern schützen und wieder zurück zur ersten Kufe. Dann rüber und dort dann einfach frei raushängen lassen.
Falls es nicht mehr reichen sollte, von der einen zur anderen Kufe zu kommen, kannst du auch was anderes machen:
Du bindest mit 2 kabelbindern ein etwa 20-25cm langes Bowdenzugrohr an die obere, vordere kante deiner senkrechten Heckflosse. Damit sollte das Röhrchen ja bon unten vorne nach hinten oben zeigen. Lass es ruhig ein gutes Stück nach unten zeigen, so etwa noch 3cm Platz zum Boden. Der Rest guckt nach oben heraus. Und nun , wenn deine Antenne durch die Heckflosse gefädelt ist, fährst du nach unten, in das Röhrchen und nach oben wieder raus. Wenn da noch 5cm raushängen, egal. Es soll nur nicht so sein, dass das Ende noch den HeRo-Kreis berühren könnte. Ggf musst du eben ein längere Röhrchen nehmem.
Sinn der Aktion: Ob nun unten durch die Kufen oder hinten am Heck nach schräg oben, beides hat das gleiche Ziel: du brauchst stets wenigstens ein paar cm Antenne, die NICHt genau in Strahlungsrichtung verlaufen, was ja beim Heckschweben oder Naseschweben und freilich auch beim Fliegen in diesen Richtungen der Fall wäre. Da "sieht" der Sender sozusagen nur noch 2 winzige Punkte statt einem Meter der Antenne, wie es sein sollte. Daher sollte JEDE Antenne immer auch eine Querkomponente haben.
Beide Lösungen berücksichtigen dies, so dass immer ein Teil der Antenne wirklich "sichtbar" ist.
Du könntest es freilich auch anders lösen, aber diese beiden Lösungen sind wohl die einzigen beiden, die noch halbwegs elegant aussehen.
Denn die 3. Lösung, die mit dem Bogen unten an den Kufen hat mindestens einen
theoretischen Nachteil: man nähert sich schon wieder den Antriebskomponenten und es schaut imho auch nicht so wirklich elegant aus.
Das andere ist immerhin unauffällig und das mit dem Röhrchen am Heck gleicht einer Stabantenne, was wiederum durchaus einen kleinen Coolnessfaktor beherbergt.
Ich habe am TomRex die Lösung mit den Kufen und am 500er die Lösung mit dem Röhrchen am Heck. Beides gefällt mir gut - zumindest besser als das gebogene Röhrchen um die Kufen.
Zwecks 225er: Der hackt dir auch den kleinen Finger ab, wenn du nicht aufpasst, hehehe.
Jedenfalls sollte in dem mitgelieferten Päckchen ein 2.Teiliger Hebel liegen:
Die basis, welche direkt auf den Servo gesteckt wird (ist ziemlich klein) und ein laaanger hebel mit einem Langloch an einem Ende. Durch die feine verzahnung kannst du den hebel nahezu stufenlos verstellen, wenn du die Schraube lockerst. Und den meinte ist, denn damit hast du genau 1,5cm, wenn du ihn auf die kürzeste Raste stellst und am 2. Loch einhängst.
Wegen der Schwergängigkeit guckst du mal, da kann man eh keine Ferrndiagnise machen. Aber es muss weg, da hast du recht. Vorher braucht man nichts einzustellen.