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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 08.11.2011, 15:58 
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Bomberpilot

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W_Else hat geschrieben:
Schorch hat geschrieben:
Mit "digital" meine ich nur diese unnatürliche Neigung, überstabil zu sein wie ein Heli im Computerspiel - da ist deutlich mehr Stabilität drin als bei Koaxen im Schwebeflug.

Genau das ist der Punkt, den ich auch (zumindest theoretisch) bemängele. Warum widersprichst du mir dann ständig? :wink:


Weil du behauptest, daß ein perfekt eingeflogenes Flächenmodell digital fliegt :wink:

Digital bedeutet für mich, daß die Elektronik zuviel tut, auch beim aussteuern. Damit geht mir das Gefühl für das Ambiente verloren, ohne diese Überstabilität merke ich rechtzeitig, wenn´s da oben zuviel an Wind oder Turbulenzen wird.

Ich glaube, wir haben etwas aneinander vorbei gequatscht :D

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 08.11.2011, 15:58 


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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 08.11.2011, 16:24 
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Schorch hat geschrieben:
Ich glaube, wir haben etwas aneinander vorbei gequatscht :D

Das glaube ich allerdings auch. Dass ein Flächenmodell digital fliegt hatte ich nicht behauptet, bzw. wollte ich nie behaupten. Jetzt versteh ich auch, deine "Abhandlung" über's Einfliegen. Das hatte ich vorher in diesem Zusammenhang nicht verstanden.

Ausserdem weiß ich aus deinen Beiträgen, dass du der Modellflug- "Profi" bist und ich würde dir hier wirklich nur in sehr begründeten Ausnahmefällen widersprechen wollen.
Ich hab zwar bereits in den 60-er Jahren mit selbstgebauter Anlage und natürlich selbstgebauten Modellen mit dem Modellflug begonnen. Nach Beginn meines Studiums ist das aber vollständig bis vor ein paar Jahren eingeschlafen. Ich hab also mindestens über 35 Jahren nichts mehr mit Modellflug zu tun gehabt.
In der Zwischenzeit bin ich manntragende Flächenflieger geflogen und beruflich hab ich jeden Tag mit der Fliegerei der (manntragenden) EC135 zu tun.
In der manntragenden Fliegerei bin ich also nicht ganz unbedarft, weiß aber auch, dass die manntragende Fliegerei nicht immer auf Modellflug übertragbar ist.

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Grüße
Walter

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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 08.11.2011, 17:57 
Nun, jetzt, da ihr euch so schön einig seid, kann ich auch ja beide schümpfen, hehehe. :mrgreen:
Was soll denn das mit dem "überstabil"? Entweder ist etwas stabil, oder es ist nicht stabil. Punkt. :toto:
Aber wer weiß, vielleicht fühlt ihr euch dienstags auch "ein bisschen schwanger"?! :mrgreen: :wink:

Was das "digitale" betrifft, das werde ich wohl nie verstehen. Entweder der Heli macht, was ich steuere,
oder er tut es nicht. Ich muss also bei euch beiden davon ausgehen, dass der Heli NICHT macht, was ihr
steuert, richtig? Oder tut er was, wenn ihr gar nicht steuert? Oder noch schlimmer, tut er nichtmal was,
wenn ihr nicht steuert?! Dann solltet ihr mal prüfen, ob sich der Rotor dreht. ;)

Ne, im Ernst: Ich verstehs echt nicht! :|


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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 08.11.2011, 19:36 
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Bomberpilot

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Jack, ich versuch´s dir aus meiner Sicht zu erklären. Wenn ein Heli auf Böen nur noch mit etwas steigen oder sinken reagiert, sich kein bißchen seitlich neigt, wenn die Korrektur des seitlichen Abdriftens dazu führt, daß ich nach einem kurzen Augenblick die Korrektur korrigieren muß weil der Wind schwächer wird und der Heli mit stabiler Seitenneigung in Richtung der abflauende Bö abhauen will, das ist für mich digitales Flugverhalten. Das ist auch die Grundeinstellung des Microbeast und wird von 3D-Zapplern genau so gewünscht. Wenn die Bö den Heli auch etwas seitlich neigt, kann ich anhand dieser Neigung die Bö viel besser einschätzen und gefühlvoller korrigieren, ohne zu übersteuern. Flaut die Bö ab, sehe und fühle ich das an den Reaktionen des Helis und kann ihn sofort ganz sanft korrigieren. Das ist für mich das reale, oder nennen wir es ruhig mal "analoge", Heli fliegen.

In der Flugpraxis sieht das so aus, daß ich Paddelhelis und Rigid-Helis mit einem paddelsimulierendem Stabisystem mühelos auf recht engem Raum schweben kann, auch wenn es böig ist. Der Start ist einfach und 1000fach geübt, Heli etwas leicht machen, leicht Roll nach rechts, noch leichter machen bis die linke Kufe den Bodenkontakt verliert, Heli auf der rechten Kufe balancieren und in Fluglage bringen, kerzengerade abheben. Die üblichen Korrekturen im Bodeneffekt sitzen meist sehr gut, nur wenn ich mal nicht ganz so gut drauf bin eiere ich mit dem Heli etwas hin und her. Rundflug mit allem was ich fliegen möchte ist für mich leicht, ich korrigiere meist mit sanften Steuerbewegungen und halte auch mal mehrere Sekunden lang gegen einen störenden Einfluß gegen. Böen erkenne ich am gesamten Verhalten des Helis, er steigt oder sinkt nicht nur, sondern zeigt durch leichte Neigung an, von wo die Bö ihn gerade trifft und ich kann rechtzeitig korrigieren. Vom Start bis zur Punktlandung ist der Flug problemlos und entspannend.

Jetzt fliege ich ein Microbeast mit der meist funktionierenden Werkseinstellung. Leicht machen, die leichte Neigung nach rechts ist hier schon mehr Gefühlsarbeit, den Heli kurz auf der rechten Kufe balancieren, gerade abheben - die Regelung und die Drehratensteuerung machen das zum Streßakt. Schwebeflug geht perfekt, solange es windstill ist, der Heli steht wie angenagelt in der Luft. Kommen Böen oder ist es konstant windig, werden die Korrekturen zum Eiertanz, der Heli driftet hin und her. da fehlt mir die Rückmeldung durch die windverursachte Neigung des Helis. Rundflug geht fast wie gewohnt, der Heli reagiert direkter und hängt besser am Knüppel. Wird es jetzt böig, erkenne ich nur ein steigen oder sinken, aber nicht von wo die Bö den Heli trifft. Das sehe ich erst, wenn er abdriftet, viel zu spät für eine saubere Flugbahn. Der kerzengerade Platzüberflug wird zur leichten Schlangenlinie, weil ich erst zu spät reagieren kann. Hier stört die künstliche Stabilität sehr, und das ist für mich digitales fliegen. Macht keinen Spaß, also landen wir mal. Der Anflug sitzt, anschweben zur Landung - und wieder driftet der Heli wegen des Windes hin und her, weil ich die Böen nicht rechtzeitig an der nicht vorhandenen Neigung des Helis erkennen und aussteuern kann. Eine saubere Punktlandung bei Wind wird zum russischen Roulette, bei Windstille ist es dagegen spielerisch einfach, den Heli genau auf den Punkt zu setzen.

Für mich ist es optimal, wenn der Heli mit Rigid-Rotor zwar stabilisiert wird, aber nicht überstabilisiert. Er soll mir ruhig zeigen, woher der Wind weht, dann kann ich rechtzeitig und gefühlvoll gegensteuern und der Heli bleibt auf seiner Flugbahn, als wäre es windstill. Langsam taste ich mich mit dem Microbeast auf diesen Punkt zu, aber es ist ein Haufen Arbeit - in dieser Zeit, die ich jetzt damit verbracht habe, hätte ich locker 10 - 15 Paddelhelis einstellen und einfliegen können. Habe ich ein paddelsimulierendes Stabisystem, brauche ich zum einstellen und einfliegen kaum mehr Zeit als mit einem Paddler.

Noch ein paar Worte an Walter. Ich sehe mich nicht als Profi, sondern als ganz normaler Modellpilot, der aus Spaß an der Freude diesem schönen Hobby nachgeht. Mich stört es heute nicht mehr, wenn ein Flächenmodell nicht perfekt eingeflogen ist, Hauptsache, es läßt sich schön fliegen. Also gut steuern und das Flugbild ist wie bei einer echten Sportmaschine. Kunstflug mache ich nur noch selten, am meisten Spaß macht es, sauber in geringer Höhe über den Platz zu fliegen, mal einen Touch & Go hinzulegen, oder in 2 - 5 Metern Höhe langsam über den Platz zu cruisen. Am liebsten mit einer Piper J3 oder ähnlichen Modellen, aber auch ein ganz einfacher Trainer hat für mich noch seine Reize. Ich fliege für mich und nicht, um anderen Leuten etwas zu beweisen. Und habe tonnenweise Spaß dabei :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 08.11.2011, 20:00 
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Erstmal an Schorch: Genialer Beitrag, Kompliment! :n2:

Die Sache mit dem Nick (selbersteuern) ist für mich auch wie Ihr sagt eher das reale Helifliegen, wie mit Paddeln halt.

Aber ich fliege den 600er mit Beast V2, dieses ist auch digital eingestellt und es fliegt sich fantastisch präzise und enorm lagestabil.
Das "nichterkennen" einer Boe und die daraus resultierenden notwendigen Steueraktionen kenne ich von meinem 600er garnicht.
Daher vormute ich, das Dein Beast noch Raum für Einstellungen hat, in denen Du das abstellen kannst.

Mein 600er fliegt auch bei Wind von der Seite exakte Bahnen, ich muß mich wirklich nur um die Richtungen kümmern.
Dieses digitale Fliegen, wie Ihr schreibt, eröffnet meiner Ansicht nach, dem fortgeschrittenen Rundflieger völlig neue Aspekte.

- weiter wegfliegen, bis an die Sichtgrenze geht um einiges entspannter wenn man gedanklich mit einer gewissen Fahrt des Helis rechnen kann. Diese hat man mit einem kurzen Nickimpuls vorgegeben und schon fliegt der Heli in dem Tempo weiter, wie man es "eingestellt hat."
dadurch werden Einschätzungen imho präziser.

-gerade für so alte "Säcke" wie uns :lol: eine richtige Bereicherung, wenn man sich daran gewöhnt hat.

Das direkte Fliegen bei dem das Stabi nur gerade so eben die Paddel ersetzt, entspricht dann mehr dem anspruchsvollen Fliegen mit höherem Lerneffekt.

Ich hoffe ich habe das richtig rübergebracht. :roll:

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T-Rex 250 SE
[b]T-Rex 450 SE V2
, TS=Futaba 3107, DES 588 BB, X-Fly 40a, 2221-8
Gaui 425 Hurricane ,TS= 3152, 1x9254, HK401, Align 70A Regler, Black-Edition-Motor 1050KV
T-Rex 500 ESP, TS= DS510, KDS800+S9254 Align Motor + Regler 60A, AR7000, Radix 430mm
Raptor V2.5 Titan, TS= 3152, 1x Hitec 5925, GY 401, OS 50 SX-H, rote Paddel , SAB 620mm
Titan X50E , TS Graupner 870 BL, Heck Graupner 770 BL, Stock Motor und Regler, GT 5


Zuletzt geändert von Heckenschneider am 09.11.2011, 18:51, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 09.11.2011, 11:38 
Ersma danke an Schorch. :)

Ich _vermute_, ich kann dir ein bisschen folgen. Aber ich habe da trotzdem noch meine Einsprüche.
Ich kann in der Praxis nicht direkt nachvollziehen, was du schreibst. Ich habe auch ein bisschen den Verdacht,
dass es das leichte Übersteuern ist, das den Fehler erklären könnte. Und worauf du achtest, bzw. reagierst.
Imho ist das noch "paddellike". Aber du sagst es selber: Das gibbs da nicht mehr. Nur noch die Drift.
Doch neigt sich ein Paddel tatsächlich ZUERST, ehe er vom Wind weggedrückt wird? Imho passiert beides gleichzeitig.
Und ich sehe eigentlich immer zuerst die Drift, nicht die Neigung - fliege ich deshalb mit FBL gerader?

Es stellt sich nun die Frage: Wie gerade fliegst du mit dem Paddel tatsächlich und wie gerade fliegt einer mit dem FBL wirklich?
Unter den gleichen, böigen Bedingungen versteht sich. Ich weiß es nicht, drum ja die Frage. Ehe das nicht geklärt ist,
kann man viel spekulieren.


Ohmann, ich kann dir gar nicht sagen, wie gespannt ich auf das nächste Treffen bin! Und WEHE, du kommst nicht! :twisted: :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 09.11.2011, 20:14 
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Bomberpilot

Registriert: 13.10.2011, 11:15
Beiträge: 351
Wohnort: Cuxhaven
Du mußt bedenken, wann mein Erstkontakt mit Helis war. Das waren schon richtige Brummer, und die haben durch eine leichte Neigung angezeigt, wohin es gleich geht. Ich habe gelernt, genau darauf zu achten und die Tendenz im Ansatz auszusteuern, bevor sie sich auswirkt. Aber auch ein heutiger 450er zeigt durch leichte Neigung an, wohin er gleich abhauen will, auch Böen kippen ihn deutlich erkennbar. So kann ich das gut erkennen, einschätzen und mit wenig Abdrift aussteuern. Steuere ich erst dann aus, wenn der Heli zu driften beginnt, sieht das voll mies aus. Besonders Rumpfhelis driften dann ein gutes Stück weg, bevor ich sie wieder sanft abstoppen und auf die gewünschte Schwebeposition zurücksteuern kann. Nehme ich dem Rigid-Stabi diese Überstabilität, kann ich den Heli viel feinfühliger aussteuern und halte ihn genau wie den Paddler auf Position.

Krasses Beispiel: gib mir eine uralte, aber funktionsfähige Graupner Bell 47 G, die ich mir auf meine Gewohnheiten einstellen darf, und ich fliege das olle Ding. Heute natürlich aus Sicherheitsgründen mit dem kleinen "Cheat" Heckkreisel, den sie damals wegen des Gewichts nicht so recht tragen konnte. Stell mir einen ollen Schlüter System 80 hin mit seinem Klapperrotorkopf, den fliege ich, sofern ich ihn auf meine Steuergewohnheiten einstellen darf. Gib mir einen Rigid-Heli mit Heli Command Rigid, Align 3G, µRondo oder V-Stabi im Paddelsimulationsmodus, die stelle ich auf meine Steuergewohnheiten ein und dann fliege ich damit wie mit den Paddlern. Stell mir einen auf 3D abgestimmten Rigid-Heli mit Microbeast oder sonstwas für einem Stabi hin, damit eier ich schon bei etwas Wind durch die Gegend wie ein Anfänger - selbst wenn ich den auf meine Steuerwege justiert habe. Weil ich mit dieser künstlichen Überstabilität nicht so gut zurecht komme. Helis sind schon vom Vorbild her sehr instabile Fluggeräte, diese künstliche Flugruhe wirkt einfach künstlich und fliegt sich für mich künstlich. Schwankt der Heli ganz leicht wegen dauernder Korrekturen, dann paßt das. Beobachtet mal manntragende Hubschrauber bei Wind im Schwebeflug, wenn die Gelegenheit da ist. Sehr interessant!

Würde ich jetzt eine Saison lang mit heutigen Stabis und ihrer hohen Stabilität fliegen, würde ich zum Saisonende fast jeden meiner Paddelhelis schon beim Start schreddern, da bin ich sicher. Das mag ich mir nicht antun, denn ich mag diese geniale stabilisierende Mechanik des mechanischen Kreisels mit seiner Hilfssteuerung.

Würde mich auch riesig freuen, wenn es meinerseits mit dem Treffen klappt. Dann könnten wir mal direkt mit 450er und 500er Helis vergleichen, ob ich meine Paddler oder du deine FBL-Quirle ruhiger halten kannst. Auf unserem Hinterhof hier ist es schon bei leichtem Wind sehr interessant, die Turbulenzen sind praktisch unberechenbar und man muß dann viel ausknüppeln. Es kann passieren, daß man in 2 Sekunden 3 unterschiedliche "Treffer" des Windes am Heli erlebt - erst von hinten, dann von oben oder unten, der nächste Treffer drückt seitlich. So wie im folgenden Video:

http://www.youtube.com/watch?v=QU8GChzRcqY

Und hier sieht man, wie das mit 4-Blatt Kopf und ohne Stabi aussieht:

http://www.youtube.com/watch?v=RfMs8jp1t5Q

Für die meisten Piloten in meinem Bekanntenkreis ist es nackter Wahnsinn, mit so wenig Raum drumherum und solchen Turbulenzen zu fliegen. Haben schon ein paar Piloten probiert und mit vollen Hosen aufgegeben :mrgreen:

Für mich ist das ganz normal. Und mein Freund Hans hat genau dort mittels Heli Command und stetiger Reduzierung des Horizontalmodus schweben gelernt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 09.11.2011, 22:27 
Okay, ich hab mal ein paar deiner Videos angesehen. Abgesehen von der Tatsache,
dass mein Naseschweben noch lange nicht so schmerzfrei ist wie bei dir, sollte ich
in etwa dasselbe hinbekommen - egal ob mit oder ohne Paddel. Das Problem:
Ich hab keinen Paddelheli mehr. Stattdessen erlaube ich mir die Bemerkung, dass du
mit dem 2-maligen Sieger des Geschicklichkeitswettbewerbs unserer Treffen sprichst
- mit Paddel und beidesmal bei kräftigem Wind. Leider sind die Videos mit Abschaltung
des my-heli.net-Servers im Nirvana des digitalen Vergessens versunken. Pech. :(

Aber egal. Ich komme (hoffentlich) mit meinen beiden Hughes. Die 250er mit dem
Microbeast, die 600er mit dem Vstabi. Viiiilleicht auch noch die Wutz mit dem 3Digi.
Und falls mich der Teufel reitet, kloppe ich noch aus diversen Ersatzteilen einen
450er mit Paddelkopf zusammen - man kennt und fürchtet ihn als den "Bastard". :mrgreen:
Seinen Titel hat er redlich verdient, schraddeln doch immerhin mindestens 4 verschiedene
Marken (oder auch Nicht-Marken) in ihm. Aber immerhin: Damit hab ich die Wettbewerbe
bestritten. ;)

Wie auch immer, ich fliege ziemlich wenig, aber der Gaui mit Stabi (mal 3Digi, später Beast)
hat mir schon sehr gefallen. Danach wieder als Paddel war das nur noch "nett". Mehr nicht.
Und wie gesagt, das Steuern mit Stabis musste ich auch erstmal lernen und ich hab in der
Umlernphase ganz nett geflucht - ich glaube, ja, ich hab auch ganz neue Wörter erfunden. :lol:
Aber einmal gecheckt, wie's geht, klappt das eindeutig besser udn gerade mit Scale profitiert
das Flugbild ganz erheblich! Es ist einfach ruhiger, satter, souveräner. Und genau das ist es,
was ich suche. :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 09.11.2011, 22:31 
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Bomberpilot

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Plauder doch mal aus, was beim Geschicklichkeitswettbewerb gefordert wurde. Vielleicht lebt dieser kleine Wettkampf ja wieder auf?

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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 09.11.2011, 22:54 
Die Aufgabe war recht simpel, also keine falschen Vorstellungen. :lol:

Es galt, 5 kleine "Transportbehälter" mit dem Heli aufzunehmen und innerhalb
eines Kreises an anderer Stelle wieder abzusetzen. Die Zeit wurde gestoppt,
kürzere Zeiten bedeuteten weniger Punkteabzug. Jeder Zentimeter Abweichung
vom Mittelpunkt wurde mit Strafpunkten belegt. Am Ende war der Heli in einem
Zielpunkt abzusetzen, jede Abweichung der HRW vom Mittelpunkt wurde mit
Punkteabzug bewertet.

Hoffe, ich habe das richtig wiedergegeben.

Ob das wieder auflebt? Denke nicht. Versuches es, ich wär wieder dabei. Aber
fast alle anderen haben dieses kleine Geschicklichkeitsspielchen als "unenstpannt"
empfunden. :shock: Für mich war's einfach nur Spaß und spannend fand ichs auch.
Aber gut, ich war schon immer etwas.....koooomich.... :lol:

Schade isses trotzdem, denn das gezielte Manövrieren ist doch DIE Paradedisziplin
eines Helikopters. Wirklich schade, dass das heute niemanden mehr zu interessieren
scheint, es zählt nur noch Power, Gezappel und der Weg dorthin. Selbst die, die
behaupten, es wäre nicht ihr Ding, verteidigen mit Zähnen und Klauen ihr 3D-fähiges
Konzept. :shock: :lol:

Aber wie gesagt, versuche es, an mir soll es nicht scheitern. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 09.11.2011, 23:09 
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Bomberpilot

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Beiträge: 351
Wohnort: Cuxhaven
Wenn man mit dem Heli mitgehen darf, sollte das nicht so unentspannt sein :wink: allerdings fliegt bei manchen Piloten die Angst mit, daß die Transportbehälter sich irgendwie verhaken und sie mit dem Ding unter dem Heli landen müssen. Oder so ein Teil bei zuviel Bodennähe ihren Heli umschmeißt.

Wie du sicher schon anhand meiner Videos erkannt hast, fliege ich locker und zwinge den Heli nicht unbedingt auf einen bestimmten Kurs, sondern laß gerne einfach sausen. Je nach Wetterlage fliege ich aber auch manchmal auf Präzision, aber das erinnert mich manchmal auch wieder an Wettbewerbsstreß und dann laß ich das ganz schnell sein. Manchmal macht mir Präzisionsfliegen Spaß, an anderen Tagen laß ich den Quirl einfach locker fliegen und erfreue mich am schönen Flugbild, wenn er vorbei summt oder sauber in einer weiträumigen Kurve liegt.

Wenn ich den Tag Lust darauf habe, fliege ich die Transportbehälter spazieren. Sonst eben nicht. So einfach ist das :D

Ich kann mir auch gerne andere, nicht zu schwierige Flugprüfungen ausdenken, die auch ein fortgeschrittener Anfänger, der sicher schwebt und etwas hin und her fliegen kann, ohne Schaden an Heli und Selbstbewußtsein schaffen kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 10.11.2011, 10:26 
Der Wettbewerb war SICHER und ohne jegliches Risiko. Jedenfalls nicht riskanter
als der übliche Betrieb seines eigenen Helis. Das hat Jörg schon gut durchdacht. :)
Achja, klar durfte man mit dem Heli mitgehen. Ging gar nicht anders.

Aber hat sich eh schon erledigt. Auf der "Beliebigkeitsbasis" wirst du nichts erreichen.
Falls doch, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren. Aber ich schätze, dass die
Herausforderung auch nicht mehr wirklich eine ist. Wenn es nicht nur jeder schaffen
kann, sondern auch wird, ist es für mich kein freundschaftlicher Wettstreit mehr.
Dann wäre es für mich eine reine Zeitverschwendung.

Etwas anderes ist es, wenn du mindestens 3 verschiedene Klassen vorbereitest,
die den jeweiligen Kenntnisgraden gerecht wird. Aber dann wirds auch schon wieder
kompliziert. Und schwupps macht wieder keiner mit.
Sry wenn ich das so negativ sehe, aber das ist nur die Erfahrung der vergangenen
Treffen und die Erfahrung aus dem, was ich beim Gros der Helipiloten so beobachte.

Egal, vielleicht kannst du mich ja eines Besseren belehren - würde mich freuen.

Aber jetzt mal was anderes: Wenn du _wirklich_ was auf die Beine stellen willst,
dann mach bitte direkt einen neuen Fred in der Fliegerbar auf mit dem Thema
eines möglichen Wettbewerbs und deinen Gedanken. Denn hier ist Walters Umbau-
Fred. Nur, um das mal wieder in Erinnerung zu rufen. :)

Sry Walter. :oops:


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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 10.11.2011, 12:16 
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Sniping-Jack hat geschrieben:
....Denn hier ist Walters Umbau-
Fred. Nur, um das mal wieder in Erinnerung zu rufen. :)

Sry Walter. :oops:

Danke dir! Sowas wollte ich auch gerade absondern. Also Ende hier mit den Off-Topics :evil: :wink:

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Grüße
Walter

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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 10.11.2011, 12:27 
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Ach, ich hab zwar nicht alles gelesen aber ich geb nachträglich auch meinen Senf ab. :D

Ich bin der Meinung, dass das alles recht subjektiv ist und deshalb schwierig zu vergleichen.

Das digitale Flugverhalten hat nicht viel mit Folgsamkeit zu tun. Ich mag es selbst auch nicht, wenn der Heli überhaupt kein Eigenleben mehr hat. Trotzdem liebe ich es, wenn er schön hart und knackig einrastet. Das kann man beides bekommen, wenn man möchte.
Davon abgesehen kann man mit der Kiste trotzdem schön rund fliegen.

Das "Digitale" fühlt sich irgendwie so Simulatormäßig an, ein verdammt komisches Gefühl für meinen Geschmack.


Was ich persöhnlich super finde, sind die Einstellmöglichkeiten eines Stabis. Hier kann jeder nach seinen eigenen Bedürfnissen rumdrehen und den Heli so einstellen wie er es gerne fliegt.

Ich verändere meinen Geschmack in der Richtung irgendwie regelmäßig, meine Helis fliegen sich wieder anders als vor nem halben Jahr. Dafür musste ich jetzt aber nicht groß nach anderen Paddeln suchen, kaufen, probieren. Andere Blätter drauf oder sowas. Nein, ich konnte das schön komfortabel im Stabi verstellen und bin wieder glücklich. :)


Gruß,
Philipp


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 Betreff des Beitrags: Re: Umbau 4G6S zum V120D02
BeitragVerfasst: 10.11.2011, 21:20 
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Wenn das hier mit off-topics so weitergeht wird der thread geschlossen. :twisted:

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